<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Vesuvio</id>
		<title>FEUERWERK Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Vesuvio"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Vesuvio"/>
		<updated>2026-06-04T03:57:35Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki FEUERWERK.net Special Version</generator>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Flammenf%C3%A4rbung&amp;diff=5950</id>
		<title>Flammenfärbung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Flammenf%C3%A4rbung&amp;diff=5950"/>
				<updated>2007-11-04T13:36:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: Weiterleitung nach Farbgeber&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Farbgeber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Sonne&amp;diff=5947</id>
		<title>Sonne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Sonne&amp;diff=5947"/>
				<updated>2007-11-03T22:42:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Sonne02.jpg|thumb|Großfeuerwerkssonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; '''Sonne''':(''Wheel'', ''Catherine Wheel'', ''Saxon'') &lt;br /&gt;
Element ([[Frontstück]]) bei [[Bodenfeuerwerk|Boden-]] (''[[Barockfeuerwerk]]'') und [[Indoor|Indoor-Feuerwerken]]. &lt;br /&gt;
Kleine Sonnen (z.B. für [[Silvesterfeuerwerk]]) bestehen aus einer Papp- oder Kunststoffscheibe mit einem zu einer Spirale aufgerollten und mit [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischem Satz]] gefüllten Papierschlauch oder mit zwei bis drei Sonnen-[[Treiber]]n. [[Großfeuerwerk]]ssonnen bestehen aus mindestens zwei, meist jedoch deutlich mehr Treibern und [[Bränder]]n, die an einer Holzleiste, einem Holzkreuz, [[Gestell|Drahtgestell]] oder einer schweren Pappscheibe befestigt sind. Das Gestell ist drehbar (teilw. mit Kugellager) an einem Pfosten oder einer [[Traverse]] verankert und wird von den Treibern, die gleichzeitig oder nacheinander zünden, in Rotation versetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saxon]]s sind einzelne Treiber, die in der Mitte durchbohrt an einem Nagel o.ä. gelagert sind und sich um die eigene Achse drehen. Komplizierte Sonnen verändern die [[Effekt]]e und/oder Drehrichtung. Horizontal gelagerte Sonnen werden gewöhnlich als [[Springbrunnen]] bezeichnet. Mögliche Effekte für Sonnen sind [[Satz|Farb-, Funken- und Pfeifsätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Verschiedene Sonnen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Sonne_05.jpg|Kleine Sonne&lt;br /&gt;
  Bild:Sonne_03.jpg|Sonne&lt;br /&gt;
  Bild:Sonne.jpg|Wiederverwendbare Großfeuerwerkssonne&lt;br /&gt;
  Bild:Saxon01.jpg|Saxon&lt;br /&gt;
  Bild:Sonne_04.jpg|China-Sonne als Springbrunnen&lt;br /&gt;
  Bild:Springbrunnen.jpg|Springbrunnen&lt;br /&gt;
  Bild:Diamantsonne.jpg|Weco Diamantsonne&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-homepage.de/technik_6/java/_mainor_technik_6j_72.htm Simulation des Effekts von Sonnen (Java-Applet)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Diamantsonne.jpg&amp;diff=5946</id>
		<title>Datei:Diamantsonne.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Diamantsonne.jpg&amp;diff=5946"/>
				<updated>2007-11-03T22:36:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: Diamantsonne (Weco, Klasse II)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diamantsonne (Weco, Klasse II)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Senkou_Hanabi&amp;diff=5926</id>
		<title>Senkou Hanabi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Senkou_Hanabi&amp;diff=5926"/>
				<updated>2007-10-28T16:03:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Senkou Hanabi :&lt;br /&gt;
(''Senko-Hanabi'', ''Sienko-Hanabi'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Senkou_Hanabi_5x6.jpg|thumb|x300px|Senkou Hanabi (Verpackungseinheit)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Senkou_Hanabi.jpg|thumb|x400px|Senkou Hanabi (Einzelartikel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich aus dem Japanischen übersetzt bedeutet Senkou Hanabi „Räucherstäbchen-Feuerwerk“. Man hält es zwischen zwei Fingern, geht in die Hocke, lässt es nach unten hängen, und zündet es dann unten an. Nach wenigen Sekunden bildet sich ein orange glühender Tropfen, der sich unter zartem Knistern und beständigem Flug winzigster [[Kohlefunken]] langsam nach oben vorarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt [[Hanabi]] schon als ein Symbol für die Flüchtigkeit des Lebens, so stellt Senkou Hanabi noch zusätzlich dessen Fragilität auf besonders melancholisch-rührende Weise dar, denn wenn man Senkou Hanabi nicht mit besonders ruhiger Hand hält, so fällt der glühende Tropfen, und das Feuer erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der onomatopoetische japanische Ausdruck ''potsu'' beschreibt das Geräusch des auf den Boden fallenden Tropfens. Diese Lautmalerei dient beispielsweise in Mangas als Symbol für das Ende des Sommers, denn in Japan wird Feuerwerk vorwiegend in den Sommermonaten abgebrannt. Aus diesem Grund dient Senkou Hanabi ebenso wie Hanabi selbst auch als typisches Sommermotiv für Fächer, Werbung, Postkarten, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der ersten Feuerwerksartikel, den Kinder in Japan in die Hand bekommen, ruft Senkou Hanabi auch Erinnerungen an Kindheit und Familie wach. Es ist bei Männern und Frauen gleich beliebt, auch als spielerischer Wettbewerb: am Strand oder in öffentlichen Parks wird man im Sommer immer wieder ein paar Kinder oder auch Pärchen beobachten können, die darum wetteifern, gleichzeitig angezündete Senkou Hanabi möglichst lange am Brennen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Senko-Hanabi Effekt===&lt;br /&gt;
Ein grundlegendes Verständnis des Senko-Hanabi Effektes ist notwendig, um das Verzögerungsphänomen bei Effekten wie [[Trauerweide]], [[Tigertail]], [[Chrysantheme]]-Sternen, [[Glitter]] und weitere verstehen zu können. &lt;br /&gt;
Das kalkulierte Zentrum im DREIECKSDIAGRAMM für den Senkou Hanabi-Effekt, nach [[Dr. Takeo Shimizu|Takeo Shimizu]], ergibt:&lt;br /&gt;
 60% [[Salpeter|Kalisalpeter]], 24% [[Schwefel]], 16% Fichtenruß.&lt;br /&gt;
Es werden 2 Herstellungsmethoden angewandt. Bei der trockenen Methode werden 0,09 g des feinst pulverisierten Satzes in einen 23 mm breiten und 200 mm langen Japanpapierstreifen eingedreht. Bei der Naßmethode wird der Satz mit Wasser und Klebreisstärke angerührt und Reisstrohhalme darin getaucht, woran das Satzgemisch haftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze angezündet ergibt sich folgende Abfolge an Erscheinungen:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|1. Geburt (11-15 Sek.)&lt;br /&gt;
|Der Körper brennt mit heftiger Flamme und hinterläßt einen schnurförmigen, rotglühenden Rückstand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Kindheit (3-4 Sek.)&lt;br /&gt;
|Der Rückstand zieht sich zu einer rotglühenden Kugel zusammen und wird heller und lebhafter(T=860°C).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Jugend (8-11 Sek.)&lt;br /&gt;
|Große, intensive, fichtennadelförmige Funken fliegen aus der Kugel heraus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Mittelalter (9-10 Sek.)&lt;br /&gt;
|Die Funken werden allmählich häufiger und kleiner (T=940°C).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Alter (18-20 Sek.)&lt;br /&gt;
|Die Reaktionen der Kugel werden schwächer und die Funken weidenförmig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verbrennung der drei, seit 1000 Jahren bekannten, grundlegenden Bestandteile der Feuerwerkerei (Salpeter, Schwefel und Kohle) entstehen abhängig von Mischungsverhältnis, Herkunft der Kohle, Art der Verarbeitung, Druck und anderen Einflüssen eine unterschiedliche Vielzahl von oft kurzlebigen Verbrennungsprodukten, die dann untereinander und mit dem Luftsauerstoff weiter reagieren.&lt;br /&gt;
Die durch die erste Verbrennung des Senkou Hanabi-Satzes entstandene rotglühende Kugel besteht aus einer Kaliumsulfid-Schmelze, die reaktive Kohle, Schwefel, unreaktives [[Kaliumkarbonat]] und [[Kaliumsulfat]] enthält. Das K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; reagiert mit dem Lufsauerstoff zu K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S und SO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gas. Das K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S wiederum reagiert mit Sauerstoff und überschüssiger Kohle in einer explosiven Verbrennung zu Kohlendioxid und regeneriert K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S. Diese Reaktionskette setzt sich fort, bis alle Kohle verbraucht ist und das K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S mit Sauerstoff zu K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O und SO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; reagiert. Der Kaliumsulfatgehalt steigt ständig bis zum Ende der Reaktion, während die anderen Bestandteile abnehmen. Durch die kleinen Explosionen während der Primärreaktion werden Tropfen weggeschleudert, die in der Luft in aufeinanderfolgende fichtennadelförmige Funken explodieren. Dies ist einer der schönsten Effekte in der Feuerwerkerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Schwefels wird auch [[Realgar]] für den Senkou Hanabi-Effekt verwendet. Ein optimaler Satz ist dann z.B.:&lt;br /&gt;
 35% KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, 45% Realgar, 20% Kohle oder Ruß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://megaijin.squarespace.com/journal/2005/8/21/japanese-sparklers.html Seite mit Link zu kurzem Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asiatisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Senkou_Hanabi_5x6.jpg&amp;diff=5925</id>
		<title>Datei:Senkou Hanabi 5x6.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Senkou_Hanabi_5x6.jpg&amp;diff=5925"/>
				<updated>2007-10-28T15:47:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: Senkou Hanabi (Verpackungseinheit)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Senkou Hanabi (Verpackungseinheit)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Senkou_Hanabi.jpg&amp;diff=5924</id>
		<title>Datei:Senkou Hanabi.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Senkou_Hanabi.jpg&amp;diff=5924"/>
				<updated>2007-10-28T15:41:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: Senkou Hanabi&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Senkou Hanabi&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbverbesserer&amp;diff=5923</id>
		<title>Farbverbesserer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbverbesserer&amp;diff=5923"/>
				<updated>2007-10-27T13:03:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Farbverbesserer&lt;br /&gt;
:(''Color Enhancing Agent'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als F. werden Verbindungen bezeichnet, die zur Vertiefung bzw. Intensivierung der [[Flammenfärbung]] in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organische Halogenverbindungen, insbesondere die chlorierten Kunststoffe [[Polyvinylchlorid|PVC]] und [[Parlon]], sind die gebräuchlichsten F., die in pyrotechnischen Sätzen Verwendung finden. Zur Inkorporation in pyrotechnische Sätze werden diese zu feinen Pulvern gemahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionsweise von F. beruht darauf, dass sich in der Flamme kurzlebige Verbindungen zwischen Atomen des [[Farbgeber|Farbgebers]] (z.B. [[Kupfer]]) und des vom F. abgespalteten Halogens, (z.B. Chlor) bilden. Die Valenzelektronen dieser kurzlebigen Verbindung werden durch die Zufuhr von thermischer Energie angeregt. Bei der Rückkehr vom angeregten Zustand in den energieärmeren Ausgangszustand emittieren diese Elektronen im Fall von Kupfer intensiv blaues Licht. Dieses ist wesentlich intensiver und stärker blau gefärbt als das von Kupferatomen oder anderen Kupferverbindungen allein, d.h. ohne Zugabe von F., nach Anregung emittierte Licht.&lt;br /&gt;
Darüberhinaus bilden sich beim [[Abbrand]] des Satzes aus den Metall-Salzen (z.B. [[Carbonat|Carbonate]], [[Oxid|Oxide]], [[Nitrat|Nitrate]]) des Farbgebers und dem F. die Metallhalogenide (im o.g. Beispiel Kupferchlorid). Die Metallhalogenide haben erheblich niedrigere Schmelz- und Siedepunkte, was es erleichtert, den Farbgeber in die Flamme zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der direkte Einsatz der Metallhalogenide als Farbgeber ist in manchen Fällen auch möglich, dann kann auf die Zugabe eines F. mitunter verzichtet werden, in vielen Fällen sprechen jedoch die Eigenschaften des Halogenids ([[hygroskopisch|Hygroskopie]], Reaktivität) dagegen. Da die organischen Verbindungen des F. nochmals deutlich flüchtiger als alle Metallhalogenide sind, ist der Effekt beim Einsatz von organischen F. besser als bei der Verwendung der Halogen-Salze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben organischen Chlorverbindungen werden vereinzelt auch organische Verbindungen anderer Halogene, insbesondere Brom, als Farbverbesserer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Farbverbesserer, Quecksilber(I)-chlorid (Kalomel) und Ammoniumchlorid (Sal Ammoniac), wurden von F. M. Chertier 1836 in seinen Essais vorgeschlagen. Chertier erkannte ebenso früh schon den Nutzen von Bariumchlorat als Chlorquelle für tiefgrüne Flammen, und verwarf Bariumbromat als zu teuer und weniger effektiv. Bleichlorid als Farbverbesserer wurde als erstes von Tessier in seinen &amp;quot;Chimie Pyrotechnique&amp;quot; von 1859 erwähnt, die erste organische Chlorquelle, Chininhydrochlorid, von Martin Websky im Jahre 1846 (&amp;quot;Notes on Chlorine Donors&amp;quot;,  PGI Bulletin 114, Juni 1999 und 115, Juli 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbgeber&amp;diff=5922</id>
		<title>Farbgeber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbgeber&amp;diff=5922"/>
				<updated>2007-10-27T11:18:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Farbgeber&lt;br /&gt;
:(''Color Agent'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Farbgeber werden in der [[Pyrotechnik]] chemische Verbindungen (i.d.R. Salze) bezeichnet, die in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]], insbesondere [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] eine Färbung der [[Flamme]] herbeiführen. Die Flammenfärbung beruht dabei auf der Anregung von Valenzelektronen von Atomen und Molekülen der eingesetzten Farbgeber. Bei der Rückkehr vom energiereichen, angeregten Zustand in ihren energieärmeren Ausgangszustand emittieren diese angeregten Valenzelektronen elektromagnetische Strahlung (Licht) in einem bestimmten Wellenlängenbereich. Dieses Licht stellt jeweils nur einen für das emittierende Element charakteristischen Teil des sichtbaren Lichts dar und wird deshalb als farbiges Licht wahrgenommen. Die Anregung der Valenzelektronen erfolgt durch die Zufuhr von thermischer Energie, die beim Abbrand des pyrotechnischen Satzes durch Reaktion des [[Oxidationsmittel|Oxidationsmittels]] mit dem [[Reduktionsmittel]] entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Farbgeber in pyrotechnischen Sätzen sind Salze der folgenden Alkali-, Erdalkali- und Übergangsmetalle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Strontium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Barium]] (grün)&lt;br /&gt;
*[[Natrium]] (gelborange)&lt;br /&gt;
*[[Calcium]] (rotorange)&lt;br /&gt;
*[[Kupfer]] (schwach blau oder grün, mit [[Farbverbesserer]] intensiv blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vorgenannten Farbgebern, die in pyrotechnischen Sätzen für Feuerwerkskörper für Vergnügungszwecke weit verbreitet sind, gibt es weitere Farbgeber, die vereinzelt, insbesondere in der militärischen Pyrotechnik und für spezielle Anwendungen (z.B. Flammenfärbung von Alkoholflammen) Anwendung finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rubidium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Lithium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Cäsium]] (blau)&lt;br /&gt;
*[[Bor]] (grün, insbesondere für die Färbung von Alkoholflammen, z.B. [[Ghostmine|Ghostmines]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere finden folgende Salze der o.g. Elemente als Farbgeber in pyrotechnischen Sätzen Verwendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Nitrat|Nitrate]]&lt;br /&gt;
*[[Carbonat|Carbonate]]&lt;br /&gt;
*[[Sulfat|Sulfate]]&lt;br /&gt;
*[[Oxalat|Oxalate]]&lt;br /&gt;
*[[Chlorid|Chloride]] (selten, weil i.d.R. hygroskopisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Farbgeber in einem pyrotechnischen Satz können die Flammenfarben spektral &amp;quot;gemischt&amp;quot; werden. Eine Intensivierung der Farbtiefe wird häufig durch den Einsatz von [[Farbverbesserer|Farbverbesserern]] erreicht. Die Helligkeit der farbigen Flamme hängt wesentlich von der [[Flammentemperatur]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silber, weiß und gold in ihren Schattierungen werden in pyrotechnischen Sätzen nicht durch Farbgeber erzeugt, sondern beruhen auf der Emission von Strahlung durch sehr heiße, glühende, feste oder flüssige Metallpartikel (siehe [[Funkensatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Feuerwerkskörpern am häufigsten genutzte  Emissionsspektren von Atomen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Atom&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Farbe&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Wellenlängenbereich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Natrium&lt;br /&gt;
|gelb&lt;br /&gt;
|D-Linie: 589 nm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Feuerwerkskörpern am häufigsten genutzte Emissionsspektren von Molekülen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Molekül&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Farbe&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Wellenlängenbereich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaCl&lt;br /&gt;
|orange&lt;br /&gt;
|verschiedene Bänder, am intensivsten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
591-599 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
603-608 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SrCl&lt;br /&gt;
|rot&lt;br /&gt;
|a: 617-623 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b: 627-635 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
c: 640-646 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SrOH(?)&lt;br /&gt;
|rot&lt;br /&gt;
|600-613 nm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BaCl&lt;br /&gt;
|grün&lt;br /&gt;
| a: 511-515 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b: 524-528 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
d: 530-533 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CuCl&lt;br /&gt;
|blau&lt;br /&gt;
| mehrere starke Bänder:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
403-456 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
weniger intensive Bänder:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
zwischen 460 nm und 530 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermutung, dass der tatsächliche blaue Emitter nicht CuCl, sondern das Trimer Cu&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;Cl&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ist, hat sich nicht bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://about-fireworks.net/lights.html Basic principles of pyrotechnic light production]&lt;br /&gt;
* [http://www.jpyro.com/litseries/Shimizu/shim3rev.htm Review of &amp;quot;Selected Pyrotechnic Publications of Dr. Takeo Shimizu, Part 3: Studies on Fireworks Colored-Flame Compositions&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/109931711/ABSTRACT?CRETRY=1&amp;amp;SRETRY=0 Reassessment of the Identity of the Blue Light Emitter in Copper-Containing Pyrotechnic Flames - Is it really CuCl?]&lt;br /&gt;
* [http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/112456213/ABSTRACT On the Emitter of Blue Light in Copper-Containing Pyrotechnic Flames]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Flammentemperatur]], [[Farbverbesserer]], [[Leuchtsatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbgeber&amp;diff=5921</id>
		<title>Farbgeber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbgeber&amp;diff=5921"/>
				<updated>2007-10-27T10:52:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Farbgeber&lt;br /&gt;
:(''Color Agent'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Farbgeber werden in der [[Pyrotechnik]] chemische Verbindungen (i.d.R. Salze) bezeichnet, die in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]], insbesondere [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] eine Färbung der [[Flamme]] herbeiführen. Die Flammenfärbung beruht dabei auf der Anregung von Valenzelektronen von Atomen und Molekülen der eingesetzten Farbgeber. Bei der Rückkehr vom energiereichen, angeregten Zustand in ihren energieärmeren Ausgangszustand emittieren diese angeregten Valenzelektronen elektromagnetische Strahlung (Licht) in einem bestimmten Wellenlängenbereich. Dieses Licht stellt jeweils nur einen für das emittierende Element charakteristischen Teil des sichtbaren Lichts dar und wird deshalb als farbiges Licht wahrgenommen. Die Anregung der Valenzelektronen erfolgt durch die Zufuhr von thermischer Energie, die beim Abbrand des pyrotechnischen Satzes durch Reaktion des [[Oxidationsmittel|Oxidationsmittels]] mit dem [[Reduktionsmittel]] entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Farbgeber in pyrotechnischen Sätzen sind Salze der folgenden Alkali-, Erdalkali- und Übergangsmetalle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Strontium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Barium]] (grün)&lt;br /&gt;
*[[Natrium]] (gelborange)&lt;br /&gt;
*[[Calcium]] (rotorange)&lt;br /&gt;
*[[Kupfer]] (schwach blau oder grün, mit [[Farbverbesserer]] intensiv blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vorgenannten Farbgebern, die in pyrotechnischen Sätzen für Feuerwerkskörper für Vergnügungszwecke weit verbreitet sind, gibt es weitere Farbgeber, die vereinzelt, insbesondere in der militärischen Pyrotechnik und für spezielle Anwendungen (z.B. Flammenfärbung von Alkoholflammen) Anwendung finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rubidium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Lithium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Cäsium]] (blau)&lt;br /&gt;
*[[Bor]] (grün, insbesondere für die Färbung von Alkoholflammen, z.B. [[Ghostmine|Ghostmines]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere finden folgende Salze der o.g. Elemente als Farbgeber in pyrotechnischen Sätzen Verwendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Nitrat|Nitrate]]&lt;br /&gt;
*[[Carbonat|Carbonate]]&lt;br /&gt;
*[[Sulfat|Sulfate]]&lt;br /&gt;
*[[Oxalat|Oxalate]]&lt;br /&gt;
*[[Chlorid|Chloride]] (selten, weil i.d.R. hygroskopisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Farbgeber in einem pyrotechnischen Satz können die Flammenfarben spektral &amp;quot;gemischt&amp;quot; werden. Eine Intensivierung der Farbtiefe wird häufig durch den Einsatz von [[Farbverbesserer|Farbverbesserern]] erreicht. Die Helligkeit der farbigen Flamme hängt wesentlich von der [[Flammentemperatur]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silber, weiß und gold in ihren Schattierungen werden in pyrotechnischen Sätzen nicht durch Farbgeber erzeugt, sondern beruhen auf der Emission von Strahlung durch sehr heiße, glühende, feste oder flüssige Metallpartikel (siehe [[Funkensatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Feuerwerkskörpern am häufigsten genutzte  Emissionsspektren von Atomen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Atom&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Farbe&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Wellenlängenbereich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Natrium&lt;br /&gt;
|gelb&lt;br /&gt;
|D-Linie: 589 nm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Feuerwerkskörpern am häufigsten genutzte Emissionsspektren von Molekülen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Molekül&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Farbe&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Wellenlängenbereich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaCl&lt;br /&gt;
|orange&lt;br /&gt;
|verschiedene Bänder, am intensivsten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
591-599 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
603-608 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SrCl&lt;br /&gt;
|rot&lt;br /&gt;
|a: 617-623 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b: 627-635 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
c: 640-646 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SrOH(?)&lt;br /&gt;
|rot&lt;br /&gt;
|600-613 nm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BaCl&lt;br /&gt;
|grün&lt;br /&gt;
| a: 511-515 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b: 524-528 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
d: 530-533 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CuCl&lt;br /&gt;
|blau&lt;br /&gt;
| mehrere starke Bänder:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
403-456 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
weniger intensive Bänder:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
zwischen 460 nm und 530 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich CuCl legt eine Artikel aus dem Jahre 2004 nahe, dass der tatsächliche Emitter nicht CuCl, sondern das Trimer Cu&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;Cl&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://about-fireworks.net/lights.html Basic principles of pyrotechnic light production]&lt;br /&gt;
* [http://www.jpyro.com/litseries/Shimizu/shim3rev.htm Review of &amp;quot;Selected Pyrotechnic Publications of Dr. Takeo Shimizu, Part 3: Studies on Fireworks Colored-Flame Compositions&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/109931711/ABSTRACT?CRETRY=1&amp;amp;SRETRY=0 Reassessment of the Identity of the Blue Light Emitter in Copper-Containing Pyrotechnic Flames - Is it really CuCl?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Flammentemperatur]], [[Farbverbesserer]], [[Leuchtsatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbgeber&amp;diff=5909</id>
		<title>Farbgeber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Farbgeber&amp;diff=5909"/>
				<updated>2007-10-21T20:40:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Farbgeber&lt;br /&gt;
:(''Color Agent'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Farbgeber werden in der [[Pyrotechnik]] chemische Verbindungen (i.d.R. Salze) bezeichnet, die in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]], insbesondere [[Leuchtsatz|Leuchtsätzen]] eine Färbung der [[Flamme]] herbeiführen. Die Flammenfärbung beruht dabei auf der Anregung von Valenzelektronen von Atomen und Molekülen der eingesetzten Farbgeber. Bei der Rückkehr vom energiereichen, angeregten Zustand in ihren energieärmeren Ausgangszustand emittieren diese angeregten Valenzelektronen elektromagnetische Strahlung (Licht) in einem bestimmten Wellenlängenbereich. Dieses Licht stellt jeweils nur einen für das emittierende Element charakteristischen Teil des sichtbaren Lichts dar und wird deshalb als farbiges Licht wahrgenommen. Die Anregung der Valenzelektronen erfolgt durch die Zufuhr von thermischer Energie, die beim Abbrand des pyrotechnischen Satzes durch Reaktion des [[Oxidationsmittel|Oxidationsmittels]] mit dem [[Reduktionsmittel]] entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Farbgeber in pyrotechnischen Sätzen sind Salze der folgenden Alkali-, Erdalkali- und Übergangsmetalle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Strontium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Barium]] (grün)&lt;br /&gt;
*[[Natrium]] (gelborange)&lt;br /&gt;
*[[Calcium]] (rotorange)&lt;br /&gt;
*[[Kupfer]] (schwach blau oder grün, mit [[Farbverbesserer]] intensiv blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vorgenannten Farbgebern, die in pyrotechnischen Sätzen für Feuerwerkskörper für Vergnügungszwecke weit verbreitet sind, gibt es weitere Farbgeber, die vereinzelt, insbesondere in der militärischen Pyrotechnik und für spezielle Anwendungen (z.B. Flammenfärbung von Alkoholflammen) Anwendung finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rubidium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Lithium]] (rot)&lt;br /&gt;
*[[Cäsium]] (blau)&lt;br /&gt;
*[[Bor]] (grün, insbesondere für die Färbung von Alkoholflammen, z.B. [[Ghostmine|Ghostmines]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere finden folgende Salze der o.g. Elemente als Farbgeber in pyrotechnischen Sätzen Verwendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Nitrat|Nitrate]]&lt;br /&gt;
*[[Carbonat|Carbonate]]&lt;br /&gt;
*[[Sulfat|Sulfate]]&lt;br /&gt;
*[[Oxalat|Oxalate]]&lt;br /&gt;
*[[Chlorid|Chloride]] (selten, weil i.d.R. hygroskopisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Farbgeber in einem pyrotechnischen Satz können die Flammenfarben spektral &amp;quot;gemischt&amp;quot; werden. Eine Intensivierung der Farbtiefe wird häufig durch den Einsatz von [[Farbverbesserer|Farbverbesserern]] erreicht. Die Helligkeit der farbigen Flamme hängt wesentlich von der [[Flammentemperatur]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silber, weiß und gold in ihren Schattierungen werden in pyrotechnischen Sätzen nicht durch Farbgeber erzeugt, sondern beruhen auf der Emission von Strahlung durch sehr heiße, glühende, feste oder flüssige Metallpartikel (siehe [[Funkensatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Feuerwerkskörpern am häufigsten genutzte  Emissionsspektren von Atomen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Atom&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Farbe&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Wellenlängenbereich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Natrium&lt;br /&gt;
|gelb&lt;br /&gt;
|D-Linie: 589 nm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen Feuerwerkskörpern am häufigsten genutzte Emissionsspektren von Molekülen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;simpletable&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background: #efefef; &amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Molekül&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Farbe&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot;|Wellenlängenbereich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CaCl&lt;br /&gt;
|orange&lt;br /&gt;
|verschiedene Bänder, am intensivsten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
591-599 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
603-608 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SrCl&lt;br /&gt;
|rot&lt;br /&gt;
|a: 617-623 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b: 627-635 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
c: 640-646 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SrOH(?)&lt;br /&gt;
|rot&lt;br /&gt;
|600-613 nm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BaCl&lt;br /&gt;
|grün&lt;br /&gt;
| a: 511-515 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b: 524-528 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
d: 530-533 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CuCl&lt;br /&gt;
|blau&lt;br /&gt;
| mehrere starke Bänder:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
403-456 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
weniger intensive Bänder:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
zwischen 460 nm und 530 nm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://about-fireworks.net/lights.html Basic principles of pyrotechnic light production]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Flammentemperatur]], [[Farbverbesserer]], [[Leuchtsatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=5470</id>
		<title>Zündleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=5470"/>
				<updated>2007-02-26T22:20:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Zündleitung: (Zündkabel, ''Ignition Cable'', ''Control Cable'', ''Blasting Wire'', ''Firing Line'')&lt;br /&gt;
Als Zündleitung kann im Prinzip jedes beliebige handelsübliche Kabel benutzt werden. Meistens werden Kupferleitungen mit einem Querschnitt von 0,2 bis 0,6 mm&amp;amp;#178; eingesetzt, da der [[elektrischer Widerstand|Widerstand]] eine große Rolle spielt. Der spezifische Widerstand von Kupfer beträgt 0,018 &amp;amp;Omega; x mm&amp;amp;#178; / m. 1 m Kupferleitung mit 1 mm&amp;amp;#178; Querschnitt hat also einen Widerstand von knapp 0,02 &amp;amp;Omega;, längere Leitungen (und Leitungen mit niedrigerem Querschnitt) entsprechend mehr. 2 m mit 1 mm&amp;amp;#178; Querschnitt und 1 m mit 0.5 mm&amp;amp;#178; Querschnitt haben beispielsweise je knapp 0,04 &amp;amp;Omega;. Z. aus anderen Materialien haben entsprechend andere Widerstände, die sich aus dem spezifischen Widerstand des Metalls berechnen lassen:&lt;br /&gt;
 Widerstand des Kabels = spezif. Widerstand des Materials * Kabellänge / Leitungsquerschnitt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Z. leicht biegbar zu halten und die Kosten zu senken, wird der Durchmesser nicht zu dick gewählt.&lt;br /&gt;
Z. sind wie viele Kabel meist mit PVC isoliert, was über einen weiten Temperaturbereich nicht brüchig wird, unbrennbar und billig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere spezifische Widerstände in &amp;amp;Omega; x mm&amp;amp;#178; / m :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Kupfer&lt;br /&gt;
|0,018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0,028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eisen&lt;br /&gt;
|0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|0,17&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Bezeichnung AWG24 (American Wire Gauge) entspricht etwa einem Querschnitt von 0,2 mm&amp;amp;#178;, AWG23 etwa dem 1.262-fachen davon, AWG22 nochmals dem 1.262-fachen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis von einem Kilo Kupfer, z. Zt. knapp 5 Euro, stellt in etwa das untere Limit für den Preis von 100m zweiadriger Leitung (2 x 0,5 mm&amp;amp;#178;, 0,895 kg Kupfer) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/American_Wire_Gauge American Wire Gauge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.skm-net.com/htm/kupferkurs.htm Kupferkurs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=5199</id>
		<title>Zündleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=5199"/>
				<updated>2007-01-08T23:14:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Zündleitung: (Zündkabel, ''Ignition Cable'', ''Control Cable'', ''Blasting Wire'', ''Firing Line'')&lt;br /&gt;
Als Zündleitung kann im Prinzip jedes beliebige handelsübliche Kabel benutzt werden. Meistens werden Kupferleitungen mit einem Querschnitt von 0,2 bis 0,6 mm&amp;amp;#178; eingesetzt, da der [[elektrischer Widerstand|Widerstand]] eine große Rolle spielt. Der spezifische Widerstand von Kupfer beträgt 0,018 &amp;amp;Omega; x mm&amp;amp;#178; / m. 1 m Kupferleitung mit 1 mm&amp;amp;#178; Querschnitt hat also einen Widerstand von knapp 0,02 &amp;amp;Omega;, längere Leitungen (und Leitungen mit niedrigerem Querschnitt) entsprechend mehr. 2 m mit 1 mm&amp;amp;#178; Querschnitt und 1 m mit 0.5 mm&amp;amp;#178; Querschnitt haben beispielsweise je knapp 0,04 &amp;amp;Omega;. Z. aus anderen Materialien haben entsprechend andere Widerstände, die sich aus dem spezifischen Widerstand des Metalls berechnen lassen:&lt;br /&gt;
 Widerstand des Kabels = spezif. Widerstand des Materials * Kabellänge / Leitungsquerschnitt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Z. leicht biegbar zu halten und die Kosten zu senken, wird der Durchmesser nicht zu dick gewählt.&lt;br /&gt;
Z. sind wie viele Kabel meist mit PVC isoliert, was über einen weiten Temperaturbereich nicht brüchig wird, unbrennbar und billig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere spezifische Widerstände in &amp;amp;Omega; x mm&amp;amp;#178; / m :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Kupfer&lt;br /&gt;
|0,018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0,028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eisen&lt;br /&gt;
|0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|0,17&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Bezeichnung AWG24 (American Wire Gauge) entspricht etwa einem Querschnitt von 0,2 mm&amp;amp;#178;, AWG23 etwa dem 1.262-fachen davon, AWG22 nochmals dem 1.262-fachen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/American_Wire_Gauge American Wire Gauge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Elektroanz%C3%BCnder&amp;diff=3154</id>
		<title>Elektroanzünder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Elektroanz%C3%BCnder&amp;diff=3154"/>
				<updated>2006-08-17T20:47:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;'''Elektrozünder''' :(Brückenzünder, E-Zünder, ''Electric Match/Ignitor'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pyrotechnik]] werden E. ohne [[Sprengkapsel]], sog. offene elektrische Zünder, verwendet. Zum Zünden wird an die beiden [[Zünddraht|Zünddrähte]] eine ausreichende [[Spannung]] angelegt. Durch den Stromfluß wird ein kurzer [[Glühdraht]] (Glühbrücke) zwischen den Zünddrähten aufgeheizt, der einen [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Satz]] in Form einer [[Zündpille]] entzündet. Die dabei auftretende [[Flamme]] reicht aus, um z.B. [[Schwarzpulver]], [[Stoppine|Stoppinen]] oder [[Litze|Litzen]] zu zünden. Es wird in A-Zünder (0,18 A) und U-Zünder (0,45 A) unterschieden (Merkhilfe U=unempfindlich). Die Angaben bezeichnen die Nicht-Ansprech-Stromstärke, bei der die Zünder innerhalb von 5 Minuten nicht auslösen dürfen. Die Anlage 1a der 1. SprengV stellt noch weitere Anforderungen bezüglich Brückenwiderstand (A: 0,8 bis 2,0 &amp;amp;Omega;, U: 0,4 bis 0,8 &amp;amp;Omega;), Strom zur Auslösung innerhalb von 10 ms (A: 0,6 A, U: 1,3 A), Strom zur versagerfreien Zündung von 5 Zündern in Serienschaltung (A: 0,8 A, U: 1,5 A), und erforderlichem Zündimpuls (A: 0,8 bis 3,0 mWs/&amp;amp;Omega;, U: 8,0 bis 16,0 mWs/&amp;amp;Omega;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=3149</id>
		<title>Zündleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=3149"/>
				<updated>2006-08-16T13:54:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Zündkabel: (''Ignition Cable'', ''Control Cable'', ''Blasting Wire'', ''Firing Line'')&lt;br /&gt;
Als Zündleitung kann im Prinzip jedes beliebige handelsübliche Kabel benutzt werden. Meistens werden Kupferleitungen mit einem Querschnitt von 0,2 bis 0,5 mm&amp;amp;#178; eingesetzt, da der [[elektrischer Widerstand|Widerstand]] eine große Rolle spielt. 1 m Kupferleitung mit 1 mm&amp;amp;#178; Querschnitt hat einen Widerstand von knapp 0,02 &amp;amp;Omega;, längere Leitungen (und Leitungen mit niedrigerem Querschnitt) entsprechend mehr. 2 m mit 1 mm&amp;amp;#178; Querschnitt und 1 m mit 0.5 mm&amp;amp;#178; Querschnitt haben beispielsweise je knapp 0,04 &amp;amp;Omega;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=3135</id>
		<title>Zündleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndleitung&amp;diff=3135"/>
				<updated>2006-08-14T23:17:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; Zündleitung&lt;br /&gt;
Als Zündleitung kann im Prinzip jedes beliebige handelsübliche Kabel benutzt werden. Meistens werden Kupferleitungen mit einem Querschnitt von 0,2 bis 0,5mm eingesetzt, da der [[elektrischer Widerstand|Widerstand]] eine große Rolle spielt. 1m Kupferleitung mit 1mm&amp;amp;#178; Querschnitt hat einen Widerstand von knapp 0,02 &amp;amp;Omega;, längere Leitungen (und Leitungen mit niedrigerem Querschnitt) entsprechend mehr. 2m mit 1mm&amp;amp;#178; Querschnitt und 1m mit 0.5mm&amp;amp;#178; Querschnitt haben beispielsweise je knapp 0,04 &amp;amp;Omega;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Aerosil&amp;diff=3012</id>
		<title>Aerosil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Aerosil&amp;diff=3012"/>
				<updated>2006-08-04T22:24:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
Trennmittel, Verdickungsmittel&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aerosil® :(''Aerosil®'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. ist der Handelsname (Degussa) einer extrem feinen, bei hohen Temperaturen durch Hydrolyse von SiCl&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; zu amorphem Siliciumdioxid hergestellten, sog. &amp;quot;pyrogenen&amp;quot; (in der Hitze entstandenen) Kieselsäure. A. besteht aus sehr kleinen kugelförmigen Teilchen und wird [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] in geringer Menge zugesetzt, um diese klumpfrei und rieselfähig zu halten. A. dient ebenso wie [[Calciumacetat]], [[Zinkstearat]] und [[Magnesiumstearat]] auch als Verdickungs/Geliermittel für brennbare Flüssigkeiten. An der eigentlichen Reaktion nimmt A. nicht teil, Ausnahme sind (meist unbedeutende) katalytische Oberflächeneffekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Senkou_Hanabi&amp;diff=2853</id>
		<title>Senkou Hanabi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Senkou_Hanabi&amp;diff=2853"/>
				<updated>2006-07-25T18:30:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Vesuvio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Senkou Hanabi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich aus dem Japanischen übersetzt bedeutet Senkou Hanabi „Räucherstäbchen-Feuerwerk“. Man hält es zwischen zwei Fingern, geht in die Hocke, lässt es nach unten hängen, und zündet es dann unten an. Nach wenigen Sekunden bildet sich ein orange glühender Tropfen, vermutlich aus [[Kaliumnitrat]], der sich unter zartem Knistern und beständigem Flug winzigster Kohlefunken langsam nach oben vorarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt [[Hanabi]] schon als ein Symbol für die Flüchtigkeit des Lebens, so stellt S. H. noch zusätzlich dessen Fragilität auf besonders melancholisch-rührende Weise dar, denn wenn man S. H. nicht mit besonders ruhiger Hand hält, so fällt der glühende Tropfen, und das Feuer erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der onomatopoetische japanische Ausdruck „potsun“ beschreibt das Geräusch des auf den Boden fallenden Tropfens. Diese Lautmalerie dient beispielsweise in Mangas als Symbol für das Ende des Sommers, denn in Japan wird Feuerwerk vorwiegend in den Sommermonaten abgebrannt. Aus diesem Grund dient H. S. ebenso wie [[Hanabi]] selbst auch als typisches Sommermotiv für Fächer, Werbung, Postkarten, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der ersten Feuerwerksartikel, den Kinder in Japan in die Hand bekommen, ruft S. H. auch Erinnerungen an Kindheit und Familie wach. Es ist bei Männern und Frauen gleich beliebt, auch als spielerischer Wettbewerb: am Strand oder in öffentlichen Parks wird man im Sommer immer wieder ein paar Kinder oder auch Pärchen beobachten können, die darum wetteifern, gleichzeitig angezündete S. H. möglichst lange am Brennen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://megaijin.squarespace.com/journal/2005/8/21/japanese-sparklers.html Seite mit Link zu kurzem Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vesuvio</name></author>	</entry>

	</feed>