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		<title>FEUERWERK Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Ragette&amp;diff=6897</id>
		<title>Ragette</title>
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				<updated>2010-02-05T16:58:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Ragette''' :(Mehrzahl: Ragetten - Blitz, Salut, ''salute, maroon'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Bezeichnung für aus [[Mörser]]n in die Luft geschossene oder aus [[Rakete]]n ausgestoßene [[Salut]]s mit [[Blitzknallsatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Ragette&amp;diff=6896</id>
		<title>Ragette</title>
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				<updated>2010-02-05T16:57:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Ragette''' :(Mehrzahl: Ragetten - Blitz, Salut, ''salute, maroon'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Bezeichnung für aus [[Mörser]]n in die Luft geschossene oder aus Raketen ausgestoßene [[Salut]]s mit [[Blitzknallsatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Luntenfeuerzeug&amp;diff=6743</id>
		<title>Luntenfeuerzeug</title>
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				<updated>2009-08-11T15:49:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Luntenfeuerzeug''' :(''Slow match lighter'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Röhrenförmige Vorrichtung aus Metall zur Aufnahme einer mit Chemikalien behandelten [[Lunte]], die nach dem Anzünden sehr langsam glimmend abbrennt und zur Feuererzeugung und insbesondere zur Anzündung von Tabakwaren verwendet wurde.  Luntenfeuerzeuge sind mit einem Zündrad und Feuerstein ausgestattet . Nach der Verwendung wird die glimmende Lunte in die Metallröhre zurückgezogen, was ihr den Sauerstoff entzieht und sie verlöschen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Luntenfeuerzeug.jpg|thumb|Luntenfeuerzeug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Luntenfeuerzeug&amp;diff=6742</id>
		<title>Diskussion:Luntenfeuerzeug</title>
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				<updated>2009-08-11T15:48:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Martin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schön formulierte Änderungen. Aber ist das &amp;quot;historisch&amp;quot; wirklich richtig? Luntenfeuerzeuge kann man doch immer noch kaufen/verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LunteValencia.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß und Dank&lt;br /&gt;
Markus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luntenfeuerzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Markus,&lt;br /&gt;
richtig, aber diese werden nur noch als Souvenirs, Made in China, für Touristen verkauft. Ich habe noch nie einen Spanier gesehen der diese noch benutzt. Ich selbst suche noch nach einem historischen Original und konnte bisher, auch auf dem Flohmarkt in Valencia, keins finden.Ein ältere Kollege erzählte mir, das die ersten spanischen Gastarbeiter in der BRD, diese in den frühen 60er Jahren hier noch benutzten und die deutschen in der Gaststätte ihre Nase rümpften und abfällige Bemerkungen machten. Eben &amp;quot;Lunte riechen &amp;quot; und &amp;quot;Andere Länder andere Sitten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Gruß,&lt;br /&gt;
Martin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Martin und Markus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich selbst habe auch noch niemanden ein Luntenfeuerzeug benutzen sehen, allenfalls die Lunten selbst werden in Spanien noch zum initialen Zünden einer Mascleta/eines Feuerwerks verwendet, z. B. an bestimmten kirchlichen Feiertagen, an denen zu Ehren eines Schutzpatrons Feuerwerk gemacht wird. Bei solchen Gelegenheiten werden die Lunten manchmal am Ewigen Licht in der Kirche oder an den Altarkerzen entzündet und somit geweiht. Ansonsten danke für die Änderungen, hört sich gut an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üüübrigens, der Begriff &amp;quot;Rauchwaren&amp;quot; ist in diesem Zusammenhang nicht korrekt, Rauchwaren sind unverarbeitete Pelze, vergl. http://de.wikipedia.org/wiki/Rauchwaren . Ich wurde darauf in einem Pfeifenforum hingewiesen, &amp;quot;Tabakwaren&amp;quot; ist der korrekte Ausdruck.&amp;lt;/kniefieselmodus&amp;gt; ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boris&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Luntenfeuerzeug&amp;diff=6741</id>
		<title>Diskussion:Luntenfeuerzeug</title>
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				<updated>2009-08-11T13:45:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Martin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schön formulierte Änderungen. Aber ist das &amp;quot;historisch&amp;quot; wirklich richtig? Luntenfeuerzeuge kann man doch immer noch kaufen/verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LunteValencia.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß und Dank&lt;br /&gt;
Markus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luntenfeuerzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Markus,&lt;br /&gt;
richtig, aber diese werden nur noch als Souvenirs, Made in China, für Touristen verkauft. Ich habe noch nie einen Spanier gesehen der diese noch benutzt. Ich selbst suche noch nach einem historischen Original und konnte bisher, auch auf dem Flohmarkt in Valencia, keins finden.Ein ältere Kollege erzählte mir, das die ersten spanischen Gastarbeiter in der BRD, diese in den frühen 60er Jahren hier noch benutzten und die deutschen in der Gaststätte ihre Nase rümpften und abfällige Bemerkungen machten. Eben &amp;quot;Lunte riechen &amp;quot; und &amp;quot;Andere Länder andere Sitten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Gruß,&lt;br /&gt;
Martin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Martin und Markus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich selbst habe auch noch niemanden ein Luntenfeuerzeug benutzen sehen, allenfalls die Lunten selbst werden in Spanien noch zum initialen Zünden einer Mascleta/eines Feuerwerks verwendet, z. B. an bestimmten kirchlichen Feiertagen, an denen zu Ehren eines Schutzpatrons Feuerwerk gemacht wird. Bei solchen Gelegenheiten werden die Lunten manchmal am Ewigen Licht in der Kirche oder an den Altarkerzen entzündet und somit geweiht. Ansonsten danke für die Änderungen, hört sich gut an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boris&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6724</id>
		<title>Diskussion:Antimon(III)sulfid</title>
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				<updated>2009-07-01T07:34:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen, ich möchte einen Artikel über Trinitrotoluol verfassen und dabei die Stofftabelle dieses Antimon(III)sulfid-Eintrags verwenden. Dazu sind aber andere Symbole für die Gefahrstoffkennzeichnung notwendig, und zwar Explosionsgefährlich (E), Giftig (T) und Umweltgefährlich (N). Wo finde ich diese Graphiken, bzw. wie sind deren Filenamen? Falls sie noch nicht auf dem Server liegen, könnte ich selbst welche hochladen. Danke! --[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 19:43, 30. Jun. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo,&lt;br /&gt;
das einfachste derartige Dateien zu finden geht noch über den Dateinamen, die Gefahrstoffsymbole fangen alle mit 606px an - einfach in die Suche (nach Bildern) stecken. In Deinem Fall wären das also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_explosive.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_toxic2.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_dangerous_for_the_env.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Du hast Recht, die sind nicht leicht zu finden - sinnvollerweise sollten die in eine der Media-Kategorien, damit man sie etwas einfacher findet.&lt;br /&gt;
Das Problem an den Gefahrstoffsymbolen ist leider häufig das Urherberrecht, diese hier sind zum Glück frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollten wir eh auf die seit Anfang des Jahres gültigen, komplett neuen weltweit (und auch in der EU vorgeschriebenen) Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoff-Einstufungen aktualisieren, ich mach mich mal auf die Suche nach freien Vektorgrafik-Vorlagen für die neuen Symbole...die meisten Einstufungen bleiben ja zum Glück gleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bgdp.de/pages/service/download/tft/2009/tft-1-2009-S22.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, ivhp 00:46, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für die Info und den PDF-Link, ich hatte zwar von der Änderung gehört, wußte aber nicht, daß es die neuen Piktogramme schon gibt. Ich werde mir den TNT-Artikel nach der Erstellung auf die Beobachtungsliste setzen und die alten orange grundierten Piktos aktualisieren, sobald sie auf dem Server liegen. Man könnte den Großteil der alten Varianten ja 1:1 aktualisieren (also den selben Filenamen geben bzw. die Alten löschen), dann würden sich die Artikel, die diese enthalten, sozus. von selbst aktualisieren (sofern Wiki Überschreiben zuläßt).&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 09:34, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6721</id>
		<title>Diskussion:Antimon(III)sulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6721"/>
				<updated>2009-06-30T17:43:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen, ich möchte einen Artikel über Trinitrotoluol verfassen und dabei die Stofftabelle dieses Antimon(III)sulfid-Eintrags verwenden. Dazu sind aber andere Symbole für die Gefahrstoffkennzeichnung notwendig, und zwar Explosionsgefährlich (E), Giftig (T) und Umweltgefährlich (N). Wo finde ich diese Graphiken, bzw. wie sind deren Filenamen? Falls sie noch nicht auf dem Server liegen, könnte ich selbst welche hochladen. Danke! --[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 19:43, 30. Jun. 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Fallschirmrakete&amp;diff=6714</id>
		<title>Fallschirmrakete</title>
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				<updated>2009-06-26T08:48:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Fallschirmrakete''' :(''parachute rocket'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rakete, die am Zenit ihres Aufstiegs eine Hülse mit [[Leuchtsatz]] ausstößt, an der ein kleiner Fallschirm aus Rohseide mit sechs bis acht Schnüren befestigt ist. Der Leuchtkörper, meist mit längerer Brenndauer als normale Sterne, segelt langsam zu Boden und vermittelt dabei den Eindruck eines schwebenden Sterns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Fallschirmrakete wird auch bei einigen [[Bombe]]n und [[Signalmittel]]n für technische Zwecke (z. B. Seenotsignale) angewendet. Im technischen Bereich kommen allerdings keine klassischen Raketen mit [[Leitstab]] und [[Treibsatz]] zum Einsatz, sondern kompakte Abschußgeräte in Rohrform. Die Brenndauer technischer Fallschirm-Leuchtsignale liegt bei durchschnittlich 40 Sekunden, während die in Deutschland in der [[Klasse|Klasse II]] erhältlichen Varianten nur etwa 5-8 Sekunden leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Material für den Fallschirm hat sich Seide seit jeher gut bewährt, da sie sich sehr leicht am Himmel entfaltet und keine festen Faltenwürfe ausbildet, wenn sie gerollt oder gefaltet als Teil des [[Versatz]]es einer [[Rakete]] oder [[Bombe]] verwendet wird. Darüber hinaus hat Seide flammenhemmende Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmclip einer [[Silvester]]-Fallschirmrakete der Firma Nico-Lünig Event GmbH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;bBTsX5hbsC0&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Fallschirmrakete&amp;diff=6713</id>
		<title>Fallschirmrakete</title>
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				<updated>2009-06-26T08:43:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Fallschirmrakete''' :(''parachute rocket'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rakete, die am Zenit ihres Aufstiegs eine Hülse mit [[Leuchtsatz]] ausstößt, an der ein kleiner Fallschirm aus Rohseide mit sechs bis acht Schnüren befestigt ist. Der Leuchtkörper, meist mit längerer Brenndauer als normale Sterne, segelt langsam zu Boden und vermittelt dabei den Eindruck eines schwebenden Sterns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Fallschirmrakete wird auch bei einigen [[Bombe]]n und [[Signalmittel]]n für technische Zwecke (z. B. Seenotsignale) angewendet. Im technischen Bereich kommen allerdings keine klassischen Raketen mit [[Leitstab]] und [[Treibsatz]] zum Einsatz, sondern kompakte Abschußgeräte in Rohrform. Die Brenndauer technischer Fallschirm-Leuchtsignale liegt bei durchschnittlich 40 Sekunden, während die in Deutschland in der [[Klasse|Klasse II]] erhältlichen Varianten nur etwa 5-8 Sekunden leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Material für den Fallschirm hat sich Seide seit jeher gut bewährt, da sie sich sehr leicht am Himmel entfaltet und keine festen Faltenwürfe ausbildet, wenn sie gerollt oder gefaltet als [[Fallschirm-Versatz|Versatz]] einer [[Rakete]] oder [[Bombe]] verwendet wird. Darüber hinaus hat Seide flammenhemmende Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmclip einer [[Silvester]]-Fallschirmrakete der Firma Nico-Lünig Event GmbH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;bBTsX5hbsC0&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Fallschirmrakete&amp;diff=6712</id>
		<title>Fallschirmrakete</title>
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				<updated>2009-06-26T08:39:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Fallschirmrakete''' :(''parachute rocket'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rakete, die am Zenit ihres Aufstiegs eine Hülse mit [[Leuchtsatz]] ausstößt, an der ein kleiner Fallschirm aus Rohseide befestigt ist. Der Leuchtkörper, meist mit längerer Brenndauer als normale Sterne, segelt langsam zu Boden und vermittelt dabei den Eindruck eines schwebenden Sterns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Fallschirmrakete wird auch bei einigen [[Bombe]]n und [[Signalmittel]]n für den technischen Bereich (z. B. Seenotsignale) angewendet. Im technischen Bereich kommen allerdings keine klassischen Raketen mit [[Treibsatz]] zum Einsatz, sondern kompakte Abschußgeräte in Rohrform. Die Brenndauer technischer Fallschirm-Leuchtsignale liegt durchschnittlich bei 40 Sekunden, während die in Deutschland in der [[Klasse|Klasse II]] erhältlichen Varianten nur etwa 5-8 Sekunden leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Material für den Fallschirm hat sich Seide sehr jeher gut bewährt, da sie sich sehr leicht am Himmel entfaltet und keine festen Faltenwürfe ausbildet, wenn es gerollt oder gefaltet als [[Fallschirm-Versatz|Versatz]] einer [[Rakete]] oder [[Bombe]] verwendet wird. Darüber hinaus hat Seide flammenhemmende Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmclip einer [[Silvester]]-Fallschirmrakete der Firma Nico-Lünig Event GmbH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;bBTsX5hbsC0&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Bickford-anzuendschnur.jpg&amp;diff=6701</id>
		<title>Datei:Bickford-anzuendschnur.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bickford'sche Anzündschnur, Meterware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Eigenes Foto.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Bickford-anzuendschnur-detail.jpg&amp;diff=6700</id>
		<title>Datei:Bickford-anzuendschnur-detail.jpg</title>
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				<updated>2009-06-18T10:34:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bickford'sche Anzündschnur, Detailaufnahme von Garnumspinnung und Pulverseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Eigenes Foto.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bickford&amp;diff=6699</id>
		<title>Bickford</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bickford&amp;diff=6699"/>
				<updated>2009-06-18T10:16:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Bickford-Pulveranzündschnur''' :(Bickford, ''Bickford fuse'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flexible, wasserdichte [[Anzündschnur]] mit Pulverseele, die aufgrund ihres gleichmäßigen und langsamen Abbrands als Zeitzündschnur verwendet werden kann. Ihre [[Schwarzpulver]]seele ist von einem Fadengeflecht aus Jute umwunden, dann folgt eine Schicht Teer/Bitumen zum Schutz gegen Feuchtigkeit und die abschließende biegsame Hülse aus gewachstem Jutegflecht. Da das [[Schwarzpulver]] der Bickford nicht offenliegt und sie sich ohne zusätzliche Maßnahmen (Tauchen des Kopfstücks in starke [[Anfeuerung]], Splitten eines Stücks des Kopfes und Einführen eines [[Stoppine]]nstücks, usw.) eher schwer anzünden läßt, bietet sie zudem hohe Sicherheit gegen versehentliches Entzünden oder Funkenflug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bickford-anzuendschnur.jpg|thumb|Bickford'sche Anzündschnur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bickford-anzuendschnur-detail.jpg|thumb|Garnwicklungen und Pulverseele (Detailaufnahme)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Litzentyp wurde im Jahr 1831 von dem Engländer William Bickford (* 1774, + 1834) erfunden und zum Patent angemeldet, der damit die schweren, auf fehlerhafte Anzündschnüre (z. B. ungedeckte [[Stoppine]]n) zurückzuführenden Unfälle bei Sprengungen bekämpfen wollte. Mit der neuen Litze konnten die Bergleute die [[Verzögerung]] exakt bestimmen, indem sie lediglich ein entsprechend langes Stück von der Rolle abschnitten, da die Brenndauer immer gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion der Bickford-Litze wurde nach dem Tod William Bickfords von der Ensign-Bickford Company weitergeführt, andere Firmen kopierten das System und kamen ihrerseits mit exakt berechenbaren Anzündlitzen auf den Markt. Bis etwa in die 1990er Jahre wurde dieser Litzentyp noch in Osteuropa produziert, er hat jedoch in der Sprengtechnik aufgrund der Dominanz elektrischer Zündsysteme schon seit längerer Zeit seine frühere Bedeutung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pyrotechnik wurde dieser Litzentyp in früheren Zeiten als exakter [[Verzögerung|Verzögerer]] für [[Bombe]]n oder [[Schlag|Schläge]] eingesetzt, hier allerdings vornehmlich für kleinere Kaliber, da bei großen Bomben die Kraft der [[Ausstoßladung]] einen aus Bickford-Litze bestehenden [[Verzögerung|Verzögerer]] zerstören kann und die Bombe dann blindgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Deutschland bei bestimmten [[Knallkörper|Kanonenschlägen]] zum Einsatz kommenden Sicherheitszündschnüre sind ähnlich aufgebaut, auch hier wird eine Pulverseele von einer Garnwicklung umgeben, die am Schluß ein Lackfinish erhält. Solche Anzündschnüre sind weniger flexibel und nicht so widerstandsfähig wie die Bickford, aber auch deren Brenndauer läßt sich relativ exakt vorhersagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Bickford-anzuendschnur-detail.jpg&amp;diff=6698</id>
		<title>Datei:Bickford-anzuendschnur-detail.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Bickford-anzuendschnur-detail.jpg&amp;diff=6698"/>
				<updated>2009-06-18T09:34:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Bickford'sche Anzündschnur, Detailaufnahme von Garnumspinnung und Pulverseele.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bickford'sche Anzündschnur, Detailaufnahme von Garnumspinnung und Pulverseele.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Bickford-anzuendschnur.jpg&amp;diff=6697</id>
		<title>Datei:Bickford-anzuendschnur.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Bickford-anzuendschnur.jpg&amp;diff=6697"/>
				<updated>2009-06-18T09:33:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Bickford'sche Anzündschnur, Meterware.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bickford'sche Anzündschnur, Meterware.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6695</id>
		<title>Standböller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6695"/>
				<updated>2009-06-15T14:53:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Neues Bild eingefügt (Standböller vom Böllermacher Pfnür, schriftliche (Email) Erlaubnis zur Verwendung liegt vor.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Standböller''' :(''salute'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Standböller ist ein aufrecht (vertikal) stehendes dickwandiges Stahlrohr, in dem verdämmtes [[Schwarzpulver]] (grobkörniges Böllerpulver) gezündet wird. Dabei entsteht ein lauter Knall, der über große Entfernungen zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Standböller-Abschuß.jpg|thumb|Abschuß mehrerer Standböller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Standböller-Pfnür.jpg|thumb|Standböller aus VA-Stahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standböller gibt es in Deutschland in verschiedenen Kalibern von 25 bis 120 mm mit einem oder bis zu drei Rohren, die von vereinsmäßig organisierten Böllerschützen eingesetzt werden. Das Böllern gehört in Deutschland zum Brauchtum und unterliegt daher einem gewissen Schutz der Traditionspflege, die den Einsatz von Hand-, Stand-, Schaftböllern und Böllerkanonen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen wie Kirchweihen, Volksfeste oder Schützenfeste möglich macht. Es dürfen jedoch nur nachweislich staatlich beschossene Böller zum Einsatz kommen. Auch im Ausland existieren Böllertraditionen, etwa in Spanien, wo das Salutschießen mit großen Standböllern zu vielen kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten wie den [[Fallas de Valencia]] dazugehört. Dort werden solche Standböller oft mittels [[Zündschnur]] gezündet, während ansonsten die Perkussions- oder Elektrozündung überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Laden des Standböllers füllt der Böllerschütze zuerst das grobkörnige [[Schwarzpulver]] in den gereinigten Lauf des Standböllers ein, je nach Kaliber kommen hier in der Regel zwischen 50g und 500g zum Einsatz. Das Pulver kann lose oder in einem Säckchen verpackt eingefüllt werden. Dann wird ein genau passender Korken zur Verdämmung in den Lauf eingeführt und mit dem Ladestock auf die [[Schwarzpulver]]ladung hinabgedrückt. Der Abschuß des Böllers erfolgt entweder mittels Zündhütchen und Schlagzündung (Perkussionszünder), die vom Böllerschützen durch ruckartiges Ziehen an der etwa 10 Meter langen Abzugsleine ausgelöst wird, oder durch elektrische Zündsysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschuß eines Standböllers Kal. 50 mm mit Abzugsleine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;LFpZ7IPxcbQ&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Standb%C3%B6ller-Pfn%C3%BCr.jpg&amp;diff=6694</id>
		<title>Datei:Standböller-Pfnür.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Standb%C3%B6ller-Pfn%C3%BCr.jpg&amp;diff=6694"/>
				<updated>2009-06-15T14:51:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Edelstahl-Standböller aus VA-Stahl mit Hammerzündung (Perkussionszündung).

(1) Bohrung 90/100 mm, Pulverladung 400 g, Gewicht 46 kg, Höhe 35 cm

(2) Bohrung 70/80 mm, Pulverladung 260/330 g, Gewicht 34 kg, Höhe 31 cm

(3) Bohrung 40/50 mm, Pulverlad&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Edelstahl-Standböller aus VA-Stahl mit Hammerzündung (Perkussionszündung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Bohrung 90/100 mm, Pulverladung 400 g, Gewicht 46 kg, Höhe 35 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Bohrung 70/80 mm, Pulverladung 260/330 g, Gewicht 34 kg, Höhe 31 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Bohrung 40/50 mm, Pulverladung 100/150 g, Gewicht 15 kg, Höhe 25 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde freundlicherweise für das FEUERWERK.net Wiki vom Böllermacher Franz Pfnür, Berchtesgaden, zur Verfügung gestellt, Verwendung nur nach Genehmigung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reaktion&amp;diff=6693</id>
		<title>Reaktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reaktion&amp;diff=6693"/>
				<updated>2009-06-15T08:24:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Reinknaller-Link angepaßt (mondfeuer)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Reaktion&lt;br /&gt;
(''(Chemical) Reaction'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reaktion ist eine chemische Umsetzung, bei der zwei zwei oder mehr Ausgangsstoffe (Edukte) miteinander reagieren und sich eine oder mehrere neue, vorher nicht vorhandene chemische Verbindungen (Produkte) bilden.  Chemische Reaktionen zeichnen sich dadurch aus, dass immer&lt;br /&gt;
* chemische Bindungen gelöst und/oder neu gebildet werden,&lt;br /&gt;
* es dabei zu einer Energieumwandlung (Abgabe von Energie, Aufnahme von Energie) kommt, und&lt;br /&gt;
* sie bei einer spezifischen [[Reaktionsgeschwindigkeit]] ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Reaktionen werden in der Regel mit Hilfe von Reaktionsgleichungen beschrieben, bei denen die miteinander reagierenden Edukte auf der linken Seite aufgeschrieben werden, und die entstehenden Produkte auf der rechten Seite. Dazwischen befindet sich in der Regel ein Pfeil, der die Reaktionsrichtung angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Pyrotechnik|pyrotechnischen Reaktionen]] handelt es sich in der Regel um [[Verbrennung]]sreaktionen, die in Abhängigkeit von ihrer [[Reaktionsgeschwindigkeit]] als [[Deflagration]], [[Explosion]] oder [[Detonation]] bezeichnet werden. Pyrotechnische Reaktionen zeichnen sich durchgehend dadurch aus, dass Energie in großen Mengen abgegeben wird, d.h. pyrotechnische Reaktionen sind grundsätzlich exotherm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei exothermen Reaktionen, die nicht spontan ablaufen, ist die Zufuhr von Aktivierungsenergie nötig, um die Reaktion zu starten. Bei pyrotechnischen Sätzen erfolgt dies meist durch Wärmeleitung, Wärmekonvektion und Wärmestrahlung (durch die Flamme der [[Anzündung]]), sie kann aber auch durch Reibung ([[Streichholz]], [[Reibknaller]], [[Knallschnur]]) oder Druck/Schlag (z.B. bei [[Amorces]] oder [[Knallerbse|Knallerbsen]]) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links=== &lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Reaktion#Grundlagen Artikel zur chemischen Reaktion bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktionsgleichung Artikel zur Reaktionsgleichung bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=PFAU&amp;diff=6692</id>
		<title>PFAU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=PFAU&amp;diff=6692"/>
				<updated>2009-06-15T08:23:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Reinknaller-Link angepaßt und Tippfehler beseitig (mondfeuer)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''P'''yrotechnische '''F'''abrik '''A'''pel / '''U'''ftrungen wurde 1868 von Friedrich Wilhelm Apel gegründet. Die Firma stand stets im Schatten der nahe gelegenen Firma J.F. Eisfeld in Silberhütte und produzierte bis zum Ende des ersten Weltkrieges hauptsächlich als Subunternehmer für die Silberhütter Rüstung. Daneben wurde aber auch stets eine eigene Großfeuerwerksproduktion betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Weltkrieg wurde der Familienbetrieb an einen Fritz Helbig verkauft und produzierte zivile Pyrotechnik, Groß- und Gartenfeuerwerk und [[Zündlicht]]er für den Bergbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde die Fabrik stillgelegt weil das Betriebsgelände im Sicherheitsbereich eines Rüstungsbetrieb lag, der in der benachbarten Höhle &amp;quot;Heimkehle&amp;quot; produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg übernahm Oskar Apel die leerstehende Fabrik von seinem Schwiegervater Fritz Helbig und nahm 1949 die Produktion von Zündlichter wieder auf. Bis zur Verstaatlichung 1972 erlebte das Werk eine Blütezeit. Neben den legendären PFAU - Knallern wurde Sivester-, Groß- und Gartenfeuerwerk von fast 50 Mitarbeitern gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verstaatlichung wurde der Betrieb nochmals vergrößert und war im Kombinat &amp;quot;VEB [[Silberhütte]]&amp;quot; der alleinige Produzent von [[Frontstück]]en in der DDR. Betriebsleiter war der frühere Eigentümer, Oskar Apel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Montierte Bombe]]n, [[steigende Krone]]n und [[Feuertopf|Feuertöpfe]] waren Uftrunger Spezialitäten. Ebenso war Uftrungen der wichtigste [[Stoppine]]nhersteller der DDR. In geringem Umfang wurden auch wieder Rüstungsgüter produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde der Betrieb als &amp;quot;Pyrotechnik Uftrungen GmbH&amp;quot; reprivatisiert. Herr Apel war inzwischen im Rentenalter, das Kartellamt stimmte einer Übernahme durch die [[Nico|NICO]] Silberhütte nicht zu und so kaufte sich mit der Buck Werke GmbH &amp;amp; Co. aus Bad Reichenhall erneut ein Rüstungsunternehmen ein. Das Unternehmen nannte sich nun &amp;quot;DEPYFAG Pyrotronic GmbH&amp;quot; und produzierte recht originelle [[Tischfeuerwerk]]e, Silvesterware und auch wieder [[Reibknaller]]. Hauptstandbein sollte allerdings die Entsorgung von militärischer Pyrotechnik werden. Daraus wurde nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 ging die Buck Werke GmbH &amp;amp; Co. in Konkurs und das Werk in Uftrungen wurde geschlossen.&lt;br /&gt;
Die Nico nutzte das Werk bis 2001 und als dann auch die Nico zerfiel gingen in Uftrungen endgültig die Lichter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Reibkopf&amp;diff=6690</id>
		<title>Diskussion:Reibkopf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Reibkopf&amp;diff=6690"/>
				<updated>2009-06-14T10:16:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Mondfeuer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr schöner Artikel! Ich habe mir aber erlaubt, die &amp;quot;Zündung&amp;quot; gegen &amp;quot;Anzündung&amp;quot; zu tauschen. Zumindest im deutschen Sprachgebrauch sollte das fachlich richtiger sein. Den &amp;quot;Reibzünder&amp;quot; (tatsächlich nich ''An''zünder) hatte ich in der Überschrift in &amp;quot;&amp;quot; gesetzt, weil der Begriff zwar fachlich falsch, aber umgangssprachlich verbreitet ist und ggf. danach gesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur zu Erklärung, warum ich editiert und &amp;quot;&amp;quot; gesetzt habe. Diskussion hierzu ist natürlich willkommen, vielleicht sehe ich es ja falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesen Dank für Deine enorme Unterstützung hier im Wiki!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:--[[Benutzer:Pyro|Pyro (Markus von FEUERWERK.net)]] 11:37, 14. Jun. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, ich bringe immer noch ab und zu Zünder, Anzündung und Zündung durcheinander... :)&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 12:16, 14. Jun. 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6688</id>
		<title>Standböller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6688"/>
				<updated>2009-06-13T21:35:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Standböller''' :(''salute'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Standböller ist ein aufrecht (vertikal) stehendes dickwandiges Stahlrohr, in dem verdämmtes [[Schwarzpulver]] (grobkörniges Böllerpulver) gezündet wird. Dabei entsteht ein lauter Knall, der über große Entfernungen zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Standböller-Abschuß.jpg|thumb|Abschuß mehrerer Standböller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standböller gibt es in Deutschland in verschiedenen Kalibern von 25 bis 120 mm mit einem oder bis zu drei Rohren, die von vereinsmäßig organisierten Böllerschützen eingesetzt werden. Das Böllern gehört in Deutschland zum Brauchtum und unterliegt daher einem gewissen Schutz der Traditionspflege, die den Einsatz von Hand-, Stand-, Schaftböllern und Böllerkanonen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen wie Kirchweihen, Volksfeste oder Schützenfeste möglich macht. Es dürfen jedoch nur nachweislich staatlich beschossene Böller zum Einsatz kommen. Auch im Ausland existieren Böllertraditionen, etwa in Spanien, wo das Salutschießen mit großen Standböllern zu vielen kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten wie den [[Fallas de Valencia]] dazugehört. Dort werden solche Standböller oft mittels [[Zündschnur]] gezündet, während ansonsten die Perkussions- oder Elektrozündung überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Laden des Standböllers füllt der Böllerschütze zuerst das grobkörnige [[Schwarzpulver]] in den gereinigten Lauf des Standböllers ein, je nach Kaliber kommen hier in der Regel zwischen 50g und 500g zum Einsatz. Das Pulver kann lose oder in einem Säckchen verpackt eingefüllt werden. Dann wird ein genau passender Korken zur Verdämmung in den Lauf eingeführt und mit dem Ladestock auf die [[Schwarzpulver]]ladung hinabgedrückt. Der Abschuß des Böllers erfolgt entweder mittels Zündhütchen und Schlagzündung (Perkussionszünder), die vom Böllerschützen durch ruckartiges Ziehen an der etwa 10 Meter langen Abzugsleine ausgelöst wird, oder durch elektrische Zündsysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschuß eines Standböllers Kal. 50 mm mit Abzugsleine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;LFpZ7IPxcbQ&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6687</id>
		<title>Standböller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6687"/>
				<updated>2009-06-13T20:25:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Standböller''' :(''salute'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Standböller ist ein aufrecht (vertikal) stehendes dickwandiges Stahlrohr, in dem verdämmtes [[Schwarzpulver]] (grobkörniges Böllerpulver) gezündet wird. Dabei entsteht ein lauter Knall, der über große Entfernungen zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Standböller-Abschuß.jpg|thumb|Abschuß mehrerer Standböller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standböller gibt es in Deutschland in verschiedenen Kalibern von 25 bis 120 mmm mit einem oder bis zu drei Rohren, die von vereinsmäßig organisierten Böllerschützen eingesetzt werden. Das Böllern gehört in Deutschland zum Brauchtum und unterliegt daher einem gewissen Schutz der Traditionspflege, die den Einsatz von Hand-, Stand-, Schaftböllern und Böllerkanonen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen wie Kirchweihen, Volksfeste oder Schützenfeste möglich macht. Es dürfen jedoch nur nachweislich staatlich beschossene Böller zum Einsatz kommen. Auch im Ausland existieren Böllertraditionen, etwa in Spanien, wo das Salutschießen mit großen Standböllern zu vielen kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten wie den [[Fallas de Valencia]] dazugehört. Dort werden solche Standböller oft mittels [[Zündschnur]] gezündet, während ansonsten die Perkussions- oder Elektrozündung überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Laden des Standböllers füllt der Böllerschütze zuerst das grobkörnige [[Schwarzpulver]] in den gereinigten Lauf des Standböllers ein, je nach Kaliber kommen hier in der Regel zwischen 50g und 500g zum Einsatz. Das Pulver kann lose oder in einem Säckchen verpackt eingefüllt werden. Dann wird ein genau passender Korken zur Verdämmung in den Lauf eingeführt und mit dem Ladestock auf die [[Schwarzpulver]]ladung hinabgedrückt. Der Abschuß des Böllers erfolgt entweder mittels Zündhütchen und Schlagzündung (Perkussionszünder), die vom Böllerschützen durch ruckartiges Ziehen an der etwa 10 Meter langen Abzugsleine ausgelöst wird, oder durch elektrische Zündsysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschuß eines Standböllers Kal. 50 mm mit Abzugsleine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;LFpZ7IPxcbQ&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6686</id>
		<title>Standböller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6686"/>
				<updated>2009-06-13T20:13:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Standböller''' :(''salute'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Standböller ist ein aufrecht (vertikal) stehendes dickwandiges Stahlrohr, in dem verdämmtes [[Schwarzpulver]] (grobkörniges Böllerpulver) gezündet wird. Dabei entsteht ein lauter Knall, der über große Entfernungen zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Standböller-Abschuß.jpg|thumb|Abschuß mehrerer Standböller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standböller gibt es in Deutschland in verschiedenen Kalibern von 25 bis 120 mmm mit einem oder bis zu drei Rohren, die von vereinsmäßig organisierten Böllerschützen eingesetzt werden. Das Böllern gehört in Deutschland zum Brauchtum und unterliegt daher einem gewissen Schutz der Traditionspflege, die den Einsatz von Hand-, Stand-, Schaftböllern und Böllerkanonen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen wie Kirchweihen, Volksfeste oder Schützenfeste möglich macht. Es dürfen jedoch nur nachweislich staatlich beschossene Böller zum Einsatz kommen. Auch im Ausland existieren Böllertraditionen, etwa in Spanien, wo das Salutschießen mit großen Standböllern zu vielen kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten wie den [[Fallas de Valencia]] dazugehört. Dort werden solche Standböller oft mittels [[Zündschnur]] gezündet, während ansonsten die Perkussions- oder Elektrozündung überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Laden des Standböllers füllt der Böllerschütze zuerst das grobkörnige [[Schwarzpulver]] in den gereinigten Lauf des Standböllers ein, je nach Kaliber kommen hier in der Regel zwischen 50g und 500g zum Einsatz. Das Pulver kann lose oder in einem Säckchen verpackt eingefüllt werden. Dann wird ein genau passender Korken zur Verdämmung in den Lauf eingeführt und mit dem Ladestock auf die [[Schwarzpulver]]ladung hinabgedrückt. Der Abschuß des Böllers erfolgt entweder mittels Zündhütchen und Schlagzündung (Perkussionszünder), die vom Böllerschützen durch ruckartiges Ziehen an der etwa 10 Meter langen Abzugsleine ausgelöst wird, oder durch elektrische Zündsysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Standb%C3%B6ller-Abschu%EF%BF%BDY.jpg&amp;diff=6685</id>
		<title>Datei:Standböller-Abschu�Y.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Standb%C3%B6ller-Abschu%EF%BF%BDY.jpg&amp;diff=6685"/>
				<updated>2009-06-13T20:12:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Abschuß mehrer Standböller.

Dieses Bild wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht (Quelle: WaffenWiki).

Kopieren, Verbreiten und/oder Modifizieren ist erlaubt unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License, Version &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschuß mehrer Standböller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht (Quelle: WaffenWiki).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopieren, Verbreiten und/oder Modifizieren ist erlaubt unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6684</id>
		<title>Standböller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Standb%C3%B6ller&amp;diff=6684"/>
				<updated>2009-06-13T20:08:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Standböller''' :(''salute'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Standböller ist ein aufrecht (vertikal) stehendes dickwandiges Stahlrohr, in dem verdämmtes [[Schwarzpulver]] (grobkörniges Böllerpulver) gezündet wird. Dabei entsteht ein lauter Knall, der über große Entfernungen zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standböller gibt es in Deutschland in verschiedenen Kalibern von 25 bis 120 mmm mit einem oder bis zu drei Rohren, die von vereinsmäßig organisierten Böllerschützen eingesetzt werden. Das Böllern gehört in Deutschland zum Brauchtum und unterliegt daher einem gewissen Schutz der Traditionspflege, die den Einsatz von Hand-, Stand-, Schaftböllern und Böllerkanonen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen wie Kirchweihen, Volksfeste oder Schützenfeste möglich macht. Es dürfen jedoch nur nachweislich staatlich beschossene Böller zum Einsatz kommen. Auch im Ausland existieren Böllertraditionen, etwa in Spanien, wo das Salutschießen mit großen Standböllern zu vielen kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten wie den [[Fallas de Valencia]] dazugehört. Dort werden solche Standböller oft mittels [[Zündschnur]] gezündet, während ansonsten die Perkussions- oder Elektrozündung überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Laden des Standböllers füllt der Böllerschütze zuerst das grobkörnige [[Schwarzpulver]] in den gereinigten Lauf des Standböllers ein, je nach Kaliber kommen hier in der Regel zwischen 50g und 500g zum Einsatz. Das Pulver kann lose oder in einem Säckchen verpackt eingefüllt werden. Dann wird ein genau passender Korken zur Verdämmung in den Lauf eingeführt und mit dem Ladestock auf die [[Schwarzpulver]]ladung hinabgedrückt. Der Abschuß des Böllers erfolgt entweder mittels Zündhütchen und Schlagzündung (Perkussionszünder), die vom Böllerschützen durch ruckartiges Ziehen an der etwa 10 Meter langen Abzugsleine ausgelöst wird, oder durch elektrische Zündsysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Luntenfeuerzeug&amp;diff=6683</id>
		<title>Luntenfeuerzeug</title>
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				<updated>2009-06-13T18:44:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Luntenfeuerzeug''' :(''fuse lighter'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röhrenförmige Vorrichtung aus Metall zur Aufnahme einer mit [[Pyrotechnischer Satz|Oxidationsmitteln]] behandelten [[Lunte]], die nach dem Anzünden sehr langsam glimmend abbrennt und zur Zündung von Feuerwerkskörpern verwendet wird. Viele Luntenfeuerzeuge sind mit einem Zündrad ausgestattet und kommen daher ohne externe Zündquelle aus. Nach der Verwendung wird die glimmende Lunte in die Metallröhre zurückgezogen, was ihr den Sauerstoff entzieht und sie verlöschen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Luntenfeuerzeug.jpg|thumb|Luntenfeuerzeug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Luntenfeuerzeug.jpg&amp;diff=6682</id>
		<title>Datei:Luntenfeuerzeug.jpg</title>
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				<updated>2009-06-13T18:36:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Luntenfeuerzeug&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Luntenfeuerzeug&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reibkopf&amp;diff=6681</id>
		<title>Reibkopf</title>
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				<updated>2009-06-13T18:22:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Reibkopf''' :(Reibzünder, Reibanzündung, ''strike head'', ''match head'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Reibkopf dient in der [[Pyrotechnik]] der [[Anzündung]] eines [[Feuerwerkskörper|Feuerwerksartikels]] mittels Reiben an der [[Reibfläche]] einer [[Streichholz]]schachtel oder einer anderen geeigneten Fläche. Er besteht gewöhnlich aus einer mit [[Bindemittel]] versetzten Masse aus [[Antimontrisulfid|Antimon(III)sulfid]], [[Kaliumchlorat]] und [[Schwefel]], die feucht angemischt, vergossen und anschließend getrocknet wird. Wie bei Streichhölzern wird dieser recht empfindliche [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnische Satz]] beim ruckartig durchgeführten Reibvorgang soweit erwärmt, bis es er sich entzündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reibköpfe.jpg|thumb|Reibköpfe verschiedener Reibknaller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal angerieben oder mit dem [[Anzündlicht]] angezündet, ist es nahezu unmöglich, einen brennenden Reibkopf zu löschen, da er im [[Abbrand]] völlig unempfindlich gegenüber Wind und Feuchtigkeit ist. Sogar unter Wasser brennt ein Reibkopf in der Regel weiter, was Gegenstände mit dieser Art Anzünder Vorteile bei schlechter Witterung verschafft. Bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit reagieren Reibköpfe aber ähnlich empfindlich wie [[Anzündschnur]]e, sie bröseln dann beim Anreiben auf oder reißen sogar ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Bereich [[Knallkörper]] der [[Klasse|Klasse II]] hielt sich die Zahl der Artikel mit Anzündschnur oder Reibzünder früher in etwa die Waage, heute dagegen kommen überwiegend Anzündschnüre zum Einsatz, etwa die bekannte grüne [[Visco]], wie sie vor allem bei Importware verwendet wird. Die Gründe hierfür liegen in Sicherheitsaspekten und dem Umbruch gerade der deutschen pyrotechnischen Industrie. Viele der Standorte, an denen von Firmen wie [[Nico]], [[WECO|Weco]] oder [[Comet Feuerwerk|Comet]] Knallkörper mit Reibköpfen in großer Vielfalt produziert wurden, sind heute stillgelegt oder wurden von branchenfremden Unternehmen aufgekauft und umgebaut. Aktuell (2009) fertigt in Deutschland nur noch die Firma Weco Knaller und [[Goldregen|Gold-/Silberregen]] ([[Klasse|Klasse I]]) mit Reibköpfen am Standort [[Silberhütte|Freiberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China werden nach wie vor viele Feuerwerksprodukte mit Reibköpfen produziert, darunter Knallkörper wie die in Österreich zugelassenen Piraten mit [[Blitzsatz]]. Chinesische Reibköpfe auf Leimbasis weisen eine andere Zusammensetzung als deutsche Reibköpfe auf, die Reibmasse ist weicher und brennt langsamer ab, was u. a. auf einen geringeren Anteil an [[Oxidationsmittel]]n zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reibkopf&amp;diff=6671</id>
		<title>Reibkopf</title>
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				<updated>2009-06-12T16:30:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Reibkopf''' :(Reibzündung, ''strike head'', ''match head'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Reibkopf dient in der [[Pyrotechnik]] der Zündung eines Feuerwerksartikels mittels Reiben an der [[Reibfläche]] einer [[Streichholz]]schachtel oder einer anderen geeigneten Zündfläche. Er besteht gewöhnlich aus einer mit Bindemittel versetzten Masse aus [[Antimon(III)sulfid]], [[Kaliumchlorat]] und [[Schwefel]], die feucht angemischt, vergossen und anschließend getrocknet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reibköpfe.jpg|thumb|Reibköpfe verschiedener Reibknaller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal angerieben oder mit dem Zündlicht gezündet, ist es nahezu unmöglich, einen brennenden Reibkopf zu löschen, da er im Abbrand völlig unempfindlich gegenüber Wind und Feuchtigkeit ist. Sogar unter Wasser brennt ein Reibkopf in der Regel weiter, was Gegenstände mit dieser Art Zünder Vorteile bei schlechter Witterung verschafft. Bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit reagieren Reibköpfe aber ähnlich empfindlich wie [[Zündschnur|Zündschnüre]], sie bröseln dann beim Anreiben auf oder reißen sogar ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Bereich [[Knallkörper]] der [[Klasse|Klasse II]] hielt sich die Zahl der Artikel mit [[Zündschnur]] oder Reibzünder früher in etwa die Waage, heute dagegen kommen überwiegend [[Zündschnur|Zündschnüre]] zum Einsatz, etwa die bekannte grüne [[Visco]], wie man sie bei vielen Importen sieht. Die Gründe hierfür liegen in Sicherheitsfragen und dem Umbruch gerade der deutschen pyrotechnischen Industrie. Viele der Standorte, an denen von Firmen wie [[Nico]], [[WECO|Weco]] oder [[Comet Pyrotechnik|Comet]] [[Knallkörper]] mit Reibköpfen in großer Vielfalt produziert wurden, sind heute stillgelegt oder wurden von branchenfremden Unternehmen aufgekauft und umgebaut. Aktuell (2009) fertigt in Deutschland nur noch die Firma [[WECO|Weco]] Knaller und Gold-/Silberregen ([[Klasse|Klasse I]]) mit Reibköpfen am Standort [[Silberhütte|Freiberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China werden nach wie vor viele Feuerwerksprodukte mit Reibköpfen produziert, darunter [[Knallkörper]] wie die in Österreich zugelassenen Piraten mit [[Blitzsatz]]. Chinesische Reibköpfe auf Leimbasis weisen eine andere Zusammensetzung als deutsche Reibköpfe auf, die Reibmasse ist weicher und brennt langsamer ab, was u. a. auf einen geringeren Anteil an [[Pyrotechnischer Satz|Oxidationsmitteln]] zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberh%C3%BCtte&amp;diff=6649</id>
		<title>Silberhütte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberh%C3%BCtte&amp;diff=6649"/>
				<updated>2009-06-08T15:30:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Silberhütte, Pyrotechnik Silberhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyrotechnik Silberhütte mit Sitz in Harzgerode war ein Unternehmen mit Schwerpunkt Spreng- und Pyrotechnik, das über zwei Jahrhunderte hinweg [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk|Kleinfeuerwerksprodukte]], sowie [[Munition]] und [[Sprengstoff]]e hoher Qualität fertigte und weltweit verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Silberhütte-logo1.jpg|framed|Silberhütte &amp;quot;Feuerteufel&amp;quot;-Warenzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Silberhütte im Harz (Anhalt) wurde im Jahr 1692 gegründet, nachdem im 13. Jahrhundert bei der Rodung des Harzwaldes Erze im Boden gefunden wurden. In der Folge entstand in der Region ein Zentrum für Bergbau und Verhüttung (Gewinnung und Nutzung von Metallen), was auch die Besiedelung beschleunigte. Heute ist Silberhütte ein Ortsteil der Stadt Harzgerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1790 erbaute der Kaufmann Wilhelm von Gloß in dieser Gegend eine Mühle, die mit Genehmigung der Behörden in eine Produktionsstätte für [[Schwarzpulver]] (Pulvermühle) erweitert wurde. Das dort hergestellte [[Schwarzpulver]] wurde vornehmlich für Sprengarbeiten an die ortsansässigen Bergwerksbetreiber verkauft. Als damals einzig wirkungsvolles [[Sprengstoff|Sprengmittel]] war [[Schwarzpulver]] für den Bergbau unverzichtbar, so daß der Mühlenbetrieb bald ausgebaut werden mußte, um den steigenden Bedarf zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der Feuerwerksproduktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1855 wurde der Betrieb von der Familie Eisfeld übernommen, die schließlich 1893 mit der staatlich genehmigten Herstellung und Vertrieb von Feuerwerksartikeln unter dem Bildnis eines Feuerteufels als Schutzmarke begann. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte unter J. F. Eisfeld KG, Pulverfabrik im Selketal bei Harzgerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später, 1894, begann man vor dem Hintergrund einer guten Auftragslage mit dem erneuten Ausbau von Produktionskapazitäten und Personal, es wurden in der Folge auch viele Fachleute von anderen Firmen abgeworben und unter dem Mantel der Eisfeld KG zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurde der Betrieb ständig erweitert, neue Bereiche hinzugefügt und ein Zweigwerk in Güntersberge errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und die 1920er ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsbeginn erfolgte eine erneute Erweiterung des Artikelprogramms um militärische Pyrotechnik wie Leucht- und Signalmittel, was bis zum Kriegsende 1918 das Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens bleiben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg dauerte es bis zum Anfang der 1920er Jahre, bis die Firma ihre alte Größe nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen hatte. Die sich kurz nach der Jahrhundertwende durch Neuerungen und Errungenschaften in Chemie und Metallurgie (z. B. industrielle Herstellung von [[Aluminium]]) bereits andeutende Neuzeit der Pyrotechnik führte in diesen in jeder Hinsicht bewegten Zeiten zu einer Professionalisierung der einstigen &amp;quot;schwarzen Kunst&amp;quot;. Dank neuer Erkenntnisse konnten die Produkte nicht nur effizienter hergestellt werden, sondern es wurden auch viele neuartige [[Effekt|Effekte]] und Herstellungsverfahren erschlossen, die heute noch zum Standard gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt wurde J. F. Eisfeld mit dem Schienenraketenwagen, der im Jahr 1928 mit 36 starken [[Treibsatz|Raketentreibsätzen]] von je 4 kg Gewicht bestückt wurde und während der ersten Testfahrt eine Endgeschwindigkeit von über 250 km/h erreichte. Der praktische Nutzen des Fahrzeugs war wegen der Unberechenbarkeit der [[Treibsatz|Raketentreibsätze]] zwar gering, dennoch fand der Raketenwagen internationale Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise 1929 machte solchen und ähnlichen Entwicklungen jedoch erst einmal den Garaus, selbst die wirtschaftlich starke Firma Eisfeld mußte Mitarbeiter entlassen und die Produktion zurückfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufrüstung, Zweiter Weltkrieg und Ende der Eisfeld-Ära ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934, ein Jahr nach der Machtergreifung Hitlers, der eine Generalaufrüstung für seine Kriegspläne benötigte, stellten viele pyrotechnische Betriebe landesweit ihre Produktion von [[Kunstfeuerwerk]] auf militärische Pyrotechnik und [[Munition]] um. Durch großzügige finanzielle Unterstützung seitens verschiedener Ministerien erhielt J. F. Eisfeld in dieser Zeit einen erneuten wirtschaftlichen Schub, die Herstellung wurde insgesamt erweitert, viele neue Arbeitskräfte eingestellt und auch die Maschinen modernisiert, um den nach Kriegsausbruch 1939 gewaltigen Bedarf an Leucht- und Signalmitteln zu befriedigen. Zusammen mit dem 1927 gegründeten Industrieverbund [[Depyfag]] gehörte J. F. Eisfeld zu den größten und wichtigsten Herstellern der Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgerichtig wurde der Produktionsstandort Silberhütte als kriegswichtig eingestuft, was sich nach dem Krieg als fatal herausstellen sollte; kurz nach Kriegsende 1945 wurde der in der sowjetischen Besatzungszone liegende Betrieb komplett demontiert und vorläufig geschlossen. Teile der früheren Eigner flohen nach Westen, und schon bald war klar, daß sie nicht nur nicht wiederkommen würden, sondern die Firma auch nicht mehr als Familienbetrieb würden führen können - die Ära Eisfeld ging zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Neugründung der Pyrotechnik Silberhütte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden auf dem Gelände der ehemaligen Eisfeld KG übergangsweise verschiedene Produkte des täglichen Gebrauchs gefertigt, darunter Seife, Schuhcreme und Holzspankörbe. Im Oktober gleichen Jahres erfolgte die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik durch eine von den sowjetischen Besatzern eingesetzte Kommission, zu der der spätere erste Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl gehörte. Eine der ersten Amtshandlung war die Umwandlung ehemals unabhängiger Unternehmen in volkseigene Betriebe (VEB), so auch geschehen mit der Eisfeld KG. Der Produktionsstandort wurde als Industriewerk Silberhütte ins Register eingetragen, ein Jahr später, 1950, wurde die Herstellung pyrotechnischer Produkte wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 wurde der Name der Firma in VEB Pyrotechnische Fabrik Silberhütte geändert und der altbekannte Feuerteufel wieder als Warenzeichen reaktiviert. Ebenso wiederaufgenommen wurde die Fertigung militärischer Pyrotechnik, hier vor allem Übungsmittel für die Nationale Volksarmee (NVA). Bis Ende der 1960er verdoppelte sich die Größe des Unternehmens nahezu, es wurden außerdem weitere externe Sprengstoff- und Pyrotechnik-Betriebe in Berlin-Buchholz, Freiberg-Langenrinne, Uftrungen (vormals Feuerwerksfabrik F. W. Apel) und Finowfurt in die VEB integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wende, Zerschlagung und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall der Mauer und der deutsch-deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990 wurde die Pyrotechnik Silberhütte noch einige Zeit lang als Gesamtunternehmen kommisarisch weitergeführt. 1990 feierten die Silberhütter ihr 200jähriges Firmenjubiläum, anläßlich dessen eine Reihe von Sonderauflagen von [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk]]sartikeln, sowie Medaillen und Bücher veröffentlicht wurden. Teile der Belegschaft dachten seinerzeit noch zaghaft an eine Weiterführung des Unternehmens in der alten Form, was sich jedoch als trügerische Hoffnung erweisen sollte; ein Jahr später, im Jahr 1991, wurde die Firma mit all ihren Standorten, Personal und Maschinen von der Treuhandanstalt (ein staatlich eingesetzter Abwickler für ehemalige VEB) privatisiert und die einzelnen Bereiche verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde das Werk Silberhütte an die [[Nico|Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs GmbH &amp;amp; Co. KG]] und die [[Umarex|Umarex Sportwaffen GmbH &amp;amp; Co. KG]] veräußert, das Werk Buchholz an die [[Comet Pyrotechnik|Comet GmbH]], das Werk Freiberg an die [[WECO|Weco GmbH]] und das Werk Uftrungen and die [[Buck Werke|Buck Werke GmbH &amp;amp; Co]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf die Standorte Freiberg und einige wenige Unterbereiche in Silberhütte ist die Produktion pyrotechnischer Gegenstände für den Consumerbereich in diesen Werken jedoch mittlerweile (2009) eingestellt worden. Die [[Nico|Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs]] wurde von deren alten Kontraktor Rheinmetall reintegriert, heute wird am alten Standort Silberhütte vornehmlich militärische Pyrotechnik und [[Munition]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.harzgerode.de/ Homepage der Stadt Harzgerode mit Ortsteil Silberhütte]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1934&amp;amp;lang=2 Historisches zur Silberhütte auf der Rheinmetall-Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1932&amp;amp;lang=2 Historisches zur Nico Pyrotechnik auf der Rheinmetall-Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von DDR-/Silberhütte-Feuerwerkskörpern und dem Firmengelände (feuerwerk.net Album)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=41184 Ansicht des Firmengebäudes Silberhütte]&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=40395 Einige DDR-/Silberhütte Kleinfeuerwerkskörper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Informationen über die Firma Eisfeld und die Entwicklung des Standorts Silberhütte wurden dem Buch ''Feuerzauber'', S. 91-93 und 131-132, Kurt Viebranz Verlag, 1996, von Wolfgang Buchwald, entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallfrosch&amp;diff=6648</id>
		<title>Knallfrosch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallfrosch&amp;diff=6648"/>
				<updated>2009-06-08T12:24:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Knallfrosch''' :(''jumping jack'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knallfrosch ist ein Knallkörper, der aus einer dünnwandingen Röhre besteht, in die mehlfeines [[Schwarzpulver]] dicht und gleichmäßig eingefüllt wird. Danach wird die Röhre einseitig verschlossen, im Zick-Zack wie eine Ziehharmonika gefaltet und mittig fest mit Garn umwickelt. In die offene Seite der gefalteten Papierröhre wird eine [[Anzündschnur|Zündschnur]] eingeführt und der Frosch ist zündbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:knallfrösche.jpg|thumb|Verschiedene Knallfrösche (Knallkörper Klasse II)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anzünden läßt das sich [[Umsetzung|umsetzende]] [[Schwarzpulver]] die Hülse an den Falzen nacheinander aufplatzen, was den Knallkörper wie einen Frosch herumhüpfen und -wirbeln läßt. Je fester die Schnur in der Mitte des Frosches gewickelt wird, desto langsamer erfolgen die einzelnen Knalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Knallfrösche wurden zuweilen auch aus gedeckter [[Stoppine]] angefertigt, ein etwa 50 cm langes Stück wurde einfach in der oben beschriebenen Art gefaltet und gebunden. Frösche aus Stoppine sind jedoch nicht so leistungsfähig wie solche mit [[Schwarzpulver]]mehl als [[Knallsatz]], da [[Stoppine]] im Vergleich zu [[Schwarzpulver|Mehlpulver]] langsamer abbrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu früher werden Knallfrösche nicht mehr im [[Großfeuerwerk]]sbereich eingesetzt, sondern als [[Kleinfeuerwerk]] zum Jahreswechsel. Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts waren Froschfässer bei öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen ein gern verwendetes Element. Ein Froschfass ist ein [[Feuertopf]], der schlagartig eine große Anzahl am Zenit platzender Knallfrösche ausstößt. Seinen Effekt entfaltet das Froschfaß durch die vielen fast gleichzeitig erfolgenden Explosionen und die ruckartigen, sich überlagernden Bewegungen der Frösche in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Jahren wurden Knallfrösche auch in Deutschland hergestellt, heute kommen jedoch ausschließlich chinesische Importe in den Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=WASAG&amp;diff=6647</id>
		<title>WASAG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=WASAG&amp;diff=6647"/>
				<updated>2009-06-08T11:53:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''WASAG'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WASAG AG war von ihrer Gründung im Jahr 1891 bis zur Übernahme durch die Unternehmensgruppe Hansen &amp;amp; Rosenthal im Jahr 2001 ein eigenständiger deutscher Hersteller von Sprengstoffen und Munition mit einer Reihe von Produktionsstandorten. Der Name ist als Akronym aus &amp;quot;Westphälisch-Anhaltische Sprengstoff-Actiengesellschaft&amp;quot; gebildet. Heute firmiert der Unternehmensbereich als H&amp;amp;R WASAG AG und ist börsennotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während früher der Schwerpunkt auf Wehr- und Sprengtechnik lag, beschäftigt sich die Firma heute ausschließlich mit der Raffinierung von Rohöl und der Herstellung von Kunststoffen. Bekannt wurde WASAG durch die hohe Qualität ihrer Sprengstoffe und Zündmittel, hier ist vor allem die bekannte WASAG-[[Litze]] zu nennen, die in dieser Form heute noch von anderen Firmen produziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Übernahme der alten WASAG AG wurden sämtliche Aktivitäten im Sprengstoffbereich und der Pyrotechnik beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hur-wasag.de/ Homepage der H&amp;amp;R WASAG AG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberh%C3%BCtte&amp;diff=6646</id>
		<title>Silberhütte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberh%C3%BCtte&amp;diff=6646"/>
				<updated>2009-06-08T11:26:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Silberhütte, Pyrotechnik Silberhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyrotechnik Silberhütte mit Sitz in Harzgerode war ein Unternehmen mit Schwerpunkt Spreng- und Pyrotechnik, das über zwei Jahrhunderte hinweg [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk|Kleinfeuerwerksprodukte]], sowie [[Munition]] und [[Sprengstoff]]e hoher Qualität fertigte und weltweit verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Silberhütte-logo1.jpg|framed|Silberhütte &amp;quot;Feuerteufel&amp;quot;-Warenzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Silberhütte im Harz (Anhalt) wurde im Jahr 1692 gegründet, nachdem im 13. Jahrhundert bei der Rodung des Harzwaldes Erze im Boden gefunden wurden. In der Folge entstand in der Region ein Zentrum für Bergbau und Verhüttung (Gewinnung und Nutzung von Metallen), was auch die Besiedelung beschleunigte. Heute ist Silberhütte ein Ortsteil der Stadt Harzgerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1790 erbaute der Kaufmann Wilhelm von Gloß in dieser Gegend eine Mühle, die mit Genehmigung der Behörden in eine Produktionsstätte für [[Schwarzpulver]] (Pulvermühle) erweitert wurde. Das dort hergestellte [[Schwarzpulver]] wurde vornehmlich für Sprengarbeiten an die ortsansässigen Bergwerksbetreiber verkauft. Als damals einzig wirkungsvolles [[Sprengstoff|Sprengmittel]] war [[Schwarzpulver]] für den Bergbau unverzichtbar, so daß der Mühlenbetrieb bald ausgebaut werden mußte, um den steigenden Bedarf zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der Feuerwerksproduktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1855 wurde der Betrieb von der Familie Eisfeld übernommen, die schließlich 1893 mit der staatlich genehmigten Herstellung und Vertrieb von Feuerwerksartikeln unter dem Bildnis eines Feuerteufels als Schutzmarke begann. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte unter J. F. Eisfeld KG, Pulverfabrik im Selketal bei Harzgerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später, 1894, begann man vor dem Hintergrund einer guten Auftragslage mit dem erneuten Ausbau von Produktionskapazitäten und Personal, es wurden in der Folge auch viele Fachleute von anderen Firmen abgeworben und unter dem Mantel der Eisfeld KG zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurde der Betrieb ständig erweitert, neue Bereiche hinzugefügt und ein Zweigwerk in Güntersberge errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und die 1920er ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsbeginn erfolgte eine erneute Erweiterung des Artikelprogramms um militärische Pyrotechnik wie Leucht- und Signalmittel, was bis zum Kriegsende 1918 das Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens bleiben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg dauerte es bis zum Anfang der 1920er Jahre, bis die Firma ihre alte Größe nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen hatte. Die sich kurz nach der Jahrhundertwende durch Neuerungen und Errungenschaften in Chemie und Metallurgie (z. B. industrielle Herstellung von [[Aluminium]]) bereits andeutende Neuzeit der Pyrotechnik führte in diesen in jeder Hinsicht bewegten Zeiten zu einer Professionalisierung der einstigen &amp;quot;schwarzen Kunst&amp;quot;. Dank neuer Erkenntnisse konnten die Produkte nicht nur effizienter hergestellt werden, sondern es wurden auch viele neuartige [[Effekt|Effekte]] und Herstellungsverfahren erschlossen, die heute noch zum Standard gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt wurde J. F. Eisfeld mit dem Schienenraketenwagen, der im Jahr 1928 mit 36 starken [[Treibsatz|Raketentreibsätzen]] von je 4 kg Gewicht bestückt wurde und während der ersten Testfahrt eine Endgeschwindigkeit von über 250 km/h erreichte. Der praktische Nutzen des Fahrzeugs war wegen der Unberechenbarkeit der [[Treibsatz|Raketentreibsätze]] zwar gering, dennoch fand der Raketenwagen internationale Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise 1929 machte solchen und ähnlichen Entwicklungen jedoch erst einmal den Garaus, selbst die wirtschaftlich starke Firma Eisfeld mußte Mitarbeiter entlassen und die Produktion zurückfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufrüstung, Zweiter Weltkrieg und Ende der Eisfeld-Ära ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934, ein Jahr nach der Machtergreifung Hitlers, der eine Generalaufrüstung für seine Kriegspläne benötigte, stellten viele pyrotechnische Betriebe landesweit ihre Produktion von [[Kunstfeuerwerk]] auf militärische Pyrotechnik und [[Munition]] um. Durch großzügige finanzielle Unterstützung seitens verschiedener Ministerien erhielt J. F. Eisfeld in dieser Zeit einen erneuten wirtschaftlichen Schub, die Herstellung wurde insgesamt erweitert, viele neue Arbeitskräfte eingestellt und auch die Maschinen modernisiert, um den nach Kriegsausbruch 1939 gewaltigen Bedarf an Leucht- und Signalmitteln zu befriedigen. Zusammen mit dem 1927 gegründeten Industrieverbund [[Depyfag]] gehörte J. F. Eisfeld zu den größten und wichtigsten Herstellern der Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgerichtig wurde der Produktionsstandort Silberhütte als kriegswichtig eingestuft, was sich nach dem Krieg als fatal herausstellen sollte; kurz nach Kriegsende 1945 wurde der in der sowjetischen Besatzungszone liegende Betrieb komplett demontiert und vorläufig geschlossen. Teile der früheren Eigner flohen nach Westen, und schon bald war klar, daß sie nicht nur nicht wiederkommen würden, sondern die Firma auch nicht mehr als Familienbetrieb würden führen können - die Ära Eisfeld ging zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Neugründung der Pyrotechnik Silberhütte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden auf dem Gelände der ehemaligen Eisfeld KG übergangsweise verschiedene Produkte des täglichen Gebrauchs gefertigt, darunter Seife, Schuhcreme und Holzspankörbe. Im Oktober gleichen Jahres erfolgte die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik durch eine von den sowjetischen Besatzern eingesetzte Kommission, zu der der spätere erste Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl gehörte. Eine der ersten Amtshandlung war die Umwandlung ehemals unabhängiger Unternehmen in volkseigene Betriebe (VEB), so auch geschehen mit der Eisfeld KG. Der Produktionsstandort wurde als Industriewerk Silberhütte ins Register eingetragen, ein Jahr später, 1950, wurde die Herstellung pyrotechnischer Produkte wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 wurde der Name der Firma in VEB Pyrotechnische Fabrik Silberhütte geändert und der altbekannte Feuerteufel wieder als Warenzeichen reaktiviert. Ebenso wiederaufgenommen wurde die Fertigung militärischer Pyrotechnik, hier vor allem Übungsmittel für die Nationale Volksarmee (NVA). Bis Ende der 1960er verdoppelte sich die Größe des Unternehmens nahezu, es wurden außerdem weitere externe Sprengstoff- und Pyrotechnik-Betriebe in Berlin-Buchholz, Freiberg-Langenrinne, Uftrungen (vormals Feuerwerksfabrik F. W. Apel) und Finowfurt in die VEB integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wende, Zerschlagung und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall der Mauer und der deutsch-deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990 wurde die Pyrotechnik Silberhütte noch einige Zeit lang als Gesamtunternehmen kommisarisch weitergeführt. 1990 feierten die Silberhütter ihr 200jähriges Firmenjubiläum, anläßlich dessen eine Reihe von Sonderauflagen von [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk]]sartikeln, sowie Medaillen und Bücher veröffentlicht wurden. Teile der Belegschaft dachten seinerzeit noch zaghaft an eine Weiterführung des Unternehmens in der alten Form, was sich jedoch als trügerische Hoffnung erweisen sollte; ein Jahr später, im Jahr 1991, wurde die Firma mit all ihren Standorten, Personal und Maschinen von der Treuhandanstalt (ein staatlich eingesetzter Abwickler für ehemalige VEB) privatisiert und die einzelnen Bereiche verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde das Werk Silberhütte an die [[Nico|Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs GmbH &amp;amp; Co. KG]] und die Umarex Sportwaffen GmbH &amp;amp; Co. KG veräußert, das Werk Buchholz an die [[Comet Pyrotechnik|Comet GmbH]], das Werk Freiberg an die [[WECO|Weco GmbH]] und das Werk Uftrungen and die [[Buck Werke|Buck Werke GmbH &amp;amp; Co]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf die Standorte Freiberg und einige wenige Unterbereiche in Silberhütte ist die Produktion pyrotechnischer Gegenstände für den Consumerbereich in diesen Werken jedoch mittlerweile (2009) eingestellt worden. Die [[Nico|Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs]] wurde von deren alten Kontraktor Rheinmetall reintegriert, heute wird am alten Standort Silberhütte vornehmlich militärische Pyrotechnik und [[Munition]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.harzgerode.de/ Homepage der Stadt Harzgerode mit Ortsteil Silberhütte]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1934&amp;amp;lang=2 Historisches zur Silberhütte auf der Rheinmetall-Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1932&amp;amp;lang=2 Historisches zur Nico Pyrotechnik auf der Rheinmetall-Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von DDR-/Silberhütte-Feuerwerkskörpern und dem Firmengelände (feuerwerk.net Album)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=41184 Ansicht des Firmengebäudes Silberhütte]&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=40395 Einige DDR-/Silberhütte Kleinfeuerwerkskörper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Informationen über die Firma Eisfeld und die Entwicklung des Standorts Silberhütte wurden dem Buch ''Feuerzauber'', S. 91-93 und 131-132, Kurt Viebranz Verlag, 1996, von Wolfgang Buchwald, entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Silberh%C3%BCtte&amp;diff=6645</id>
		<title>Silberhütte</title>
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				<updated>2009-06-08T11:21:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Silberhütte, Pyrotechnik Silberhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyrotechnik Silberhütte mit Sitz in Harzgerode war ein Unternehmen mit Schwerpunkt Spreng- und Pyrotechnik, das über zwei Jahrhunderte hinweg [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk|Kleinfeuerwerksprodukte]], sowie [[Munition]] und [[Sprengstoff]]e hoher Qualität fertigte und weltweit verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Silberhütte-logo1.jpg|framed|Silberhütte &amp;quot;Feuerteufel&amp;quot;-Warenzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Silberhütte im Harz (Anhalt) wurde im Jahr 1692 gegründet, nachdem im 13. Jahrhundert bei der Rodung des Harzwaldes Erze im Boden gefunden wurden. In der Folge entstand in der Region ein Zentrum für Bergbau und Verhüttung (Gewinnung und Nutzung von Metallen), was auch die Besiedelung beschleunigte. Heute ist Silberhütte ein Ortsteil der Stadt Harzgerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1790 erbaute der Kaufmann Wilhelm von Gloß in dieser Gegend eine Mühle, die mit Genehmigung der Behörden in eine Produktionsstätte für [[Schwarzpulver]] (Pulvermühle) erweitert wurde. Das dort hergestellte [[Schwarzpulver]] wurde vornehmlich für Sprengarbeiten an die ortsansässigen Bergwerksbetreiber verkauft. Als damals einzig wirkungsvolles [[Sprengstoff|Sprengmittel]] war [[Schwarzpulver]] für den Bergbau unverzichtbar, so daß der Mühlenbetrieb bald ausgebaut werden mußte, um den steigenden Bedarf zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der Feuerwerksproduktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1855 wurde der Betrieb von der Familie Eisfeld übernommen, die schließlich 1893 mit der staatlich genehmigten Herstellung und Vertrieb von Feuerwerksartikeln unter dem Bildnis eines Feuerteufels als Schutzmarke begann. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte unter J. F. Eisfeld KG, Pulverfabrik im Selketal bei Harzgerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später, 1894, begann man vor dem Hintergrund einer guten Auftragslage mit dem erneuten Ausbau von Produktionskapazitäten und Personal, es wurden in der Folge auch viele Fachleute von anderen Firmen abgeworben und unter dem Mantel der Eisfeld KG zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurde der Betrieb ständig erweitert, neue Bereiche hinzugefügt und ein Zweigwerk in Güntersberge errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und die 1920er ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsbeginn erfolgte eine erneute Erweiterung des Artikelprogramms um militärische Pyrotechnik wie Leucht- und Signalmittel, was bis zum Kriegsende 1918 das Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens bleiben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg dauerte es bis zum Anfang der 1920er Jahre, bis die Firma ihre alte Größe nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen hatte. Die sich kurz nach der Jahrhundertwende durch Neuerungen und Errungenschaften in Chemie und Metallurgie (z. B. industrielle Herstellung von [[Aluminium]]) bereits andeutende Neuzeit der Pyrotechnik führte in diesen in jeder Hinsicht bewegten Zeiten zu einer Professionalisierung der einstigen &amp;quot;schwarzen Kunst&amp;quot;. Dank neuer Erkenntnisse konnten die Produkte nicht nur effizienter hergestellt werden, sondern es wurden auch viele neuartige [[Effekt|Effekte]] und Herstellungsverfahren erschlossen, die heute noch zum Standard gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt wurde J. F. Eisfeld mit dem Schienenraketenwagen, der im Jahr 1928 mit 36 starken [[Treibsatz|Raketentreibsätzen]] von je 4 kg Gewicht bestückt wurde und während der ersten Testfahrt eine Endgeschwindigkeit von über 250 km/h erreichte. Der praktische Nutzen des Fahrzeugs war wegen der Unberechenbarkeit der [[Treibsatz|Raketentreibsätze]] zwar gering, dennoch fand der Raketenwagen internationale Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise 1929 machte solchen und ähnlichen Entwicklungen jedoch erst einmal den Garaus, selbst die wirtschaftlich starke Firma Eisfeld mußte Mitarbeiter entlassen und die Produktion zurückfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufrüstung, Zweiter Weltkrieg und Ende der Eisfeld-Ära ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934, ein Jahr nach der Machtergreifung Hitlers, der eine Generalaufrüstung für seine Kriegspläne benötigte, stellten viele pyrotechnische Betriebe landesweit ihre Produktion von [[Kunstfeuerwerk]] auf militärische Pyrotechnik und [[Munition]] um. Durch großzügige finanzielle Unterstützung seitens verschiedener Ministerien erhielt J. F. Eisfeld in dieser Zeit einen erneuten wirtschaftlichen Schub, die Herstellung wurde insgesamt erweitert, viele neue Arbeitskräfte eingestellt und auch die Maschinen modernisiert, um den nach Kriegsausbruch 1939 gewaltigen Bedarf an Leucht- und Signalmitteln zu befriedigen. Zusammen mit dem 1927 gegründeten Industrieverbund [[Depyfag]] gehörte J. F. Eisfeld zu den größten und wichtigsten Herstellern der Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgerichtig wurde der Produktionsstandort Silberhütte als kriegswichtig eingestuft, was sich nach dem Krieg als fatal herausstellen sollte; kurz nach Kriegsende 1945 wurde der in der sowjetischen Besatzungszone liegende Betrieb komplett demontiert und vorläufig geschlossen. Teile der früheren Eigner flohen nach Westen, und schon bald war klar, daß sie nicht nur nicht wiederkommen würden, sondern die Firma auch nicht mehr als Familienbetrieb würden führen können - die Ära Eisfeld ging zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Neugründung der Pyrotechnik Silberhütte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden auf dem Gelände der ehemaligen Eisfeld KG übergangsweise verschiedene Produkte des täglichen Gebrauchs gefertigt, darunter Seife, Schuhcreme und Holzspankörbe. Im Oktober gleichen Jahres erfolgte die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik durch eine von den sowjetischen Besatzern eingesetzte Kommission, zu der der spätere erste Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl gehörte. Eine der ersten Amtshandlung war die Umwandlung ehemals unabhängiger Unternehmen in volkseigene Betriebe (VEB), so auch geschehen mit der Eisfeld KG. Der Produktionsstandort wurde als Industriewerk Silberhütte ins Register eingetragen, ein Jahr später, 1950, wurde die Herstellung pyrotechnischer Produkte wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 wurde der Name der Firma in VEB Pyrotechnische Fabrik Silberhütte geändert und der altbekannte Feuerteufel wieder als Warenzeichen reaktiviert. Ebenso wiederaufgenommen wurde die Fertigung militärischer Pyrotechnik, hier vor allem Übungsmittel für die Nationale Volksarmee (NVA). Bis Ende der 1960er verdoppelte sich die Größe des Unternehmens nahezu, es wurden außerdem weitere externe Sprengstoff- und Pyrotechnik-Betriebe in Berlin-Buchholz, Freiberg-Langenrinne, Uftrungen (vormals Feuerwerksfabrik F. W. Apel) und Finowfurt in die VEB integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wende, Zerschlagung und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall der Mauer und der deutsch-deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990 wurde die Pyrotechnik Silberhütte noch einige Zeit lang als Gesamtunternehmen kommisarisch weitergeführt. 1990 feierten die Silberhütter ihr 200jähriges Firmenjubiläum, anläßlich dessen eine Reihe von Sonderauflagen von [[Großfeuerwerk|Groß-]] und [[Kleinfeuerwerk]]sartikeln, sowie Medaillen und Bücher veröffentlicht wurden. Teile der Belegschaft dachten seinerzeit noch zaghaft an eine Weiterführung des Unternehmens in der alten Form, was sich jedoch als trügerische Hoffnung erweisen sollte; ein Jahr später, im Jahr 1991, wurde die Firma mit all ihren Standorten, Personal und Maschinen von der Treuhandanstalt (ein staatlich eingesetzter Abwickler für ehemalige VEB) privatisiert und die einzelnen Bereiche verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde das Werk Silberhütte an die [[Nico|Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs GmbH &amp;amp; Co. KG]] und die Umarex Sportwaffen GmbH &amp;amp; Co. KG veräußert, das Werk Buchholz an die [[Comet Pyrotechnik|Comet GmbH]], das Werk Freiberg an die [[Weco|Weco GmbH]] und das Werk Uftrungen and die [[Buck Werke|Buck Werke GmbH &amp;amp; Co]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf die Standorte Freiberg und einige wenige Unterbereiche in Silberhütte ist die Produktion pyrotechnischer Gegenstände für den Consumerbereich in diesen Werken jedoch mittlerweile (2009) eingestellt worden. Die [[Nico|Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs]] wurde von deren alten Kontraktor Rheinmetall reintegriert, heute wird am alten Standort Silberhütte vornehmlich militärische Pyrotechnik und [[Munition]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.harzgerode.de/ Homepage der Stadt Harzgerode mit Ortsteil Silberhütte]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1934&amp;amp;lang=2 Historisches zur Silberhütte auf der Rheinmetall-Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1932&amp;amp;lang=2 Historisches zur Nico Pyrotechnik auf der Rheinmetall-Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von DDR-/Silberhütte-Feuerwerkskörpern und dem Firmengelände (feuerwerk.net Album)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=41184 Ansicht des Firmengebäudes Silberhütte]&lt;br /&gt;
* [http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=40395 Einige DDR-/Silberhütte Kleinfeuerwerkskörper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Informationen über die Firma Eisfeld und die Entwicklung des Standorts Silberhütte wurden dem Buch ''Feuerzauber'', S. 91-93 und 131-132, Kurt Viebranz Verlag, 1996, von Wolfgang Buchwald, entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Silberhütte-logo1.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Ursprüngliches Warenzeichen der Pyrotechnik Silberhütte (&amp;quot;Feuerteufel&amp;quot;).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ursprüngliches Warenzeichen der Pyrotechnik Silberhütte (&amp;quot;Feuerteufel&amp;quot;).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reibknaller&amp;diff=6640</id>
		<title>Reibknaller</title>
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				<updated>2009-06-06T11:30:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Reibknaller''' :(Reibkopfknaller, Harzer, Reiber, ''match cracker'', ''cracker with friction head'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reibknaller sind [[Knallkörper]], deren Anzünder nicht aus einer [[Zündschnur]], sondern einem [[Reibkopf]] besteht. Dieser wird an der [[Reibfläche]] einer [[Streichholz]]schachtel angerieben und weggeworfen, wonach die brennende Reibmasse ins Innere durchbrennt und den [[Knallsatz]] zündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reibknaller.jpg|thumb|Verschiedene Reibknaller aus dem In- und Ausland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Knallertyp erfreute sich in früheren Jahren in Ost und West großer Beliebtheit, in Herstellungsstätten wie [[Silberhütte]] im Harz wurden die berühmten Harzer Knaller zum Schluß komplett maschinell produziert und liefen in großen Mengen vom Band. In östlichen Ländern wie Polen, Tschechien oder Rumänien, sowie Österreich, bilden Reibknaller heute noch die am häufigsten anzutreffende (und preislich günstigste) Gattung, während in Deutschland Knallkörper mit Zündschnur überwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Bauformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Reibkopfknallern sind gemeinhin drei unterschiedliche Bauformen anzutreffen. Bei der ersten Variante besteht der Zünder aus einer Kombination aus [[Reibkopf]] und [[Zündschnur]]. Nach dem Anreiben des Knallers brennt zuerst der [[Reibkopf]] ab und zündet dann ein Stück [[Zündschnur]], die durch eine Verengung der Knallerhülse in dessen Inneres brennt und die Explosion herbeiführt. Bei der zweiten, in Deutschland erfundenen und perfektionierten Version, wird der Knallsatz in eine Papphülse ohne Verengung eingefüllt, dann folgt ein eingestampfter Propfen mit schlackebildendem Satz (Glühsatz), zum Schluß wird die Reibmasse aufgegossen und getrocknet. Wird die Reibmasse gezündet, brennt diese bis zum Glühsatz durch, der sich [[Umsetzung|umsetzt]] und beim Abbrand eine dicke Schlacke hinterläßt, die den dahinterliegenden Knallsatz automatisch verdämmt. Sobald die Flamme an der Front des Glühsatzes den [[Knallsatz]] berührt, explodiert dieser. Bei der dritten Bauform, die eine Kombination der beiden letztgenannten Varianten ist, wird die geladene und mit Verengung versehene Hülse mit dünnflüssiger Reibmasse gefüllt, die durch die Verengung fließt und eine Brücke zum [[Knallsatz]] bildet. Brennt die Flamme des [[Reibkopf]]es durch die Verengung hindurch, erfolgt die Explosion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendungssicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es in der Natur eines Reibknallers liegt, daß er während der Zündung in der Hand gehalten wird, sind Sorgfalt bei der Herstellung und bestimmte Schutzmechanismen seitens des Herstellers notwendig, damit es nicht zu einem [[Durchzünder]] kommt, bei dem die Flamme des [[Reibkopf]]es sofort durchschlägt und den [[Knallsatz]] augenblicklich zündet, während sich der Knaller noch in der Hand befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der in China produzierten (und den Markt dominierenden) Reibknaller, die für den [[Kleinfeuerwerk]]sbereich gedacht sind, werden mit einem zusätzlichen [[Verzögerer]] in Form einer [[Zündschnur]] ausgestattet, die ein [[Durchzünder|Durchzünden]] erschwert, allerdings bei schlampiger Herstellung zu einer erhöhten Versagerrate führt. Die früher in größerer Vielfalt, heute aber nur noch eingeschränkt in Deutschland produzierten zündschnurlosen Reibknaller sind hingegen meist von so hoher Qualität, daß es nur äußerst vereinzelt zu Durchzündern kommt. Aufgrund der in Deutschland in Knallkörpern erlaubten [[Satz|Satzmengen]] und -arten sind in der Regel auch keine schwerwiegenden Verletzungen zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die [[Reibkopf|Reibköpfe]] der meisten Reibknaller auch mit dem Feuerzeug bzw. [[Litze]] oder [[Tapematch]] zünden lassen, ist es möglich, solche Knallkörper zu verwenden, ohne sie während des Zündvorgangs in der Hand halten zu müssen. Generell erscheint es als Gebot der Vorsicht, am Reibkopf unbekannter Reibknaller oder solcher großen Kalibers (siehe bestimmte in Osteuropa erhältliche Produkte) ein längeres Stück [[Litze]] oder [[Visco]] anzubringen, um ihn gefahrlos zur Explosion zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Feuervogel&amp;diff=6639</id>
		<title>Feuervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Feuervogel&amp;diff=6639"/>
				<updated>2009-06-05T10:04:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Feuervogel''' :(Feuerwirbel, Steigender Wirbel, ''wing spinner'', ''fire bee'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Feuervogel ist ein aufsteigender Wirbel und wird vornehmlich im [[Kleinfeuerwerk]]sbereich eingesetzt. Er besteht aus einer beidseitig verschlossenen [[Hülse|Papphülse]], die mit [[Treibsatz]] geladen und angebohrt wird. Durch die seitliche Bohrung im vorderen Hülsenbereich, die gleichzeitig als [[Düse]] dient, wird eine [[Zündschnur]] auf den [[Satz]] geschoben und fixiert. Am Schluß wird am hinteren Ende der Hülse ein Flügelpaar aus Pappe angebracht und der Wirbel ist flugbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Feuervögel.jpg|thumb|Verschiedene Feuervögel (Klasse II)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Feuervogel-Detail.jpg|thumb|Detailansicht des Zündlochs/Düse eines Klasse II-Feuervogels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anzünden beginnt der [[Treibsatz]] zu sprühen und versetzt den Vogel in eine horizontale Drehbewegung, die in Zusammenwirkung mit den schräg angestellten Flügeln Auftrieb erzeugt. Nach einigen Augenblicken hebt der Vogel ab und schraubt sich wie ein Hubschrauberrotor nach oben, wonach je nach Bauart der Ausstoß eines zusätzlich geladenen [[Funkensatz]]es, einer [[Bukett|Sterngarbe]] oder ein [[Schlag|Schlußschlag]] mit oder ohne zusätzlichen [[Effekt]] (z. B. [[Crackling]]) erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund gesetzlicher Änderungen existieren Feuervögel in Deutschland nur noch als [[Klasse|Klasse II]]-Artikel, nachdem eine Novellierung des [[SprengG|Sprengstoffgesetzes]] (SprengG) steigende [[Effekt]]e in der [[Klasse|Klasse I]] ([[Kleinstfeuerwerk]]) untersagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuervögel spielen im [[Großfeuerwerk]]sbereich keine Rolle, hier werden für optisch ähnlich gelagerte, aber wesentlich voluminösere [[Effekt]]e [[Steigende Krone|steigende Kronen]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start eines Feuervogels am Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;al7yWVyuvnc&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start mehrerer Feuervögel bei Nacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;VWZ_Q7jnWww&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Feuervogel&amp;diff=6638</id>
		<title>Feuervogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Feuervogel&amp;diff=6638"/>
				<updated>2009-06-05T08:36:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Feuervogel''' :(Feuerwirbel, Steigender Wirbel, ''wing spinner'', ''fire bee'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Feuervogel ist ein aufsteigender Wirbel und wird vornehmlich im [[Kleinfeuerwerk]]sbereich eingesetzt. Er besteht aus einer beidseitig verschlossenen Papphülse, die mit [[Treibsatz]] geladen und angebohrt wird. Durch die seitliche Bohrung im vorderen Hülsenbereich, die gleichzeitig als Düse dient, wird eine Zündschnur auf den Satz geschoben und fixiert. Am Schluß wird am hinteren Ende der Hülse ein Flügelpaar aus Pappe angebracht und der Wirbel ist flugbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Feuervögel.jpg|thumb|Verschiedene Feuervögel (Klasse II)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Feuervogel-Detail.jpg|thumb|Detailansicht des Zündlochs/Düse eines Klasse II-Feuervogels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anzünden beginnt der [[Treibsatz]] zu sprühen und versetzt den Vogel in eine horizontale Drehbewegung, die in Zusammenwirkung mit den schräg angestellten Flügeln Auftrieb erzeugt. Nach einigen Augenblicken hebt der Vogel ab und schraubt sich wie ein Hubschrauberrotor nach oben, wonach je nach Bauart der Ausstoß eines zusätzlich geladenen [[Funkensatz]]es, einer Sterngarbe oder ein [[Schlag|Schlußschlag]] mit oder ohne zusätzlichen [[Effekt]] (z. B. [[Crackling]]) erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund gesetzlicher Änderungen existieren Feuervögel nur noch als [[Klasse]] II-Artikel, nachdem eine Novellierung des [[SprengG|Sprengstoffgesetzes]] (SprengG) steigende [[Effekt]]e in der [[Klasse]] I ([[Kleinstfeuerwerk]]) untersagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuervögel spielen im [[Großfeuerwerk]]sbereich keine Rolle, hier werden für optisch ähnlich gelagerte, aber wesentlich voluminösere [[Effekt]]e [[Steigende Krone|steigende Kronen]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start eines Feuervogels am Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;al7yWVyuvnc&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start mehrerer Feuervögel bei Nacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;VWZ_Q7jnWww&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Streichholz&amp;diff=6629</id>
		<title>Streichholz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Streichholz&amp;diff=6629"/>
				<updated>2009-06-03T15:11:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Streichholz''' :(Zündholz, ''match'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Streichholz wird zum Anzünden brennbarer Materialien verwendet. Gewöhnlich besteht es aus einem dünnen, mit [[Paraffin]] getränken Stäbchen aus Holz oder Papier, das mit einem Zündkopf versehen ist. Durch Reiben des Zündkopfes an einer [[Reibfläche]] entzündet sich dieser und steckt das Hölzchen in Brand. Um ein Nachglimmen des Stäbchens nach dem Erlöschen der Flamm zu vermeiden, ist das Stäbchen mit [[Flammschutzmittel]]n wie [[Ammoniumsulfat]] oder [[Ammoniumhydrogenphosphat]] imprägniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitsstreichhölzer''' sind die in Deutschland gängigste Variante. Der Zündkopf von Sicherheitsstreichhölzern besteht in der Regel aus einer Mischung aus [[Antimonsulfid|Antimon(III)sulfid]], [[Kaliumchlorat]] und [[Schwefel]], sowie [[Bindemittel|Binde-]] und Färbemitteln. Streichhölzer mit solchen Zündköpfen können nur an einer speziellen, mit fein geriebenem Glas und rotem [[Phosphor]] beschichteten [[Reibfläche]] enzündet werden, nicht aber durch Reiben an rauhen Oberflächen oder ähnliche mechanische Belastung. Deshalb gelten sie in der Anwendung und Lagerung als sicherer als Überall-Streichhölzer.&lt;br /&gt;
Augrund der Toxizität von [[Antimon]]verbindungen basieren moderne Sicherheitsstreichhölzer vorrangig auf antimonfreien Sätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überall-Streichhölzer''' können, wie der Name andeutet, durch Reiben an fast jeder rauhen oder festen Oberfläche entzündet werden, daher muß der für die Reibzündung notwendige Phosphor im Gegensatz zum Sicherheitsstreichholz im Zündkopf vorhanden sein. Beim schnellen Reiben über eine rauhe Oberfläche entsteht Reibungswärme, die den Phosphor zündet und damit die chemische Reaktion einleitet, eine spezielle, chemisch behandelte [[Reibfläche]] ist zur Zündung nicht notwendig. Der dabei verwendete Satz ist eine Form der [[Armstrong|Armstrongschen Mischung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmstreichhölzer''' sind eine Abart der normalen Zündhölzer, die für spezielle Zwecke zum Einsatz kommen. Der Zündkopf von Sturmstreichhölzern ist meist deutlich größer als bei normalen Haushaltsstreichhölzern und brennt nach dem Anreiben daher lebhafter und mit längerer Brenndauer ab. Während des Abbrands ist es nahezu unmöglich, die Flamme durch starken Wind zu löschen, weshalb diese Variante häufig beim Camping, Trekking oder Überlebenstraining verwendet wird. Zusätzlich werden die Zündköpfe von einigen für den Allwettereinsatz gedachten Sturmstreichhölzern mit Wachs oder einer anderen wasserabweisenden Schutzschicht umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bengalstreichhölzer''' haben im Abbrand eine ähnliche Charakteristik wie Sturmstreichhölzer, der Zündmasse wird jedoch ein zusätzlicher chemischer [[Farbgeber]] beigefügt, der die Flamme in der gewünschten Farbe (z. B. rot, grün, blau) einfärbt. Obwohl sie durch ihre im Vergleich zu normalen Streichhölzern längere Brenndauer und starke Wärmeentwicklung auch für das sichere Zünden brennbarer Stoffe eingesetzt werden können, ist ihre Bedeutung als Zündquelle jedoch gering. Bengalstreichhölzer werden hauptsächlich zu Vergnügungszwecken verwendet und sind daher in Deutschland der [[Klasse]] I ([[Kleinstfeuerwerk]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Feuervogel-Detail.jpg&amp;diff=6628</id>
		<title>Datei:Feuervogel-Detail.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Feuervogel-Detail.jpg&amp;diff=6628"/>
				<updated>2009-06-03T15:03:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Detailansicht des seitlich angebrachten Zündlochs eines Klasse II-Feuervogels mit Visco, das gleichzeitig als Düse für den Ausstoß des Funkensatzes dient.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detailansicht des seitlich angebrachten Zündlochs eines Klasse II-Feuervogels mit Visco, das gleichzeitig als Düse für den Ausstoß des Funkensatzes dient.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Feuerv%C3%B6gel.jpg&amp;diff=6627</id>
		<title>Datei:Feuervögel.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Feuerv%C3%B6gel.jpg&amp;diff=6627"/>
				<updated>2009-06-03T14:20:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Verschiedene Feuervögel (Feuerwirbel, Klasse II).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verschiedene Feuervögel (Feuerwirbel, Klasse II).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Tourbillon&amp;diff=6626</id>
		<title>Diskussion:Tourbillon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Tourbillon&amp;diff=6626"/>
				<updated>2009-06-03T14:11:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Wort wird &amp;quot;Tourbillon&amp;quot; (ohne zweites &amp;quot;i&amp;quot;) geschrieben. Wie kann man das ändern, nachdem der Artikel schon mal unter diesem Namen verfasst wurde? (mondfeuer)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Tourbillon&amp;diff=6625</id>
		<title>Diskussion:Tourbillon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Tourbillon&amp;diff=6625"/>
				<updated>2009-06-03T14:10:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Wort wird &amp;quot;Tourbillon&amp;quot; (ohne zweites &amp;quot;i&amp;quot;) geschrieben. Wie kann man das ändern, nachdem der Artikel schon mal unter diesem Namen verfasst wurde?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reibknaller&amp;diff=6624</id>
		<title>Reibknaller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Reibknaller&amp;diff=6624"/>
				<updated>2009-06-03T13:43:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Reibknaller''' :(Reibkopfknaller, Harzer, Reiber, ''match cracker'', ''cracker with friction head'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reibknaller sind [[Knallkörper]], deren Anzünder nicht aus einer [[Zündschnur]], sondern einem [[Reibkopf]] besteht. Dieser wird an der [[Reibfläche]] einer [[Streichholz]]schachtel angerieben und weggeworfen, wonach die brennende Reibmasse ins Innere durchbrennt und den [[Knallsatz]] zündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reibknaller.jpg|thumb|Verschiedene Reibknaller aus dem In- und Ausland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Knallertyp erfreute sich in früheren Jahren in Ost und West großer Beliebtheit, in Herstellungsstätten wie [[Silberhütte]] im Harz wurden die berühmten Harzer Knaller zum Schluß komplett maschinell produziert und liefen in großen Mengen vom Band. In östlichen Ländern wie Polen, Tschechien oder Rumänien, sowie Österreich, bilden Reibknaller heute noch die am häufigsten anzutreffende (und preislich günstigste) Gattung, während in Deutschland Knallkörper mit Zündschnur überwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Bauformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Reibkopfknallern sind gemeinhin drei unterschiedliche Bauformen anzutreffen. Bei der ersten Variante besteht der Zünder aus einer Kombination aus [[Reibkopf]] und [[Zündschnur]]. Nach dem Anreiben des Knallers brennt zuerst der [[Reibkopf]] ab und zündet dann ein Stück [[Zündschnur]], die durch eine Verengung der Knallerhülse in dessen Inneres brennt und die Explosion herbeiführt. Bei der zweiten, in Deutschland perfektionierten Version, wird der Knallsatz in eine Papphülse ohne Verengung eingefüllt, dann folgt ein eingestampfter Propfen mit schlackebildendem Satz, zum Schluß wird die Reibmasse aufgegossen und getrocknet. Wird die Reibmasse gezündet, brennt diese bis zum Schlackesatz durch, der sich [[Umsetzung|umsetzt]] und beim Abbrand eine dicke Schlacke hinterläßt, die den dahinterliegenden Knallsatz automatisch verdämmt. Sobald die Flamme an der Front des Schlackesatzes den [[Knallsatz]] berührt, explodiert dieser. Bei der dritten Bauform, die eine Kombination der beiden letztgenannten Varianten ist, wird die geladene und mit Verengung versehene Hülse mit dünnflüssiger Reibmasse gefüllt, die durch die Verengung fließt und eine Brücke zum [[Knallsatz]] bildet. Brennt die Flamme des [[Reibkopf]]es durch die Verengung hindurch, erfolgt die Explosion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendungssicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es in der Natur eines Reibknallers liegt, daß er während der Zündung in der Hand gehalten wird, sind Sorgfalt bei der Herstellung und bestimmte Schutzmechanismen seitens des Herstellers notwendig, damit es nicht zu einem [[Durchzünder]] kommt, bei dem die Flamme des [[Reibkopf]]es sofort durchschlägt und den [[Knallsatz]] augenblicklich zündet, während sich der Knaller noch in der Hand befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der in China produzierten (und den Markt dominierenden) Reibknaller, die für den [[Kleinfeuerwerk]]sbereich gedacht sind, werden mit einem zusätzlichen [[Verzögerer]] in Form einer [[Zündschnur]] ausgestattet, die ein [[Durchzünder|Durchzünden]] erschwert, allerdings bei schlampiger Herstellung zu einer erhöhten Versagerrate führt. Die früher in größerer Vielfalt, heute aber nur noch eingeschränkt in Deutschland produzierten zündschnurlosen Reibknaller sind hingegen meist von so hoher Qualität, daß es nur äußerst vereinzelt zu Durchzündern kommt. Aufgrund der in Deutschland in Knallkörpern erlaubten [[Satz|Satzmengen]] und -arten sind in der Regel auch keine schwerwiegenden Verletzungen zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die [[Reibkopf|Reibköpfe]] der meisten Reibknaller auch mit dem Feuerzeug bzw. [[Litze]] oder [[Tapematch]] zünden lassen, ist es möglich, solche Knallkörper zu verwenden, ohne sie während des Zündvorgangs in der Hand halten zu müssen. Generell erscheint es als Gebot der Vorsicht, am Reibkopf unbekannter Reibknaller oder solcher großen Kalibers (siehe bestimmte in Osteuropa erhältliche Produkte) ein längeres Stück [[Litze]] oder [[Visco]] anzubringen, um ihn gefahrlos zur Explosion zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Reibk%C3%B6pfe.jpg&amp;diff=6623</id>
		<title>Datei:Reibköpfe.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Reibk%C3%B6pfe.jpg&amp;diff=6623"/>
				<updated>2009-06-03T09:28:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Reibköpfe (Reibzünder) von Reibknallern in Detailansicht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Reibköpfe (Reibzünder) von Reibknallern in Detailansicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Reibknaller.jpg&amp;diff=6622</id>
		<title>Datei:Reibknaller.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Reibknaller.jpg&amp;diff=6622"/>
				<updated>2009-06-03T09:27:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: Verschiedene Reibknaller aus dem In- und Ausland.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verschiedene Reibknaller aus dem In- und Ausland.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallbonbon&amp;diff=6621</id>
		<title>Knallbonbon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallbonbon&amp;diff=6621"/>
				<updated>2009-06-03T08:40:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Knallbonbon''' :(Knallwurst, ''christmas cracker'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knallbonbon ist in Deutschland ein pyrotechnischer Gegenstand aus dem Bereich Zimmer-/Tischfeuerwerk der [[Klasse]] I ([[Kleinstfeuerwerk]]). Er besteht aus zwei mit einer bunt bedruckten Papierrolle in Bonbonform umgebenen Papierstreifen, die an einer Stelle mit einer kleinen Menge einer Mischung aus [[Silberfulminat]] und [[Bindemittel]] verbunden sind. Bei der Benutzung wird der Knallbonbon von je einer Person an den Enden der Kartonstreifen gehalten und ruckartig auseinandergezogen. Dadurch wird das reibungsempfindliche [[Silberfulminat]] gezündet und die Papierrolle aufgesprengt. In einigen Knallbonbons werden der Papierrolle, ähnlich wie bei [[Tischbombe]]n, kleine Plastikfiguren oder Konfetti beigefügt, um den Effekt zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England, Irland und Australien hat das Zünden von Knallbonbons am Weihnachtsabend eine lange Tradition, worauf auch die englische Bezeichnung des Begriffs, ''christmas cracker'', hinweist. Derjenige, der nach der Zündung eines Knallbonbons den längeren Papierstreifen zurückbehält, darf den Inhalt des Bonbons behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knallbonbon geht auf eine Erfindung des Londoners Süßwarenhändlers Tom Smith zurück, der ihn 1847 aus der Taufe hob. Anfangs verkaufte er sein Zuckerwerk in Verpackungen, die den heutigen Knallbonbons ähnelten, allerdings noch ohne Knalleffekt. Als nach einigen Jahren die Umsätze zurückgingen, erfand er, inspiriert durch das Knacksen des verbrennenden Holzes in einem offenen Kamin, den Knallbonbon, der statt Süßigkeiten kleine Zettelchen mit Glücksbotschaften enthielt. Schon bald entwickelte er sich zum Umsatzschlager und wurde in der Folge oft kopiert, was seinen Sohn Walter Smith, mittlerweile Geschäftsführer der Firma, dazu veranlaßte, den Knallbonbons mit bunten Banderolen und zusätzlichen Spielzeugeinlagen ihre heute noch bekannte Form und Funktion zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knallbonbons werden bis auf den heutigen Tag in großer Vielfalt hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=WASAG&amp;diff=6620</id>
		<title>WASAG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=WASAG&amp;diff=6620"/>
				<updated>2009-06-03T08:28:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''WASAG'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WASAG AG war von ihrer Gründung im Jahr 1891 bis zur Übernahme durch die Unternehmensgruppe Hansen &amp;amp; Rosenthal im Jahr 2001 ein eigenständiger deutscher Hersteller von Sprengstoffen und Munition mit einer Reihe von Produktionsstandorten. Der Name ist als Akronym aus &amp;quot;Westphälisch-Anhaltische Sprengstoff-Actiengesellschaft&amp;quot; gebildet. Heute firmiert der Unternehmensbereich als H&amp;amp;R WASAG AG und ist börsennotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während früher der Schwerpunkt auf Wehr- und Sprengtechnik lag, beschäftigt sich die Firma heute zunehmend mit der Raffinierung von Rohöl und der Herstellung von Kunststoffen. Bekannt wurde WASAG durch die hohe Qualität ihrer Sprengstoffe und Zündmittel, hier ist vor allem die bekannte WASAG-[[Litze]] zu nennen, die in dieser Form heute noch produziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hur-wasag.de/ Homepage der H&amp;amp;R WASAG AG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallfrosch&amp;diff=6619</id>
		<title>Knallfrosch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallfrosch&amp;diff=6619"/>
				<updated>2009-06-03T08:24:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Knallfrosch''' :(''jumping jack'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knallfrosch ist ein Knallkörper, der aus einer dünnwandingen Röhre besteht, in die mehlfeines [[Schwarzpulver]] dicht und gleichmäßig eingefüllt wird. Danach wird die Röhre einseitig verschlossen, im Zick-Zack wie eine Ziehharmonika gefaltet und mittig fest mit Garn umwickelt. In die offene Seite der gefalteten Papierröhre wird eine Zündschnur eingeführt und der Frosch ist zündbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:knallfrösche.jpg|thumb|Verschiedene Knallfrösche (Knallkörper Klasse II)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anzünden läßt das sich [[Umsetzung|umsetzende]] [[Schwarzpulver]] die Hülse an den Falzen nacheinander aufplatzen, was den Knallkörper wie einen Frosch herumhüpfen und -wirbeln läßt. Je fester die Schnur in der Mitte des Frosches gewickelt wird, desto langsamer erfolgen die einzelnen Knalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Knallfrösche wurden zuweilen auch aus gedeckter [[Stoppine]] angefertigt, ein etwa 50 cm langes Stück wurde einfach in der oben beschriebenen Art gefaltet und gebunden. Frösche aus [[Stoppine]] sind jedoch nicht so leistungsfähig wie solche mit [[Schwarzpulver]]mehl als [[Knallsatz]], da [[Stoppine]] im Vergleich zu [[Schwarzpulver|Mehlpulver]] langsamer abbrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu früher werden Knallfrösche nicht mehr im [[Großfeuerwerk]]sbereich eingesetzt, sondern als [[Kleinfeuerwerk]] zum Jahreswechsel. Im 19. und Anfang der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Froschfässer bei öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen ein gern verwendetes Element. Ein Froschfaß ist ein [[Feuertopf]], der schlagartig eine große Anzahl am Zenit platzender Knallfrösche ausstößt. Seinen Effekt entfaltet das Froschfaß durch die vielen fast gleichzeitig erfolgenden Explosionen und die ruckartigen, sich überlagernden Bewegungen der Frösche in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Jahren wurden Knallfrösche auch in Deutschland hergestellt, heute kommen jedoch ausschließlich chinesische Importe in den Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallfrosch&amp;diff=6618</id>
		<title>Knallfrosch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallfrosch&amp;diff=6618"/>
				<updated>2009-06-02T22:11:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondfeuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Knallfrosch''' :(''jumping jack'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knallfrosch ist ein Knallkörper, der aus einer dünnwandingen Röhre besteht, in die mehlfeines [[Schwarzpulver]] dicht und gleichmäßig eingefüllt wird. Danach wird die Röhre einseitig verschlossen, im Zick-Zack wie eine Ziehharmonika gefaltet und mittig fest mit Garn umwickelt. In die offene Seite der gefalteten Papierröhre wird eine Zündschnur eingeführt und der Frosch ist zündbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:knallfrösche.jpg|thumb|Verschiedene Knallfrösche (Knallkörper Klasse II)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anzünden läßt das sich [[Umsetzung|umsetzende]] [[Schwarzpulver]] die Hülse an den Falzen nacheinander aufplatzen, was den Knallkörper wie einen Frosch herumhüpfen und -wirbeln läßt. Je fester die Schnur in der Mitte des Frosches gewickelt wird, desto langsamer erfolgen die einzelnen Knalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Knallfrösche wurden zuweilen auch aus gedeckter Stoppine angefertigt, ein etwa 50 cm langes Stück wurde einfach in der oben beschriebenen Art gefaltet und gebunden. Frösche aus Stoppine sind jedoch nicht so leistungsfähig wie solche mit [[Schwarzpulver]]mehl als [[Knallsatz]], da Stoppine im Vergleich zu [[Schwarzpulver|Mehlpulver]] langsamer abbrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu früher werden Knallfrösche nicht mehr im Großfeuerwerksbereich eingesetzt, sondern als [[Kleinfeuerwerk]] zum Jahreswechsel. Im 19. und Anfang der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Froschfässer bei öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen ein gern verwendetes Element. Ein Froschfaß ist ein [[Feuertopf]], der schlagartig eine große Anzahl am Zenit platzender Knallfrösche ausstößt. Seinen Effekt entfaltet das Froschfaß durch die vielen fast gleichzeitig erfolgenden Explosionen und die ruckartigen, sich überlagernden Bewegungen der Frösche in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Jahren wurden Knallfrösche auch in Deutschland hergestellt, heute kommen jedoch ausschließlich chinesische Importe in den Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondfeuer</name></author>	</entry>

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