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		<title>FEUERWERK Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Nitrocellulose&amp;diff=7173</id>
		<title>Nitrocellulose</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit höchstens 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Collodiumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Ausstoßladung]], [[Reduktionsmittel]], [[Bindemittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 11''' Leichtentzündlich&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit weniger als 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Schießbaumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_explosive.png|Explosionsgefährlich E|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 1''' In trockenem Zustand explosionsgefährlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 3''' Durch Schlag, Reibung, Feuer oder andere Zündquellen besonders explosionsgefährlich&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:NC, Nitrocellulose, Cellulosenitrat, Schießbaumwolle, (''Nitrated cotton'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC, der Salpetersäureester der Cellulose, wird durch Behandlung von Baumwolle oder Holzzellstoff mit Nitriersäure (einem Gemisch aus Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser) hergestellt. Dieser Herstellungsvorgang wird [[Nitration]] genannt. Dabei werden die Wasserstoffatome der Hydroxylgruppen der Cellulose durch NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gruppen ersetzt. Je nach Mischungsverhältnis der Nitriersäure erhält man das Mononitrat (ca. 7 %N), das Dinitrat (ca. 11% N) oder das Trinitrat (ca. 14% N) bzw. beliebige Mischungen daraus. Die in der [[Pyrotechnik]] eingesetzte NC hat einen maximalen zugelassenen Nitrierungsgrad von 12,6% (auch als ''Collodiumwolle'' bezeichnet). NC ist in Wasser unlöslich, in organischen Lösungsmittel wie Aceton gut löslich und brennt weitgehend [[Rauchfrei|rauchfrei]] und mit einer intensiven, natriumgelben [[Flamme]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC ist in verschiedenen Formen erhältlich, u.a. als Pulver, [[Plättchen]], [[Pellet]]s, [[Pyrowatte]], [[Pyroschnur]], [[Pyropapier]] und Lösung in Aceton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC findet in der Pyrotechnik vor allem Anwendung als rauchfreies [[Pulver]] für [[Ausstoßladung|Ausstoßladungen]] von [[Indoor-Pyrotechnik]] und [[Bühnenfeuerwerk]], z.B. für [[Tischfeuerwerk]], [[Feuertopf|Feuertöpfe]] und [[Flammenprojektor|Flammenprojektoren]]. Darüber hinaus wird NC als [[Brennstoff]] bzw. [[Reduktionsmittel]] sowie als [[Bindemittel]] in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet. Pyroschnur, Pyrowatte und Pyropapier werden u.a. für Zaubertricks und [[Spezialeffekte]], Pyroschnur darüber hinaus für das [[Verleiten]] von [[Lichterbild|Lichterbildern]] im Indoorbereich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockene NC ist extrem leicht entzündlich. Pyrowatte, Pyroschnur und Pyropapier werden daher zur Lagerung in der Regel mit demineralisiertem Wasser angefeuchtet und erst unmittelbar vor der Verwendung an der Luft getrocknet. Im Handel sind auch mit Weichmachern [[Phlegmatisierung|phlegmatisierte]] stabile Produkte erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC wird in Pulver- oder Stangenform (zahlreiche verschiedene Formen und Varianten) auch als [[Treibladung]]smittel für Munition (z.B. Pistolen-/Gewehrpatronen, Panzer-/Artilleriegranaten) verwendet und hat Schwarzpulver als Treibladung im militärischen Bereich nahezu vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Ghostmine&amp;diff=7164</id>
		<title>Ghostmine</title>
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				<updated>2012-01-07T21:53:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: entschärft und korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Ghostmine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ghostmines werden [[Flammenprojektor|Flammenprojektoren]] bezeichnet, die auf dem [[Ausstoß]] von [[Brandflüssigkeit]] durch eine [[Ausstoßladung]] beruhen. Als [[Effekt]] wird dadurch eine große, aufwärts rollende [[Stichflamme]] erzielt. Bei den verwendeten Brandflüssigkeiten handelt es sich meist um Alkohole ([[Methanol]], [[Ethanol]], [[Isopropylalkohol]]) oder Mineralölkohlenwasserstoffe wie [[Benzin]]. Die Bezeichnung Ghostmine rührt vermutlich daher, dass sich die ausgestoßene Brandflüssigkeit meist rollend von unten nach oben entzündet und dabei an Animationen von &amp;quot;Flaschengeistern&amp;quot; erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit Alkoholen realisierten Ghostmines lassen sich durch den Zusatz von [[Farbgeber|Farbgebern]] wie [[Strontium|Strontiumsalze]] (rot), [[Bor]] in Form von [[Borsäure]] (grün) oder [[Natrium|Natriumsalze]] (gelb) färben. Eine intensiv blaue [[Flammenfärbung]] von Ghostmines ist bei Verwendung von [[Kupfer|Kupfersalzen]] und leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen wie [[Dichlormethan]] als [[Farbverbesserer]] ebenfalls möglich. &lt;br /&gt;
Bei der Verwendung schwermetallhaltiger Salze und halogenierter Lösungsmittel sollte berücksichtigt werden, dass unverbrannte Rückstände der Ghostmine-Flüssigkeit im umgebenden Boden verbleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ghostmines auf Basis von Benzin resultieren in einer leuchtend gelben Flamme, die unter starker Rußentwicklung entsteht und sich ganz charakteristisch von der natriumgelben Flammenfärbung unterscheidet und somit eine weitere Effektmöglichkeit darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Feuerwerksbombe&amp;diff=7131</id>
		<title>Feuerwerksbombe</title>
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				<updated>2011-11-19T22:56:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Weiterleitung nach Bombe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Bombe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Nitrocellulose&amp;diff=7064</id>
		<title>Nitrocellulose</title>
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				<updated>2011-05-16T21:01:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit höchstens 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Collodiumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Ausstoßladung]], [[Reduktionsmittel]], [[Bindemittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 11''' Leichtentzündlich&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit mehr als 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Schießbaumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_explosive.png|Explosionsgefährlich E|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 1''' In trockenem Zustand explosionsgefährlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 3''' Durch Schlag, Reibung, Feuer oder andere Zündquellen besonders explosionsgefährlich&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:NC, Nitrocellulose, Cellulosenitrat, Schießbaumwolle, (''Nitrated cotton'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC, der Salpetersäureester der Cellulose, wird durch Behandlung von Baumwolle oder Holzzellstoff mit Nitriersäure (einem Gemisch aus Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser) hergestellt. Dieser Herstellungsvorgang wird [[Nitration]] genannt. Dabei werden die Wasserstoffatome der Hydroxylgruppen der Cellulose durch NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gruppen ersetzt. Je nach Mischungsverhältnis der Nitriersäure erhält man das Mononitrat (ca. 7 %N), das Dinitrat (ca. 11% N) oder das Trinitrat (ca. 14% N) bzw. beliebige Mischungen daraus. Die in der [[Pyrotechnik]] eingesetzte NC hat einen maximalen zugelassenen Nitrierungsgrad von 12,6% (auch als ''Collodiumwolle'' bezeichnet). NC ist in Wasser unlöslich, in organischen Lösungsmittel wie Aceton gut löslich und brennt weitgehend [[Rauchfrei|rauchfrei]] und mit einer intensiven, natriumgelben [[Flamme]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC ist in verschiedenen Formen erhältlich, u.a. als Pulver, [[Plättchen]], [[Pellet]]s, [[Pyrowatte]], [[Pyroschnur]], [[Pyropapier]] und Lösung in Aceton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC findet in der Pyrotechnik vor allem Anwendung als rauchfreies [[Pulver]] für [[Ausstoßladung|Ausstoßladungen]] von [[Indoor-Pyrotechnik]] und [[Bühnenfeuerwerk]], z.B. für [[Tischfeuerwerk]], [[Feuertopf|Feuertöpfe]] und [[Flammenprojektor|Flammenprojektoren]]. Darüber hinaus wird NC als [[Brennstoff]] bzw. [[Reduktionsmittel]] sowie als [[Bindemittel]] in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet. Pyroschnur, Pyrowatte und Pyropapier werden u.a. für Zaubertricks und [[Spezialeffekte]], Pyroschnur darüber hinaus für das [[Verleiten]] von [[Lichterbild|Lichterbildern]] im Indoorbereich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockene NC ist extrem leicht entzündlich. Pyrowatte, Pyroschnur und Pyropapier werden daher zur Lagerung in der Regel mit demineralisiertem Wasser angefeuchtet und erst unmittelbar vor der Verwendung an der Luft getrocknet. Im Handel sind auch mit Weichmachern [[Phlegmatisierung|phlegmatisierte]] stabile Produkte erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC wird in Pulver- oder Stangenform (zahlreiche verschiedene Formen und Varianten) auch als [[Treibladung]]smittel für Munition (z.B. Pistolen-/Gewehrpatronen, Panzer-/Artilleriegranaten) verwendet und hat Schwarzpulver als Treibladung im militärischen Bereich nahezu vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Nitrocellulose&amp;diff=7063</id>
		<title>Nitrocellulose</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit höchstens 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Collodiumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Ausstoßladung]], [[Reduktionsmittel]], [[Bindemittel]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Flammable.svg.png|Leichtentzündlich F|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 11''' Leichtentzündlich&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Nitrocellulose mit mehr als 12,6% Stickstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 9004-70-0         Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andere Bezeichnungen:''' Schießbaumwolle&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_explosive.png|Explosionsgefährlich E|50px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 1''' In trockenem Zustand explosionsgefährlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 3''' Durch Schlag, Reibung, Feuer oder andere Zündquellen besonders explosionsgefährlich&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Nitrocellulose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:NC, Nitrocellulose, Cellulosenitrat, Schießbaumwolle, (''Nitrated cotton'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC, der Salpetersäureester der Cellulose, wird durch Behandlung von Baumwolle oder Holzzellstoff mit Nitriersäure (einem Gemisch aus Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser) hergestellt. Dieser Herstellungsvorgang wird [[Nitration]] genannt. Dabei werden die Wasserstoffatome der Hydroxylgruppen der Cellulose durch NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gruppen ersetzt. Je nach Mischungsverhältnis der Nitriersäure erhält man das Mononitrat (ca. 7 %N), das Dinitrat (ca. 11% N) oder das Trinitrat (ca. 14% N) bzw. beliebige Mischungen daraus. Die in der [[Pyrotechnik]] eingesetzte NC hat einen maximalen zugelassenen Nitrierungsgrad von 12,6% (auch als ''Collodiumwolle'' bezeichnet). NC ist in Wasser unlöslich, organischen Lösungsmittel wie Aceton gut löslich und brennt weitgehend [[Rauchfrei|rauchfrei]] und mit einer intensiven, natriumgelben [[Flamme]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC ist in verschiedenen Formen erhältlich, u.a. als Pulver, [[Plättchen]], [[Pellet]]s, [[Pyrowatte]], [[Pyroschnur]], [[Pyropapier]] und Lösung in Aceton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC findet in der Pyrotechnik vor allem Anwendung als rauchfreies [[Pulver]] für [[Ausstoßladung|Ausstoßladungen]] von [[Indoor-Pyrotechnik]] und [[Bühnenfeuerwerk]], z.B. für [[Tischfeuerwerk]], [[Feuertopf|Feuertöpfe]] und [[Flammenprojektor|Flammenprojektoren]]. Darüber hinaus wird NC als [[Brennstoff]] bzw. [[Reduktionsmittel]] sowie als [[Bindemittel]] in [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] verwendet. Pyroschnur, Pyrowatte und Pyropapier werden u.a. für Zaubertricks und [[Spezialeffekte]], Pyroschnur darüber hinaus für das [[Verleiten]] von [[Lichterbild|Lichterbildern]] im Indoorbereich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockene NC ist extrem leicht entzündlich. Pyrowatte, Pyroschnur und Pyropapier werden daher zur Lagerung in der Regel mit demineralisiertem Wasser angefeuchtet und erst unmittelbar vor der Verwendung an der Luft getrocknet. Im Handel sind auch mit Weichmachern [[Phlegmatisierung|phlegmatisierte]] stabile Produkte erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NC wird in Pulver- oder Stangenform (zahlreiche verschiedene Formen und Varianten) auch als [[Treibladung]]smittel für Munition (z.B. Pistolen-/Gewehrpatronen, Panzer-/Artilleriegranaten) verwendet und hat Schwarzpulver als Treibladung im militärischen Bereich nahezu vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Rakete&amp;diff=6959</id>
		<title>Rakete</title>
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				<updated>2010-10-01T21:53:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Grossfeuerwerksrakete_3DSchnitt.jpg|thumb|3D-Schnittzeichnung einer Feuerwerksrakete mit Sternbukett und Knallpatronen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Raketen.jpg|thumb|Kleine Sternbukett- und großkalibrige Bombenraketen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Raketenstaender.jpg|thumb|Verleitete Raketen im Abschussständer]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rak_9.JPG|thumb|Röntgenaufnahme einer Silvesterrakete]]&lt;br /&gt;
;'''Rakete''' :(''Fireworks Rocket'', ''Skyrocket'', ''Rocket'')&lt;br /&gt;
Raketen gehören zu den bekanntesten [[Feuerwerkskörper]]n. Beim Aufstieg einer Rakete entstehen durch den Abbrand eines verdichteten, in eine [[Hülse]] (Pappe, Kunststoff oder Metall) gepressten [[Schwarzpulver]]-[[Satz]]es ([[Treibsatz]]) Gase. Diese [[Verbrennungsgas]]e dehnen sich durch die [[Reaktionswärme]] stark aus und können nur durch eine [[Düse]] am unteren Ende der Hülse entweichen. Sie treiben die Rakete nach dem [[Rückstoßprinzip]] an. Dem Treibsatz kann noch [[Metallgrieß]] ([[Titan]] oder [[Aluminium]]) beigemengt sein, um einen [[Silberperlen|silbernen Funken]]-[[Schweif]] zu erzeugen. Ein erhöhter [[Holzkohle|Kohleanteil]] im Schwarzpulver verstärkt den üblichen Goldschweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Treiber]]n von Raketen unterscheidet man in ''[[Endbrenner]]'' und ''[[Seelenbrenner]]''. Bei Endbrennern wird der Treibsatz am unteren Ende des Pulverpresslings an der Düse entzündet und brennt dann gleichmäßig nach oben fortschreitend ab. Damit die Beschleunigung am Anfang stärker ist und die Rakete in ihrer [[Flugbahn]] stabilisiert wird, verbrennt dagegen bei Seelenbrennern in einem Hohlraum im Treibsatz, der sog. [[Seele]], in den ersten 1-2 Sekunden durch die vergrößerte Abbrandoberfläche besonders viel Schwarzpulver; danach nimmt der [[Schub]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Raketen haben anstelle eines Schwarzpulver-Treibsatzes mit Düse einen Treiber mit gepresstem [[Heulsatz]] und nach unten offener Hülse (Funktionsprinzip siehe [[Ratterpatrone]]). Solche Raketen steigen mit einem sehr schrillen, vibrierenden und lauten Heulton auf (&amp;quot;Rattern&amp;quot;, &amp;quot;Kreischen&amp;quot;).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Raketen brennt der Pulverpressling nach insgesamt 3-4 Sekunden am oberen Ende durch. Besitzt die Rakete einen [[Effekt]], wird dieser durch den durchbrennenden Treibsatz entzündet. Bei [[Schüttrakete]]n werden die Effekte aus dem Raketenkopf ([[Versatzkappe]], ''Heading'', Hülse aus Pappe oder Plastik, bei kleinen Raketen nur die verlängerte Treiberhülse) relativ sanft &amp;quot;ausgeschüttet&amp;quot;. In vielen Fällen, vor allem beim Großfeuerwerk und bei sog. [[Bombenrakete]]n, besitzen Raketen dagegen eine [[Zerlegerladung]], die den Raketenkopf zerreißt, die Effekte ([[Stern]]e, [[Heuler]] usw.) anzündet und weit am Nachthimmel verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;550&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/rakete_endbrenner.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;550&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/rakete_seelenbrenner.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Silvester]] werden sehr viele Raketen verwendet ([[Klasse II]], Steighöhe max. 100m), bei [[Großfeuerwerk]]en spielen sie meist eine untergeordnete Rolle: sie sind in ihrer Flugbahn relativ unberechenbar, können nur &amp;quot;kleine&amp;quot; Mengen [[Effektladung]] in die Höhe (bis etwa 250m) transportieren und die herunterfallenden Stöcke (sie dienen als [[Leitwerk]] zur Stabilisierung der Rakete) stellen bei Wind ein Sicherheitsrisiko für das Publikum dar. Die meisten größeren Effekte eines [[Höhenfeuerwerk]]s werden daher durch [[Bombe]]n verwirklicht. Großfeuerwerks-Raketen werden gewöhnlich aus speziellen [[Dreibeinständer]]n (''Rocket Racks'') verschossen (s.a. [[Girandole]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Kugelraketen.jpg|Kugelraketen&lt;br /&gt;
Bild:Bombenraketen_ZINK.jpg|Bombenraketen&lt;br /&gt;
Bild:Zink902.jpg|Salutraketen&lt;br /&gt;
Bild:ABA_Blitzknall.jpg|Salutraketen&lt;br /&gt;
Bild:Winzraketen.jpg|Winzige Raketen&lt;br /&gt;
Bild:T2004_Girandole.jpg|Girandole&lt;br /&gt;
Bild:T2004_Raketen.jpg|Girandole&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Raketentreiber]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf FEUERWERK.net===&lt;br /&gt;
*[http://gallery.feuerwerk.net/?url=_gallery_2.htm Gallery: Raketen]&lt;br /&gt;
*[http://technik.feuerwerk.net/?url=_technik_4.htm Technik: Raketen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
*[http://www.die-maus.de/sachgeschichten/feuerwerksrakete/ Die Sendung mit der Maus - Raketenherstellung]&lt;br /&gt;
*[http://www.zink-feuerwerk.com ZINK - Hersteller von Raketen in Deutschland]&lt;br /&gt;
*[http://www.weco-pyro.de WECO - Hersteller von Raketen in Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Rak_9.JPG&amp;diff=6958</id>
		<title>Datei:Rak 9.JPG</title>
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				<updated>2010-10-01T21:51:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Röntgenaufnahme einer Silvesterrakete, hochgeladen vom Nutzer &amp;quot;Bilsom&amp;quot; in das Album des FEUERWERK Forums. Link zur Originaldatei mit beschreibenden Details:
http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=50836&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Röntgenaufnahme einer Silvesterrakete, hochgeladen vom Nutzer &amp;quot;Bilsom&amp;quot; in das Album des FEUERWERK Forums. Link zur Originaldatei mit beschreibenden Details:&lt;br /&gt;
http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=50836&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%B6misches_Licht&amp;diff=6957</id>
		<title>Römisches Licht</title>
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				<updated>2010-10-01T21:44:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:RoemischeLichter.jpg|thumb|Römischer Lichter in Gestellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Römisches Licht :(umgangssprachlich &amp;quot;RöLi&amp;quot;, ''Roman Candle'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Römisches Licht ist ein einseitig verschlossenes Papprohr, das auf der gesamten Länge mit mehreren (gewöhnlich 6 bis 12) [[Effekt]]-Schüssen in &amp;quot;Schichten&amp;quot; gefüllt ist. Die einzelnen Schüsse sind untereinander zeitlich verzögert (meist 2-3 Sekunden). Die [[Anzündung]] eines Römisches Lichts erfolgt am oberen Ende des Papprohrs. Die einzelnen ausgestoßenen Effekte eines Römisches Licht können vom [[Abschuss]] an sichtbar sein (z.B. [[Stern]]e, [[Komet]]en), oder sich erst am Himmel entfalten (z.B. [[Bombette]]n ohne [[Aufstiegseffekt]]e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden einzelnen [[Schuss]] eines Römischen Lichts sind folgende Schichten in das Rohr eingebracht:&lt;br /&gt;
*Pfropfen: dient dem verstärkten Druckaufbau in der darunter liegenden Schicht und trennt außerdem zwei Schüsse voneinander. Der Pfropfen besteht traditionell aus Filz oder, in kleineren Kalibern, aus Backsteingrieß sowie in neuerer Zeit aus Kunststoff. Die von oben kommende Anzündflamme wird meist durch die Verzögerung (s.u.) oder mittels einer [[Anzündschnur]] durch den Pfropfen oder an diesem seitlich vorbei geführt. &lt;br /&gt;
*[[Verzögerung|Verzögerung]]: verzögert den Abschuss des darunter liegenden Effektes (meist um wenige Sekunden). Die Verzögerung kann in den Pfropfen eingebracht oder ein gepresster [[Pyrotechnischer Satz|Satz]] ober- oder unterhalb des Pfropfens sein. &lt;br /&gt;
*Effekt: Sterne, Kometen, Bombetten, [[Pfeifpatrone|Pfeif-]], [[Ratterpatrone]]n usw.&lt;br /&gt;
*[[Ausstoßladung]]: meist gekörntes [[Schwarzpulver]], dient dem Auswurf und der Anzündung des darüber befindlichen Effektes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ausst_3.jpg|thumb|Röntgenaufnahme eines römischen Lichts]]&lt;br /&gt;
Das Römische Licht wird durch die [[Anzündung]] oben entzündet. Die Anzündung überträgt die Flammen meist direkt auf die [[Ausstoßladung]] des ersten Effekts. Dieser wird durch den schnellen [[Abbrand]] der Ladung und die entstehenden [[Verbrennungsgas]]e nach oben aus dem Rohr ausgestoßen und dabei je nach Bauert durch die Flammen- und Hitzeeinwirkung selbst (z.B. Kometen) oder ein Verzögerungszünder (z.B. bei Bombetten) entzündet. Der für die Verdämmung verantwortliche Pfropfen wird nach oben mit ausgeworfen, brennt jedoch selbst nicht. Gleichzeitig wird der [[Verzögerungssatz]] entzündet der den Abschuss des nächsten Effektkörpers zeitlich definiert verzögert. Nach dem Abbrand des Verzögerungssatzes wird die nächste Ausstoßladung gezündet. Der Prozess wiederholt sich entsprechend der Schusszahl des Römischen Lichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/roemer_standard.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://technik.feuerwerk.net/?url=_technik_4.htm Technische Animation &amp;quot;Römisches Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Ausst_3.jpg&amp;diff=6956</id>
		<title>Datei:Ausst 3.jpg</title>
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				<updated>2010-10-01T21:42:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Röntgenaufnahme eines römischen Lichts, hochgeladen vom Nutzer &amp;quot;Bilsom&amp;quot; in das Album des FEUERWERK Forums.
Link zur Originaldatei mit beschreibenden Details: http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=51068&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Röntgenaufnahme eines römischen Lichts, hochgeladen vom Nutzer &amp;quot;Bilsom&amp;quot; in das Album des FEUERWERK Forums.&lt;br /&gt;
Link zur Originaldatei mit beschreibenden Details: http://www.feuerwerk-forum.de/album/showphoto.php?photo=51068&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lose_S%C3%A4tze&amp;diff=6930</id>
		<title>Lose Sätze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lose_S%C3%A4tze&amp;diff=6930"/>
				<updated>2010-07-05T22:56:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als loser Satz wird ein [[pyrotechnischer Satz]] bezeichnet, der weder verpreßt, dragiert, verpackt, portioniert oder sonstwie veredelt wurde. Die meisten losen Sätze sind nicht verkehrsfähig, dürfen also  nicht feilgeboten oder auf öffentlichen Straßen transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Verarbeitung zu einem [[Feuerwerkskörper]] werden lose Sätze verkehrsfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer gibt es auch hier Ausnahmen und die Behörden können aus verschiedenen Gründen Zulassungen erteilen. Ein Grund kann die komplizierte Herstellung vor Ort sein, z.B. bei [[Schwarzpulver]]. Ein anderer Grund ist die relative Ungefährlichkeit und einfache Handhabung z.B. bei [[Bengal]]pulver oder [[Rauchpulver]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gesetzesänderung brachte 2008 die Hersteller dazu, auch Bengalpulver als umhüllte pyrotechnische Gegenstände zu verkaufen, da auch lose Begalpulversätze nicht mehr erlaubt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6929</id>
		<title>Lunte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6929"/>
				<updated>2010-07-05T22:49:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Luntenstockhaeuschen.jpg|thumb|Histor. Luntenstockhäuschen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:LunteValencia.jpg|thumb|Moderne Lunte aus Valencia]]&lt;br /&gt;
;Lunte :(Englisch: ''Slow Match'')&lt;br /&gt;
Die ''Lunte'' ist eines der ältesten [[Anzündmittel]] der Feuerwerkerei. Sie besteht aus einem geflochtenen Strick aus pflanzlichen Fasern, der mit einer Lauge von Chemikalien getränkt wurde. Heutzutage werden Lunten noch auf [[Malta]] (bedingt durch das dort traditionelle, oft mehrere Stunden andauernde Schießen von einzelnen großen, mit viel Liebe und großem Zeitaufwand per Hand hergestellter [[Mehrschlagbombe]]n) und in Spanien (bedingt durch das dort traditionelle [[Luntenfeuerzeug]]) als Anzündmittel der Kinder für [[Kinderfeuerwerk]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rezeptur zur traditionellen Herstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10m gesponnenes Flachs- oder Hanfseil von mindestens 6mm Durchmesser wird 1 Stunde in einem Holzascheaufguß (10% K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder 5% Kaliumkarbonatlösung gekocht, um Lignin aufzulösen und so die Pflanzenstruktur aufzubrechen. Dieser Prozess heißt in Altdeutsch ''&amp;quot;beuchen&amp;quot;'', im Englischen ''&amp;quot;bucking&amp;quot;''. Danach wird das Seil mit einer Tasse Essig in Wasser gewaschen und getrocknet. Das getrocknete Seil wird dann in einer Plastiktüte mit 100ml einer 5% Bleiacetatlösung in destilliertem Wasser plus 2 Löffel Essig übergossen, gut durchgeknetet und anschließend handtrocken gepresst und danach getrocknet. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann jede pflanzliche Faser (selbst gedrehtes Papier) als minderwertiger Ersatz für Flachs oder Hanf dienen. Das Bleiacetat kann durch Kaliumbichromat ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Lunte wird ohne gesundheitsschädliche schwermetallhaltige Bestandteile produziert. Ihre Behandlung basiert im wesentlichen auf tränken mit einer Lösung von [[Kaliumnitrat]] in Wasser. Die Konzentration muss dabei so eingestellt werden, dass die Abbrandgeschwindigkeit der Lunte gleichmässig und nicht zu heftig erfolgt, aber auch kein Erlöschen befürchtet werden muss.&lt;br /&gt;
Zusätze oder vorherige Behandlung mit Essigsäure oder Zitronensäure können die Abbrandgeschwindigkeit steigern, Kaliumhydroxid dagegen die Aufnahme des Nitrats in die Faser verbessern, Natriumhydrogencarbonat den Abbrand kontrolliert verlangsamen und Stärke die Lunte gegen Feuchtigkeit unempfindlicher machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Lunte läßt sich leicht entzünden, brennt auch bei schlechter Witterung gleichförmig fort und bildet eine harte spitze Kohle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere historische Herstellungsmethoden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach preußischer Vorschrift von 1860 besteht die Lunte aus einem ½-5/8 Zoll dicken, aus 3 Fäden Hanfwerg gesponnenen Seil, welches 4 Tage lang in einer Auflösung von 6,1g essigsaurem Bleizucker (Bleiacetat) auf 1 Liter weichem Wasser mit öfterem Rühren getaucht bleibt und danach getrocknet wird. 1 Fuß brennt 1-1,25 Std. (oder im Freien bei Windstille 8 Zoll/Std., im Zimmer 4 Zoll/Std.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruggieri]] und Morel empfahlen vor 200 Jahren Stricke aus Hanfwerg, die 3 Tage lang in einer Lauge aus Hartholzasche, 1/3 Teil ungelöschtem Kalk (Calciumoxid), 1 Teil Salpeter (Kaliumnitrat) und 2 Teilen gefilterter Brühe von Ochsen- oder Pferdemist gekocht wurden. Das deutsche Sprichwort ''&amp;quot;Lunte riechen&amp;quot;'' ist da selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uchatius empfahl 1848 das 24 stündige Beizen von 10 Pfund Hanfstricken in 4 Maß Regenwasser, worin 1 Pfund Bleinitrat gelöst ist.&lt;br /&gt;
Der Pyrotechniker Adolf Pirker empfahl 1892 geflochtene, 20mm dicke und 15-20cm lange Stücke von Baumwollstricken, getränkt in einer Reibschale mit einer gut abgeriebenen Substanz von 140g feinpulverisiertem Kaliumnitrat und 40 Esslöffel Spiritus, die danach getrocknet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6928</id>
		<title>Lunte</title>
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				<updated>2010-07-05T22:46:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: modernisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Luntenstockhaeuschen.jpg|thumb|Histor. Luntenstockhäuschen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:LunteValencia.jpg|thumb|Moderne Lunte aus Valencia]]&lt;br /&gt;
;Lunte :(Englisch: ''Slow Match'')&lt;br /&gt;
Die ''Lunte'' ist eines der ältesten [[Anzündmittel]] der Feuerwerkerei. Sie besteht aus einem geflochtenen Strick aus pflanzlichen Fasern, der mit einer Lauge von Chemikalien getränkt wurde. Heutzutage werden Lunten noch auf [[Malta]] (bedingt durch das dort traditionelle, oft mehrere Stunden andauernde Schießen von einzelnen großen, mit viel Liebe und großem Zeitaufwand per Hand hergestellter [[Mehrschlagbombe]]n) und in Spanien (bedingt durch das dort traditionelle [[Luntenfeuerzeug]]) als Anzündmittel der Kinder für [[Kinderfeuerwerk]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rezeptur zur traditionellen Herstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10m gesponnenes Flachs- oder Hanfseil von mindestens 6mm Durchmesser wird 1 Stunde in einem Holzascheaufguß (10% K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder 5% Kaliumkarbonatlösung gekocht, um Lignin aufzulösen und so die Pflanzenstruktur aufzubrechen. Dieser Prozess heißt in Altdeutsch ''&amp;quot;beuchen&amp;quot;'', im Englischen ''&amp;quot;bucking&amp;quot;''. Danach wird das Seil mit einer Tasse Essig in Wasser gewaschen und getrocknet. Das getrocknete Seil wird dann in einer Plastiktüte mit 100ml einer 5% Bleiacetatlösung in destilliertem Wasser plus 2 Löffel Essig übergossen, gut durchgeknetet und anschließend handtrocken gepresst und danach getrocknet. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann jede pflanzliche Faser (selbst gedrehtes Papier) als minderwertiger Ersatz für Flachs oder Hanf dienen. Das Bleiacetat kann durch Kaliumbichromat ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Lunte wird ohne gesundheitsschädliche schwermetallhaltige Bestandteile produziert. Ihre Behandlung basiert im wesentlichen auf tränken mit einer Lösung von [[Kaliumnitrat]] in Wasser. Die Konzentration muss dabei so eingestellt werden, dass die Abbrandgeschwindigkeit der Lunte gleichmässig und nicht zu heftig erfolgt, aber auch kein Erlöschen befürchtet werden muss.&lt;br /&gt;
Zusätze oder vorherige Behandlung mit Essigsäure oder Zitronensäure können die Abbrandgeschwindigkeit steigern, Kaliumhydroxid dagegen die Aufnahme des Nitrats in die Faser verbessern, Natriumhydrogencarbonat den Abbrand kontrolliert verlangsamen und Stärke die Lunte gegen Feuchtigkeit unempfindlicher machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Lunte läßt sich leicht entzünden, brennt auch bei schlechter Witterung gleichförmig fort und bildet eine harte spitze Kohle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere historische Herstellungsmethoden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach preußischer Vorschrift von 1860 besteht die Lunte aus einem ½-5/8 Zoll dicken, aus 3 Fäden Hanfwerg gesponnenen Seil, welches 4 Tage lang in einer Auflösung von 6,1g essigsaurem Bleizucker auf 1 Liter weichem Wasser mit öfterem Rühren getaucht bleibt und danach getrocknet wird. 1 Fuß brennt 1-1,25 Std. (oder im Freien bei Windstille 8 Zoll/Std., im Zimmer 4 Zoll/Std.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruggieri]] und Morel empfahlen vor 200 Jahren Stricke aus Hanfwerg, die 3 Tage lang in einer Lauge aus Hartholzasche, 1/3 Teil ungelöschtem Kalk, 1 Teil [[Salpeter]] und 2 Teilen gefilterter Brühe von Ochsen- oder Pferdemist gekocht wurden. Das deutsche Sprichwort ''&amp;quot;Lunte riechen&amp;quot;'' ist da selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uchatius empfahl 1848 das 24 stündige Beizen von 10 Pfund Hanfstricken in 4 Maß Regenwasser, worin 1 Pfund Bleinitrat gelöst ist.&lt;br /&gt;
Der Pyrotechniker Adolf Pirker empfahl 1892 geflochtene, 20mm dicke und 15-20cm lange Stücke von Baumwollstricken, getränkt in einer Reibschale mit einer gut abgeriebenen Substanz von 140g feinpulverisiertem [[Kaliumnitrat]] und 40 Esslöffel Spiritus, die danach getrocknet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6927</id>
		<title>Lunte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Lunte&amp;diff=6927"/>
				<updated>2010-07-05T22:31:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Luntenstockhaeuschen.jpg|thumb|Histor. Luntenstockhäuschen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:LunteValencia.jpg|thumb|Moderne Lunte aus Valencia]]&lt;br /&gt;
;Lunte :(Englisch: ''Slow Match'')&lt;br /&gt;
Die ''Lunte'' ist eines der ältesten [[Anzündmittel]] der Feuerwerkerei. Sie besteht aus einem geflochtenen Strick aus pflanzlichen Fasern, der mit einer Lauge von Chemikalien getränkt wurde. Heutzutage werden Lunten noch auf [[Malta]] (bedingt durch das dort traditionelle, oft mehrere Stunden andauernde Schießen von einzelnen großen, mit viel Liebe und großem Zeitaufwand per Hand hergestellter [[Mehrschlagbombe]]n) und in Spanien (bedingt durch das dort traditionelle [[Luntenfeuerzeug]]) als Anzündmittel der Kinder für [[Kinderfeuerwerk]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderne Rezeptur zur traditionellen Herstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10m gesponnenes Flachs- oder Hanfseil von mindestens 6mm Durchmesser wird 1 Stunde in einem Holzascheaufguß (10% K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder 5% Kaliumkarbonatlösung gekocht, um Lignin aufzulösen und so die Pflanzenstruktur aufzubrechen. Dieser Prozess heißt in Altdeutsch ''&amp;quot;beuchen&amp;quot;'', im Englischen ''&amp;quot;bucking&amp;quot;''. Danach wird das Seil mit einer Tasse Essig in Wasser gewaschen und getrocknet. Das getrocknete Seil wird dann in einer Plastiktüte mit 100ml einer 5% Bleiacetatlösung in destilliertem Wasser plus 2 Löffel Essig übergossen, gut durchgeknetet und anschließend handtrocken gepresst und danach getrocknet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach preußischer Vorschrift von 1860 besteht die Lunte aus einem ½-5/8 Zoll dicken, aus 3 Fäden Hanfwerg gesponnenen Seil, welches 4 Tage lang in einer Auflösung von 6,1g essigsaurem Bleizucker auf 1 Liter weichem Wasser mit öfterem Rühren getaucht bleibt und danach getrocknet wird. 1 Fuß brennt 1-1,25 Std. (oder im Freien bei Windstille 8 Zoll/Std., im Zimmer 4 Zoll/Std.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Lunte läßt sich leicht entzünden, brennt auch bei schlechter Witterung gleichförmig fort und bildet eine harte spitze Kohle.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann jede pflanzliche Faser (selbst gedrehtes Papier) als minderwertiger Ersatz für Flachs oder Hanf dienen. Das Bleiacetat kann durch Kaliumbichromat ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere historische Herstellungsmethoden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruggieri]] und Morel empfahlen vor 200 Jahren Stricke aus Hanfwerg, die 3 Tage lang in einer Lauge aus Hartholzasche, 1/3 Teil ungelöschtem Kalk, 1 Teil [[Salpeter]] und 2 Teilen gefilterter Brühe von Ochsen- oder Pferdemist gekocht wurden. Das deutsche Sprichwort ''&amp;quot;Lunte riechen&amp;quot;'' ist da selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uchatius empfahl 1848 das 24 stündige Beizen von 10 Pfund Hanfstricken in 4 Maß Regenwasser, worin 1 Pfund Bleinitrat gelöst ist.&lt;br /&gt;
Der Pyrotechniker Adolf Pirker empfahl 1892 geflochtene, 20mm dicke und 15-20cm lange Stücke von Baumwollstricken, getränkt in einer Reibschale mit einer gut abgeriebenen Substanz von 140g feinpulverisiertem [[Kaliumnitrat]] und 40 Esslöffel Spiritus, die danach getrocknet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Elektroanz%C3%BCnder&amp;diff=6918</id>
		<title>Elektroanzünder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Elektroanz%C3%BCnder&amp;diff=6918"/>
				<updated>2010-05-16T09:15:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Verschiedene_Brueckenzuender.jpg|thumb|Verschiedene Varianten von Brückenanzündern, mit und ohne Hülse zum Einklemmen von Anzündschnüren]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Brueckenzuender_SN3.jpg|thumb|Brückenanzünder Langzeitaufnahme 1 Sekunde]]&lt;br /&gt;
;'''Elektroanzünder''' :(Brückenanzünder, umgangssprachlich: &amp;quot;E-Zünder&amp;quot;, &amp;quot;Elektrozünder&amp;quot;, &amp;quot;Brückenzünder&amp;quot;, &amp;quot;Zündpille&amp;quot;, ''Electric Match/Ignitor'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Feuerwerk]]e werden Elektro''an''zünder ohne [[Sprengkapsel]], sog. offene elektrische Anzünder, verwendet. Sprengfähige Zünder und [[Squib]]s finden für Spezialeffekte für Film- und Fernsehen (&amp;quot;[[SFX]]&amp;quot;) Anwendung, Groß- und Bühnen[[feuerwerker]] dürfen  solche Zünder nicht erwerben oder mit ihnen umgehen. Squibs haben oftmals eine Zulassung als T2-Artikel. Abweichend hiervon wird für das &amp;quot;Bezündern&amp;quot; mit elektrischen Anzündern im amerikanischen Sprachgebrauch der Begriff ''&amp;quot;squibing&amp;quot;'' verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangsprachlich wird im Deutschen bei pyrotechnischen Elektroanzündern oft von &amp;quot;Zündern&amp;quot; anstelle des fachlichen richtigen Begriffs &amp;quot;Anzünder&amp;quot; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zünden (besser: Anzünden) wird an die beiden [[Zünddraht|Zünddrähte]] eine ausreichende [[Spannung]] angelegt. Durch den Stromfluss wird ein kurzer [[Glühdraht]] (Glühbrücke) zwischen den Zünddrähten aufgeheizt, der einen [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Satz]] in Form einer [[Zündpille]] entzündet. Die dabei auftretende [[Flamme]] reicht aus, um z.B. [[Schwarzpulver]], [[Stoppine|Stoppinen]] oder [[Litze|Litzen]] anzuzünden.&lt;br /&gt;
Wenngleich die meisten pyrotechnischen Elektroanzünder keine [[BAM]]-Zulassung besitzten, gibt es durchaus auch [[BAM]]-geprüfte Exemplare in der Kategorie ZZE (elektrische Brückenzünder), die von volljährigen Nicht-Scheininhabern erworben und verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird in A-Zünder (0,18 A) und U-Zünder (0,45 A) unterschieden (Merkhilfe: U=unempfindlich). Die Angaben bezeichnen die Nicht-Ansprech-Stromstärke, bei der die Zünder innerhalb von 5 Minuten nicht auslösen dürfen (daher besteht bei U-Zündern auch eine höhere [[Streustromsicherheit]]). Die Anlage 1a der [[1. SprengV]] stellt noch weitere Anforderungen an Elektroanzünder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; style =&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;25%&amp;quot;|A-Zünder  &lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;25%&amp;quot;|U-Zünder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|max. Gesamtwiderstand bei max. 3,5 m Zünderdrahtlänge&lt;br /&gt;
|4,5 &amp;amp;Omega;&lt;br /&gt;
|3,5 &amp;amp;Omega;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brückenwiderstand&lt;br /&gt;
|0,8 bis 2,0 &amp;amp;Omega;&lt;br /&gt;
|0,4 bis 0,8 &amp;amp;Omega;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|erforderlicher Zündimpuls&lt;br /&gt;
|0,8 bis 3,0 mWs/&amp;amp;Omega;&lt;br /&gt;
|8,0 bis 16,0 mWs/&amp;amp;Omega;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ansprech-Stromstärke (Auslösen innerhalb von 10 ms)&lt;br /&gt;
|0,6 A&lt;br /&gt;
|1,3 A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nicht-Ansprech-Stromstärke (innerhalb von 5 min)&lt;br /&gt;
|0,18 A&lt;br /&gt;
|0,45 A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stromstärke zur versagerfreien Zündung von 5 gleichen Anzündern in einer Serienschaltung&lt;br /&gt;
|0,8 A&lt;br /&gt;
|1,5 A&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Links auf Feuerwerk.net ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showpost.php?p=111024&amp;amp;postcount=4 Detaillierter Aufbau eines Brückenanzünders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anzündmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6905</id>
		<title>Räucherkerze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6905"/>
				<updated>2010-02-07T22:13:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:raucherkerze.jpg|thumb|Foto einer typischen Räucherkerze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; '''Räucherkerze''' :(Räucherkegel, ''incense cone'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Räucherkerzen handelt es sich im kleine Kegel, welche aus einer harten Masse bestehen, die, einmal entzündet, langsam durchglüht. Dabei verdampfen sie enthaltenes Duftöl oder andere Substanzen.&lt;br /&gt;
Eine typische Räucherkerze besteht z.B. aus 71 % [[Kohle]]pulver, 14 % [[Kaliumnitrat]], 14 % [[Bindemittel]] (was zugleich als Brennstoff dient) und 1 % Duftöl. Es sind auch Räuchersätze auf Basis von Holzmehl ohne Zusatz von Oxidationsmitteln möglich.&lt;br /&gt;
Die Masse wird feucht in Form gebracht und getrocknet - und die entstehenden Kegel brennen an der Spitze entzündet mit ca. 3 s / mm langsam ab, durch die entstehende Hitze verdampft das Duftöl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im asiatischen Raum sind auch Räucherwaren in Stäbchen- oder Ringform verbreitet. Neben der Verbreitung von Duftstoffen finden sie dort auch auch zum Verteilen von Insektiziden Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=26517 HD Zeitraffer-Video vom Abbrand einer Räucherkerze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6904</id>
		<title>Räucherkerze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6904"/>
				<updated>2010-02-07T22:13:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:raucherkerze.jpg|thumb|Foto einer typischen Räucherkerze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; '''Räucherkerze''' :(Räucherkegel, ''incense cone'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Räucherkerzen handelt es sich im kleine Kegel, welche aus einer harten Masse bestehen, die, einmal entzündet, langsam durchglüht. Dabei verdampfen sie enthaltenes Duftöl oder andere Substanzen.&lt;br /&gt;
Eine typische Räucherkerze besteht z.B. aus 71 % [[Kohle]]pulver, 14 % [[Kaliumnitrat]], 14 % [[Bindemittel]] (was zugleich als Brennstoff dient) und 1 % Duftöl. Es sind auch Räuchersätze aus Basis von Holzmehl ohne Zusatz von Oxidationsmitteln möglich.&lt;br /&gt;
Die Masse wird feucht in Form gebracht und getrocknet - und die entstehenden Kegel brennen an der Spitze entzündet mit ca. 3 s / mm langsam ab, durch die entstehende Hitze verdampft das Duftöl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im asiatischen Raum sind auch Räucherwaren in Stäbchen- oder Ringform verbreitet. Neben der Verbreitung von Duftstoffen finden sie dort auch auch zum Verteilen von Insektiziden Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=26517 HD Zeitraffer-Video vom Abbrand einer Räucherkerze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6903</id>
		<title>Räucherkerze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6903"/>
				<updated>2010-02-07T21:53:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:raucherkerze.jpg|thumb|Foto einer typischen Räucherkerze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; '''Räucherkerze''' :(Räucherkegel, ''incense cone'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Räucherkerzen handelt es sich im kleine Kegel, welche aus einer harten Masse bestehen, die, einmal entzündet, langsam durchglüht. Dabei verdampfen sie enthaltenes Duftöl oder andere Substanzen.&lt;br /&gt;
Eine typische Räucherkerze besteht z.B. aus 71 % [[Kohle]]pulver, 14 % [[Kaliumnitrat]], 14 % [[Bindemittel]] (was zugleich als Brennstoff dient) und 1 % Duftöl. Es sind jedoch auch Räuchersätze aus Basis von Holzmehl und auch ohne Zusatz von Oxidationsmitteln möglich.&lt;br /&gt;
Die Masse wird feucht in Form gebracht und getrocknet - und die entstehenden Kegel brennen an der Spitze entzündet mit ca. 3 s / mm langsam ab, durch die entstehende Hitze verdampft das Duftöl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im asiatischen Raum sind auch Räucherwaren in Stäbchen- oder Ringform verbreitet. Neben der Verbreitung von Duftstoffen finden sie dort auch auch zum Verteilen von Insektiziden Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=26517 HD Zeitraffer-Video vom Abbrand einer Räucherkerze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherst%C3%A4bchen&amp;diff=6902</id>
		<title>Räucherstäbchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherst%C3%A4bchen&amp;diff=6902"/>
				<updated>2010-02-07T21:52:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Weiterleitung nach Räucherkerze&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Räucherkerze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6901</id>
		<title>Räucherkerze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6901"/>
				<updated>2010-02-07T21:50:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:raucherkerze.jpg|thumb|Foto einer typischen Räucherkerze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; '''Räucherkerze''' :(Räucherkegel, ''incense cone'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Räucherkerzen handelt es sich im kleine Kegel, welche aus einer harten Masse bestehen, die, einmal entzündet, langsam durchglüht. Dabei verdampfen sie enthaltenes Duftöl oder andere Substanzen.&lt;br /&gt;
Eine typische Räucherkerze besteht z.B. aus 71 % [[Kohle]]pulver, 14 % [[Kaliumnitrat]], 14 % [[Bindemittel]] (was zugleich als Brennstoff dient) und 1 % Duftöl. Es sind jedoch auch Räuchersätze aus Basis von Holzmehl und auch ohne Zusatz von Oxidationsmitteln möglich.&lt;br /&gt;
Die Masse wird feucht in Form gebracht und getrocknet - und die entstehenden Kegel brennen an der Spitze entzündet mit ca. 3 s / mm langsam ab, durch die entstehende Hitze verdampft das Duftöl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im asiatischen Raum sind auch Räucherwaren in Stäbchen- oder Ruingform verbreitet. Neben der Verbreitung von Duftstoffen finden sie dort auch auch zum Verteilen von Insektiziden Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=26517 HD Zeitraffer-Video vom Abbrand einer Räucherkerze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Raucherkerze.jpg&amp;diff=6900</id>
		<title>Datei:Raucherkerze.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Datei:Raucherkerze.jpg&amp;diff=6900"/>
				<updated>2010-02-07T21:50:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Foto einer typischen Räucherkerze (Hersteller: Crottendorfer Räucherkerzen GmbH) {{©FEUERWERK.net}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto einer typischen Räucherkerze (Hersteller: Crottendorfer Räucherkerzen GmbH) {{©FEUERWERK.net}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6899</id>
		<title>Räucherkerze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=R%C3%A4ucherkerze&amp;diff=6899"/>
				<updated>2010-02-07T21:43:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Räucherkerze''' :(Räucherkegel, ''incense cone'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Räucherkerzen handelt es sich im kleine Kegel, welche aus einer harten Masse bestehen, die, einmal entzündet, langsam durchglüht. Dabei verdampfen sie enthaltenes Duftöl oder andere Substanzen.&lt;br /&gt;
Eine typische Räucherkerze besteht z.B. aus 71 % [[Kohle]]pulver, 14 % [[Kaliumnitrat]], 14 % [[Bindemittel]] (was zugleich als Brennstoff dient) und 1 % Duftöl. Es sind jedoch auch Räuchersätze aus Basis von Holzmehl und auch ohne Zusatz von Oxidationsmitteln möglich.&lt;br /&gt;
Die Masse wird feucht in Form gebracht und getrocknet - und die entstehenden Kegel brennen an der Spitze entzündet mit ca. 3 s / mm langsam ab, durch die entstehende Hitze verdampft das Duftöl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im asiatischen Raum sind auch Räucherwaren in Stäbchen- oder Ruingform verbreitet. Neben der Verbreitung von Duftstoffen finden sie dort auch auch zum Verteilen von Insektiziden Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf FEUERWERK.net ==&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=26517 HD Zeitraffer-Video vom Abbrand einer Räucherkerze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bariumnitrat&amp;diff=6895</id>
		<title>Bariumnitrat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Bariumnitrat&amp;diff=6895"/>
				<updated>2010-01-31T22:56:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &amp;quot;giftig&amp;quot; entschärft&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Bariumnitrat: (''Barium nitrate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Bariumnitrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Ba(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 10022-31-8&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Oxidationsmittel]], [[Farbgeber]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:600px-Hazard_O.svg.png|Brandfördernd O|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_harmful.png|Gesundheitsschädlich Xn|50px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 8''' Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 20/22''' Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersetzungstemperatur:  &amp;gt; 600 °C&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bariumnitrat besitzt relativ hohe Zersetzungstemperaturen, wobei es in Bariumoxid, Sauerstoff und Stickstoff zerfällt. Es dient in der [[Pyrotechnik]] als [[Oxidationsmittel]] und als schwacher grüner [[Farbgeber]]. Bariumnitrat wird deshalb häufig zusammen mit chlorierten Kunststoffen ([[PVC]], [[Parlon]]) zur Farbverbesserung verwendet. Auch für brillant silberne [[Leuchtsatz|Leucht-]] (z.B. [[Wasserfall|Wasserfälle]]) und [[Knallsatz|Knall-Sätze]]. &lt;br /&gt;
Bariumnitrat ist ein gesundheitsschädliches Salz. Mit [[Aluminium]] ist der pH-Wert bei Feuchtigkeit leicht kritisch; das Gemisch kann sich aufheizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Weblinks===&lt;br /&gt;
Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Bariumnitrat Bariumnitrat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallerbse&amp;diff=6886</id>
		<title>Knallerbse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Knallerbse&amp;diff=6886"/>
				<updated>2010-01-11T22:08:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Knallerbse :(''Trick noise makers'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knallerbsen sind kleine, in unterschiedlichen Größen (in Deutschland von etwa 0,5 bis 1,5 cm im Handel) erhältliche, mit Seidenpapier oder Aluminiumpapier umhüllte Kugeln, die bei [[Druck]], Schlag (Wurf) oder [[Reibung]] mit einem merklichen [[Knall]] zerplatzen. Knallerbsen sind Feuerwerksspielwaren der [[Klasse| Klasse I]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere der Knallerbse besteht aus Quarzsand, welcher mit einer geringen Menge [[Silberfulminat]] beschichtet ist. Pro Knallerbse sind zwischen 1,5 Milligramm (kleine Knallerbsen) und 2,5mg (große Knallerbsen) Silberfulminat enthalten, womit auch die in Deutschland zulässige Obergrenze an Satzgewicht erreicht ist.&lt;br /&gt;
Der Quarzsand dient als Trägermaterial und zum Hervorrufen einer starken Reibung zwischen den harten, unregelmäßigen und spitzen Kanten der Sandkörner, um bereits bei geringem äußeren Einfluß stellenweise genügend Druck zur [[Zündung]] des [[Fulminat]]s hervorzurufen. Reagiert das Silberfulminat an einer Stelle der Knallerbse, wird durch die [[Stoßwelle]] sofort schlagartig die restliche Substanz umgesetzt.&lt;br /&gt;
Bei der Zerlegung des Silberfulminats wird elementares Silber frei, welches sich mitunter in Form schwierig zu entfernender Flecken auf der Umgebung und dem Papier der Knallerbse abscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der extrem hohen Empfindlichkeit des Fulminats werden Knallerbsen i.d.R. in Holzmehl ausgeliefert und stellen den einzigen Feuerwerksartikel dar, in dem Silberfulminat verwendet wird. Es wird sich dabei die Eigenschaft des [[Initialsprengstoff|Initialsprengstoffes]] zunutze gemacht, bereits in geringster Menge ohne nennenswerte [[kritische Masse]] explosionsartig zu zerlegen - dadurch kann die verwendete Menge an Explosivstoff auf ein gefahrloses Maß reduziert werden und trotzdem ein Knalleffekt hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
Darüberhinaus ist die rauch- und funken- sowie fast flammenfreie Umsetzung für die gefahrlose Handhabung von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Links auf Feuerwerk.net ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showpost.php?p=295897&amp;amp;postcount=1 Foto der &amp;quot;Explosion&amp;quot; einer Knallerbse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Wunderkerze&amp;diff=6885</id>
		<title>Wunderkerze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Wunderkerze&amp;diff=6885"/>
				<updated>2010-01-11T22:06:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wunderkerzen.jpg|thumb|Zwei brennende Wunderkerzen]]&lt;br /&gt;
;Wunderkerze :(''sparkler'', ''electric sparkler'') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wunderkerze besteht aus einem ca. 30 cm langen Metalldraht, der mit einem dicken Überzug (ca. 18 cm Länge und 4 mm Dicke) eines getrockneten Pulverbreis bedeckt ist (meist [[Bariumnitrat]] (Oxidationsmittel), [[Eisen]]- und [[Aluminium]]pulver, [[Bindemittel]] z.B. [[Dextrin]]). Bei der Entzündung von Wunderkerzen reagiert Bariumnitrat (Ba(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) mit Aluminium (Al) exotherm im wesentlichen zu Barium- und Aluminiumoxid (BaO bzw. Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;; verbleibt in der Schlacke) und Stickstoff (N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Ba(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 10 Al ———&amp;gt; 3 BaO + 5 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 3 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Reaktion]] erzeugt genügend Hitze, um die im Gemisch enthaltende Eisenspäne zum Glühen zu bringen. Der gebildete Stickstoff übt einen leichten Gasdruck in der glühenden Wunderkerzenmasse aus, so dass u.a. glühende Eisenspäne nach außen weggeschleudert werden. Das glühende Eisen reagiert mit dem Luftsauerstoff, wobei die Temperatur der Eisenfunken während der [[Oxidation]] zu Eisenoxid (Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) erhöht wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Fe + 3 O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ———&amp;gt; 2 Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstehen die weißgolden zerplatzenden [[Funke]]n. Die Zerlegung der Funken basiert auf der &amp;quot;explosiven&amp;quot; Umsetzung des im Eisen enthaltenen [[Kohlenstoff]]s. Der Kohlenstoffanteil des Eisens muss zwischen 0,2% und 0,8% liegen, damit sich deutlich zerlegende Funken bilden. Eine Wunderkerze hat eine Brenndauer von ungefähr 40 Sekunden. Die bei der Abbrennreaktion entstehenden Gase bzw. Stäube sollten nicht in größeren Mengen eingeatmet werden, da sie u.a. aus Stickoxiden, Kohlenmonoxid, Metalloxiden und anderen Schlacketeilchen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Links auf Feuerwerk.net ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=11505 Die Welt der Wunderkerzen]&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showpost.php?p=112608&amp;amp;postcount=1 Diskussion über die Funken einer Wunderkerze]&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showpost.php?p=295266&amp;amp;postcount=8 Abbrand einer Wunderkerze in verschiedenen Gasen]&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showpost.php?p=131249&amp;amp;postcount=28 Abbrand einer Wunderkerze in flüssigem Stickstoff und Freisetzung von Stickoxiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndkreisberechnung&amp;diff=6865</id>
		<title>Zündkreisberechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndkreisberechnung&amp;diff=6865"/>
				<updated>2009-12-11T00:59:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Klammerfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Reihenschaltung.gif|thumb|Reihenschaltung]]&lt;br /&gt;
==Serien-/Reihenschaltung==&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches===&lt;br /&gt;
In einer Reihenschaltung (auch Serienschaltung genannt) werden die einzelnen [[Elektroanzünder]] hintereinander in einen Stromkreis eingesetzt (siehe Skizze). Dadurch ist die Stromstärke an jedem Punkt des [[Zündkreis]]es gleich groß. Der Vorteil dieser Schaltung ist, dass man den Gesamtwiderstand des Zündkreises einfach berechnen kann, und Fehler im Aufbau (vergessener Zünder, schlechter elektrischer Kontakt, defekter Zünder) sich durch messbare Unterschiede im Widerstand bemerkbar machen. Reihenschaltungen lassen sich dadurch vor Beginn eines Feuerwerks gut kontrollieren. Ein Nachteil der Schaltung liegt darin, dass alle Zünder in einem Zündkreis den gleichen Typ haben müssen (besser noch aus der gleichen Fertigungscharge stammen sollten). Denn ein einzelner früher auslösender Zünder unterbricht den kompletten Stromkreis, und die restlichen Zünder lösen dann nicht mehr aus. Weiterhin muss die [[Zündquelle]] (Akku, Kurbelzündmaschine,...) bei Zündkreisen mit vielen Zündern (und damit großem Gesamtwiderstand) eine ausreichend große Spannung bereitstellen können, um eine für die Zündung ausreichende Stromstärke zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berechnung===&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;Wie viele Zünder kann man in Reihe schalten?&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Elektroanzünder sicher auslöst, muss seine Ansprechstromstärke überschritten werden (0,6 A für A-Anzünder, 1,3 A für U-Anzünder, näheres unter dem Stichwort &amp;quot;[[Elektroanzünder]]&amp;quot;). Um mehrere Anzünder in Reihe auszulösen, sollte die Stromstärke über diesen Minimalwerten liegen, um die Fertigungstoleranzen der Anzünder auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Serien- oder Reihenschaltung ist die Stromstärke I an jeder Stelle eines [[Zündkreis|Zündkreises]] gleich groß und abhängig von der Spannung U der [[Zündquelle]] (Akku, Kurbelzündmaschine, etc) sowie dem Gesamtwiderstand R des Zündkreises und wird durch das Ohmsche Gesetz beschrieben:&lt;br /&gt;
 R = U/I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vorgegebener Spannung der Zündquelle und bekannter benötigter Stromstärke läßt sich damit der maximal mögliche Gesamtwiderstand berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwiderstand des Zündkreises setzt sich (unter Vernachlässigung der Übergangswiderstände) aus den Widerständen der einzelnen Anzünder (Anzahl n) und dem Widerstand der [[Zündleitung]] zusammen:&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;gesamt&amp;lt;/sub&amp;gt;=R&amp;lt;sub&amp;gt;Leitung&amp;lt;/sub&amp;gt; + n*R&amp;lt;sub&amp;gt;Anzünder&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mögliche Anzahl der Zünder in einem Zündkreis ergibt sich aus&lt;br /&gt;
 n=(U&amp;lt;sub&amp;gt;Zündquelle&amp;lt;/sub&amp;gt;/I&amp;lt;sub&amp;gt;benötigt&amp;lt;/sub&amp;gt; - R&amp;lt;sub&amp;gt;Leitung&amp;lt;/sub&amp;gt;)/R&amp;lt;sub&amp;gt;Anzünder&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort auf die oben gestellte Frage ist also abhängig von &lt;br /&gt;
* der Art des Anzünders (A oder U, Widerstand von Zündpille und Zünderdraht) -&amp;gt; R&amp;lt;sub&amp;gt;Anzünder&amp;lt;/sub&amp;gt;, I&amp;lt;sub&amp;gt;benötigt&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Art (Material, Leitungsquerschnitt) und Länge der Zündleitung -&amp;gt; R&amp;lt;sub&amp;gt;Leitung&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Spannung, die die Zündquelle liefert -&amp;gt; U&amp;lt;sub&amp;gt;Zündquelle&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechenbeispiel===&lt;br /&gt;
Mit einem 12 V-Akku sollen mehrere A-Zünder in Reihe gezündet werden, die Stromstärke soll dabei mindestens 0,8 A betragen. Jeder Anzünder habe einen Widerstand von 2 &amp;amp;Omega;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündleitung aus Kupfer habe einen Leitungsquerschnitt von 0,25 mm&amp;amp;#178; und eine Länge von insgesamt 50 m (Achtung: Hin- und Rückleitung nötig).&lt;br /&gt;
Die Zündleitung hat also einen Widerstand von &lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Leitung&amp;lt;/sub&amp;gt;=(0,018 &amp;amp;Omega; mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m)/(0,25 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) * 50 m = '''3,6 Ohm'''&lt;br /&gt;
(Formeln und Werte für andere Materialien unter dem Stichwort &amp;quot;[[Zündleitung]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Werte in die Gleichung eingesetzt, um die Anzahl der Zünder zu berechnen:&lt;br /&gt;
 n= (12 V / 0,8 A - 3,6 &amp;amp;Omega;) / 2 &amp;amp;Omega; = 11,4 / 2 = '''5,7'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann in diesem Fall bis zu 5 Zünder in Reihe schalten, ohne die Stromstärke von 0,8 A zu unterschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Parallelschaltung.gif|thumb|Parallelschaltung]]&lt;br /&gt;
==Parallelschaltung==&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches===&lt;br /&gt;
Bei der Parallelschaltung werden die einzelnen Zünder nicht hintereinander, sondern nebeneinander geschaltet. Das bedeutet, das jeder Zünder ohne den Umweg über einen weiteren Zünder direkt an der Zündquelle angeschlossen ist (siehe Skizze). Der Vorteil bei dieser Schaltung ist, das man mit einer sehr viel geringeren Zündspannung viele Zünder zünden kann. Neben der geringeren benötigten Zündspannung ist die Ausfallsicherheit bei einem parallel gezündeten Kreis erheblich größer, da ein defekter (oder z.B. abgerissener) Zünder nicht gleich Auswirkungen auf den gesamten Kreis hat. Dieses Argument fällt allerdings im Vergleich zur Reihenschaltung weg, wenn sowieso alle Zündkreise vor Beginn der Show kontrolliert werden. Ein Anwendungsfall, bei dem sich der Einsatz einer Parallel- oder gemischten Reihen- und Parallelschaltung nicht vermeiden lässt, ist der Einsatz mehrerer unterschiedlicher Zündertypen in einem Kreis. Da verschiedene Zünder unterschiedliche Ansprechstromstärken besitzen, würde bei unterschiedlichen Zündertypen der A-Zünder sehr viel früher auslösen und den Stromkreis unterbrechen, so das die U-Zünder nicht mehr auslösen könnte.&lt;br /&gt;
Diesen Vorteilen stehen jedoch einige gravierende Nachteile gegenüber, so dass diese Schaltungsart bei professionellen Feuerwerken nur in Sonderfällen zum Einsatz kommt. Das bedeutenste Manko der Parallelschaltung ist, dass sich die Kontrolle des Zündkreises äußerst schwierig gestaltet. Ein defekter oder falsch angeschlossener Zünder macht sich nämlich bei der Kontrolle mit einem [[Multimeter]] nur in einer äußerst geringen Änderung des Widerstandes bemerkbar. Eine solche geringe Abweichung kann jedoch auch durch den Übergangswiderstand an den Verbindungsstellen oder durch geringfügig abweichende Kabelquerschnitte zustande kommen, so das im Zweifel nicht eindeutig feststellbar ist ob es überhaupt ein Problem mit einem der Zünder gibt.&lt;br /&gt;
Zudem ist bei der Parallelschaltung alleine schon die Berechnung des Soll-Widerstandes (d.H. des Widerstandes den man bei der Messung erwartet) - zumindest bei unterschiedlichen Kabelstrecken bis zu den einzelnen Zündern - sehr aufwändig. Dies trägt zusätzlich zur Unsicherheit ob der Zündkreis funktionstüchtig ist, bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berechnung===&lt;br /&gt;
Zur Berechnung einer Parallelschaltung muss diese in unterschiedliche, kleinere Abschnitte aufgeteilt werden - und dies überall da, wo ein Zünder angeschlossen ist. Man beginnt die Berechnung an der Zündquelle. Der Widerstand beträgt hier:&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;gesamt&amp;lt;/sub&amp;gt; = R&amp;lt;sub&amp;gt;Leitung&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Verbleibender Zündkreis&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kabelwiderstand bis zur ersten Abzweigstelle kann (wie oben gezeigt) aus der Kabellänge, dem Querschnitt und dem Material berechnet werden, der Widerstand des verbleibenden Zündkreises muss jetzt durch die folgende Formel errechnet werden:&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Verbleibender Zündkreis&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Rechter Zweig&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Linker Zweig&amp;lt;/sub&amp;gt; ) )&lt;br /&gt;
Zumindest einer der beiden Zweige wird sich allerdings nicht einfach aus Kabelwiderstand plus Zünderwiderstand errechnen lassen, sondern wieder eine eigene Parallelschaltung darstellen (jedenfalls wenn mehr als zwei Zünder verwendet werden - was meist der Fall sein dürfte). Die gesamte Rechnung wird hier also (mit dem Ansatzpunkt der ersten Verzweigung statt der Zündquelle) von vorne los gehen und sich für jede Abzweigung in dieser Weise wiederholen.&lt;br /&gt;
Bei einem sonst einfach zu berechnenden Zündkreis mit 5 Verzweigungen ist man also ganz schnell bei 4 Einzelrechnungen - die jede für sich fehleranfällig ist, da sie nicht nur aus einer einfachen Additionen besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Parallelschaltung.gif|thumb|Parallelschaltung]]&lt;br /&gt;
===Rechenbeispiel===&lt;br /&gt;
Das folgende Rechenbeispiel verdeutlicht dies, es bezieht sich auf die nebenstehende Skizze der Parallelschaltung. Der Einfachheit halber gehen wir davon aus, das die Widerstände der Kabel und Zünder bereits vorher durch eine entsprechende Rechnung (siehe oben) ermittelt wurden. Gegeben sind folgende Parameter:&lt;br /&gt;
*Der Kabelwiderstand zwischen der Zündquelle und dem ersten Abzweigpunkt beträgt 25 Ohm.&lt;br /&gt;
*Der Widerstand jedes einzelnen Zünderanschlusses (der waagerecht abzweigenden Kabel) inclusive dem angeschlossenen Zünder beträgt 5 Ohm.&lt;br /&gt;
*Der Kabelwiderstand zwischen zwei Anschlusspunkten (auch zwischen dem 4. und dem letzten Anschlusspunkt) beträgt 10 Ohm.&lt;br /&gt;
Dieser Zündkreis ist zwar sehr groß, kommt aber in der Praxis (dann jedoch meist als Reihenschaltung) bei großen Fronten nicht selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Gesamt&amp;lt;/sub&amp;gt; = R&amp;lt;sub&amp;gt;Zuleitung&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 1&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zuleitung&amp;lt;/sub&amp;gt; = 25 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 1&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 1-2&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 2&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) )&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 1-2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 2&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 2-3&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 3&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) )&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 2-3&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 3&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 3&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 3-4&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 4&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) )&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 3-4&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 3&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 4&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 4&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 4-5&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 5&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) )&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 4-5&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 4&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 5&amp;lt;/sub&amp;gt; = R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 5&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man, von hinten beginnend, anfangen den Widerstand des Zündkreises auszurechnen (Ergebnisse fett):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 5&amp;lt;/sub&amp;gt; = R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 5&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 4&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 4-5&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 4&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 4&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 4-5&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 5&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) ) = &amp;lt;b&amp;gt;3,75 Ohm&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 3&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 3-4&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 3&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 3&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 3-4&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 4&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) ) = &amp;lt;b&amp;gt;3,6666 Ohm&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 2-3&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 2&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 2-3&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 3&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) ) = &amp;lt;b&amp;gt;3,6607 Ohm&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 5 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 1-2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / ( ( 1 / R&amp;lt;sub&amp;gt;Zünder 1&amp;lt;/sub&amp;gt; ) + ( 1 / ( R&amp;lt;sub&amp;gt;Zwischenkabel 1-2&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 2&amp;lt;/sub&amp;gt; ) ) ) = &amp;lt;b&amp;gt;3,6602 Ohm&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Ergebnis wird die Zuleitung wie bei einer normalen Reihenschaltung addiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Zuleitung&amp;lt;/sub&amp;gt; = 25 Ohm &amp;lt;i&amp;gt;(gegeben)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;Gesamt&amp;lt;/sub&amp;gt; = R&amp;lt;sub&amp;gt;Zuleitung&amp;lt;/sub&amp;gt; + R&amp;lt;sub&amp;gt;Rest 1&amp;lt;/sub&amp;gt; = &amp;lt;b&amp;gt;28,6602 Ohm&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Angabe der Werte soll hier nur zeigen, wie gering die Abweichung bei jedem einzelnen Zünder der hinzukommt wird. Fällt jetzt zum Beispiel Zünder 5 komplett aus, wäre die obere Rechnung die selbe - allerdings mit 4 statt mit 5 Zündern, der letzte Rechenschritt im ersten Rechenblock (also nicht die Addition der Zuleitung) würde komplett wegfallen, und wir hätten (nach Addition des Zuleitungswiderstandes) einen zu erwartenden Widerstand von 28,6607 Ohm statt 28,6602 Ohm - ein Unterschied der in der Praxis nicht messbar ist. Der Fehler des letzten Zünders würde hier also bei einer Messung an der Zündquelle unbemerkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Magnalium&amp;diff=6785</id>
		<title>Magnalium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Magnalium&amp;diff=6785"/>
				<updated>2009-09-20T18:38:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Teständerung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Magnalium&lt;br /&gt;
:(''Magnalium'', ''Magal'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnalium ist eine [[Legierung]] aus gleichen oder unterschiedlichen Anteilen von [[Magnesium]] und [[Aluminium]]. Es ist ein silbriges Metall, das in der [[Pyrotechnik]] zur Erzeugung von silbernen [[Funke]]n in [[Funkensatz|Funkensätzen]], sowie als [[Reduktionsmittel]] bzw. [[Brennstoff]] in [[Glitter|Glittersätzen]] und [[Blinker|Blinkersätzen]] eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6737</id>
		<title>Diskussion:Antimon(III)sulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6737"/>
				<updated>2009-07-02T21:24:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen, ich möchte einen Artikel über Trinitrotoluol verfassen und dabei die Stofftabelle dieses Antimon(III)sulfid-Eintrags verwenden. Dazu sind aber andere Symbole für die Gefahrstoffkennzeichnung notwendig, und zwar Explosionsgefährlich (E), Giftig (T) und Umweltgefährlich (N). Wo finde ich diese Graphiken, bzw. wie sind deren Filenamen? Falls sie noch nicht auf dem Server liegen, könnte ich selbst welche hochladen. Danke! --[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 19:43, 30. Jun. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo,&lt;br /&gt;
das einfachste derartige Dateien zu finden geht noch über den Dateinamen, die Gefahrstoffsymbole fangen alle mit 606px an - einfach in die Suche (nach Bildern) stecken. In Deinem Fall wären das also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_explosive.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_toxic2.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_dangerous_for_the_env.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Du hast Recht, die sind nicht leicht zu finden - sinnvollerweise sollten die in eine der Media-Kategorien, damit man sie etwas einfacher findet.&lt;br /&gt;
Das Problem an den Gefahrstoffsymbolen ist leider häufig das Urherberrecht, diese hier sind zum Glück frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollten wir eh auf die seit Anfang des Jahres gültigen, komplett neuen weltweit (und auch in der EU vorgeschriebenen) Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoff-Einstufungen aktualisieren, ich mach mich mal auf die Suche nach freien Vektorgrafik-Vorlagen für die neuen Symbole...die meisten Einstufungen bleiben ja zum Glück gleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bgdp.de/pages/service/download/tft/2009/tft-1-2009-S22.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, ivhp 00:46, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für die Info und den PDF-Link, ich hatte zwar von der Änderung gehört, wußte aber nicht, daß es die neuen Piktogramme schon gibt. Ich werde mir den TNT-Artikel nach der Erstellung auf die Beobachtungsliste setzen und die alten orange grundierten Piktos aktualisieren, sobald sie auf dem Server liegen. Man könnte den Großteil der alten Varianten ja 1:1 aktualisieren (also den selben Filenamen geben bzw. die Alten löschen), dann würden sich die Artikel, die diese enthalten, sozus. von selbst aktualisieren (sofern Wiki Überschreiben zuläßt).&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 09:34, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) hat eine Seite mit Piktogrammen zum Herunterladen - konkrete Copyright-Hinweise habe ich aber auf die Schnelle noch nicht gesehen.&lt;br /&gt;
http://www.unece.org/trans/danger/publi/ghs/pictograms.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß,&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:Gecko|Gecko]] 10:19, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;br /&gt;
aus dem Copyright der Site:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The use of this web site constitutes agreement with the following terms and conditions: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The United Nations maintains this web site (the “Site”) as a courtesy to those who may choose to access the Site (“Users”). The information presented herein is for informative purposes only. The United Nations grants permission to Users to visit the Site and to download and copy the information, documents and materials (collectively, “Materials”) from the Site for the User's personal, non-commercial use, without any right to resell or redistribute them or to compile or create derivative works therefrom, subject to the terms and conditions outlined below, and also subject to more specific restrictions that may apply to specific Material within this Site.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Gecko|Gecko]] 10:30, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das sind schöne Grafiken, danke! Aus dem Copyright werd ich nur nicht so ganz schlau... private sind wir nicht, non-commercial schon - am besten mal hören, was die dazu sagen. An private scheiterts ja leider oft, andererseits sollte man bei sowas wie Gefahrenkennzeichen erwarten, dass sie auch benutzt werden dürfen... ivhp 23:24, 2. Jul. 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6723</id>
		<title>Diskussion:Antimon(III)sulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6723"/>
				<updated>2009-07-01T06:16:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen, ich möchte einen Artikel über Trinitrotoluol verfassen und dabei die Stofftabelle dieses Antimon(III)sulfid-Eintrags verwenden. Dazu sind aber andere Symbole für die Gefahrstoffkennzeichnung notwendig, und zwar Explosionsgefährlich (E), Giftig (T) und Umweltgefährlich (N). Wo finde ich diese Graphiken, bzw. wie sind deren Filenamen? Falls sie noch nicht auf dem Server liegen, könnte ich selbst welche hochladen. Danke! --[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 19:43, 30. Jun. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo,&lt;br /&gt;
das einfachste derartige Dateien zu finden geht noch über den Dateinamen, die Gefahrstoffsymbole fangen alle mit 606px an - einfach in die Suche (nach Bildern) stecken. In Deinem Fall wären das also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_explosive.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_toxic2.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_dangerous_for_the_env.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Du hast Recht, die sind nicht leicht zu finden - sinnvollerweise sollten die in eine der Media-Kategorien, damit man sie etwas einfacher findet.&lt;br /&gt;
Das Problem an den Gefahrstoffsymbolen ist leider häufig das Urherberrecht, diese hier sind zum Glück frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollten wir eh auf die seit Anfang des Jahres gültigen, komplett neuen weltweit (und auch in der EU vorgeschriebenen) Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoff-Einstufungen aktualisieren, ich mach mich mal auf die Suche nach freien Vektorgrafik-Vorlagen für die neuen Symbole...die meisten Einstufungen bleiben ja zum Glück gleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bgdp.de/pages/service/download/tft/2009/tft-1-2009-S22.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, ivhp 00:46, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6722</id>
		<title>Diskussion:Antimon(III)sulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Antimon(III)sulfid&amp;diff=6722"/>
				<updated>2009-06-30T22:46:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen, ich möchte einen Artikel über Trinitrotoluol verfassen und dabei die Stofftabelle dieses Antimon(III)sulfid-Eintrags verwenden. Dazu sind aber andere Symbole für die Gefahrstoffkennzeichnung notwendig, und zwar Explosionsgefährlich (E), Giftig (T) und Umweltgefährlich (N). Wo finde ich diese Graphiken, bzw. wie sind deren Filenamen? Falls sie noch nicht auf dem Server liegen, könnte ich selbst welche hochladen. Danke! --[[Benutzer:Mondfeuer|Mondfeuer]] 19:43, 30. Jun. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo,&lt;br /&gt;
das einfachste derartige Dateien zu finden geht noch über den Dateinamen, die Gefahrstoffsymbole fangen alle mit 606px an - einfach in die Suche stecken. In Deinem Fall wären das also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_explosive.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_toxic2.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wiki.feuerwerk.net/index.php/Bild:606px_dangerous_for_the_env.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Du hast Recht, die sind nicht leicht zu finden - sinnvollerweise sollten die in eine der Media-Kategorien, damit man sie etwas einfacher findet.&lt;br /&gt;
Das Problem an den Gefahrstoffsymbolen ist leider häufig das Urherberrecht, diese hier sind zum Glück frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollten wir eh auf die seit Anfang des Jahres gültigen, komplett neuen weltweit (und auch in der EU vorgeschriebenen) Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoff-Einstufungen aktualisieren, ich mach mich mal auf die Suche nach freien Vektorgrafik-Vorlagen für die neuen Symbole...die meisten Einstufungen bleiben ja zum Glück gleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bgdp.de/pages/service/download/tft/2009/tft-1-2009-S22.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, ivhp 00:46, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Streichholz&amp;diff=6720</id>
		<title>Streichholz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Streichholz&amp;diff=6720"/>
				<updated>2009-06-30T10:14:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Streichholz''' :(Zündholz, ''match'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Streichholz wird zum Anzünden brennbarer Materialien verwendet. Gewöhnlich besteht es aus einem dünnen, mit [[Paraffin]] getränken Stäbchen aus Holz oder Papier, das mit einem Zündkopf versehen ist. Durch Reiben des Zündkopfes an einer [[Reibfläche]] entzündet sich dieser und steckt das Hölzchen in Brand. Um ein Nachglimmen des Stäbchens nach dem Erlöschen der Flamm zu vermeiden, ist das Stäbchen mit [[Flammschutzmittel]]n wie [[Ammoniumsulfat]] oder [[Ammoniumhydrogenphosphat]] imprägniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitsstreichhölzer''' sind die in Deutschland gängigste Variante. Der Zündkopf von Sicherheitsstreichhölzern besteht z.B. aus einer Mischung aus [[Kaliumdichromat]], Zinkoxid, Eisen(III)-oxid, Mangan(IV)-oxid, [[Kaliumchlorat]] und [[Schwefel]], sowie [[Bindemittel|Binde-]] und Färbemitteln. Streichhölzer mit solchen Zündköpfen können nur an einer speziellen, mit fein geriebenem Glas, [[Antimon(III)sulfid]], [[Dextrin]], Leim, Pyrit (Eisen(II)-disulfid), Kreide und rotem [[Phosphor]] beschichteten [[Reibfläche]] enzündet werden, nicht aber durch Reiben an rauhen Oberflächen oder ähnliche mechanische Belastung. Deshalb gelten sie in der Anwendung und Lagerung als sicherer als Überall-Streichhölzer.&lt;br /&gt;
Augrund der Toxizität von [[Antimon]]verbindungen basieren moderne Sicherheitsstreichhölzer vorrangig auf antimonfreien Sätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überall-Streichhölzer''' können, wie der Name andeutet, durch Reiben an fast jeder rauhen oder festen Oberfläche entzündet werden, daher muß der für die Reibzündung notwendige Phosphor im Gegensatz zum Sicherheitsstreichholz im Zündkopf vorhanden sein. Beim schnellen Reiben über eine rauhe Oberfläche entsteht Reibungswärme, die den Phosphor zündet und damit die chemische Reaktion einleitet, eine spezielle, chemisch behandelte [[Reibfläche]] ist zur Zündung nicht notwendig. Der dabei verwendete Satz besteht z.B. aus [[Tetraphosphortrisulfid]], Leim, [[Gummi arabicum]], Kaliumchlorat, Zinkoxid, Harz und Glasmehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmstreichhölzer''' sind eine Abart der normalen Zündhölzer, die für spezielle Zwecke zum Einsatz kommen. Diese Art von Steichhölzern wird bei ihrer herstellung erst zu etwa der Hälfte ihrer Länge in eine Art Bengalsatzschlamm getaucht bevor der Zündkopf dann aufgetunkt wird. Sturmstreichhölzer brennen  nach dem Anreiben daher lebhafter und mit längerer Brenndauer ab. Während des Abbrands ist es nahezu unmöglich, die Flamme durch starken Wind zu löschen, weshalb diese Variante häufig beim Camping, Trekking oder Überlebenstraining verwendet wird. Zusätzlich werden die Zündköpfe von einigen für den Allwettereinsatz gedachten Sturmstreichhölzern mit Wachs oder einer anderen wasserabweisenden Schutzschicht umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bengalstreichhölzer''' haben im Abbrand eine ähnliche Charakteristik wie Sturmstreichhölzer, der Zündmasse wird jedoch ein zusätzlicher chemischer [[Farbgeber]] beigefügt, der die Flamme in der gewünschten Farbe (z. B. rot, grün, blau) einfärbt. Obwohl sie durch ihre im Vergleich zu normalen Streichhölzern längere Brenndauer und starke Wärmeentwicklung auch für das sichere Zünden brennbarer Stoffe eingesetzt werden können, ist ihre Bedeutung als Zündquelle jedoch gering. Bengalstreichhölzer werden hauptsächlich zu Vergnügungszwecken verwendet und sind daher in Deutschland der [[Klasse]] I ([[Kleinstfeuerwerk]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literaturhinweis: Dr. Hans Hartig, ZÜNDWAREN , VEB Fachbuchverlag Leipzig, 1965&lt;br /&gt;
===Externe Weblinks===&lt;br /&gt;
*[http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/11_08.htm Chemie, Zünd- und Reaktionstemperatur des Streichholzes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Antimon(III)sulfid&amp;diff=6718</id>
		<title>Antimon(III)sulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Antimon(III)sulfid&amp;diff=6718"/>
				<updated>2009-06-30T10:13:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: hat Antimontrisulfid nach Antimon(III)sulfid verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Antimon(III)sulfid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Sb&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 1345-04-6&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Brennstoff]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_harmful.png|Gesundheitsschädlich Xn|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 20/22''' Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 51/53''' Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Antimon(III)sulfid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes, sehr feines Pulver, giftig. Gemische mit [[Oxidationsmittel]]n sind explosiv und empfindlich; darf nicht mit [[Chlorat]]en gemischt werden. Für [[Glitter]]-[[Effekt]]e oder zur Erhöhung der Wirkung von [[Perchlorat]]- und [[Nitrat]]-[[Knallsatz|Knallsätzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Antimontrisulfid&amp;diff=6719</id>
		<title>Antimontrisulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Antimontrisulfid&amp;diff=6719"/>
				<updated>2009-06-30T10:13:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: hat Antimontrisulfid nach Antimon(III)sulfid verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Antimon(III)sulfid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Antimon(III)sulfid&amp;diff=6717</id>
		<title>Antimon(III)sulfid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Antimon(III)sulfid&amp;diff=6717"/>
				<updated>2009-06-30T10:13:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_border&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_title&amp;quot;&amp;gt;Chemische Daten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tbl_right_content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Name:''' Antimon(III)sulfid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formel:'''&lt;br /&gt;
Sb&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAS-Nummer:''' 1345-04-6&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Verwendung in der Pyrotechnik:'''&lt;br /&gt;
[[Brennstoff]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahrensymbol(e):'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_harmful.png|Gesundheitsschädlich Xn|50px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:606px_dangerous_for_the_env.png|Umweltgefährdend N|50px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Gefahren:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 20/22''' Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R 51/53''' Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Weitere Daten:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Antimon(III)sulfid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes, sehr feines Pulver, giftig. Gemische mit [[Oxidationsmittel]]n sind explosiv und empfindlich; darf nicht mit [[Chlorat]]en gemischt werden. Für [[Glitter]]-[[Effekt]]e oder zur Erhöhung der Wirkung von [[Perchlorat]]- und [[Nitrat]]-[[Knallsatz|Knallsätzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Carbonat&amp;diff=6691</id>
		<title>Carbonat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Carbonat&amp;diff=6691"/>
				<updated>2009-06-14T18:21:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Carbonat&lt;br /&gt;
(''Carbonate'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carbonate sind die Salze von Alkalimetallen, Erdalkalimetallen oder Metallen mit dem Carbonat-Anion CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;2-&amp;lt;/sup&amp;gt; der vollständig dissoziierten Kohlensäure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pyrotechnik]] bzw. in [[pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Sätzen]] werden Carbonate als [[Farbgeber]] und als [[Hilfsstoff]]e eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Farbgeber werden insbesondere die folgenden Carbonate eingesetzt:&lt;br /&gt;
*[[Bariumcarbonat]] (grün)&lt;br /&gt;
*[[Calciumcarbonat]] (orange)&lt;br /&gt;
*Basisches [[Kupfercarbonat]] (blau)&lt;br /&gt;
*[[Lithiumcarbonat]] (rot, selten verwendet da teuer und wenig effektiv)&lt;br /&gt;
*[[Strontiumcarbonat]] (rot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[magnesium]]haltigen Sätzen wirkt das Carbonat wegen der hohen Reaktivität auch als Oxidationsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hilfsstoffe werden insbesondere die folgenden Carbonate eingesetzt:&lt;br /&gt;
*[[Calciumcarbonat]] (Neutralisation)&lt;br /&gt;
*[[Magnesiumcarbonat]] (Fließhilfsmittel, außer bei [[Chlorat]]-Sätzen)&lt;br /&gt;
*[[Strontiumcarbonat]] (zur Verlangsamung der Reaktion von Schwarzpulver)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde [[Kaliumcarbonat]] historisch als Bestandteil des sogenannten ''Knallpulvers'', einem Satz aus Schwarzpulver mit hohem Anteil an Kaliumcarbonat, der sich bei langsamem Erhitzen schlagartig mit einem heftigen Knall umsetzt, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Sprengkapsel&amp;diff=6598</id>
		<title>Sprengkapsel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Sprengkapsel&amp;diff=6598"/>
				<updated>2009-05-31T23:25:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Sprengkapsel''' :(Initiator, ''blasting cap'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprengkapsel ist ein mit brisantem [[Initialsprengstoff]] dicht gefüllter Behälter, meist aus Metall oder hochfestem Plastik, und dient zur zuverlässigen Zündung von [[Sekundärsprengstoff]]en im militärischen und gewerblichen Bereich, mit denen die Kapsel zu diesem Zweck möglichst innig verbunden sein muß. Die Zündung einer Sprengkapsel kann elektrisch oder durch mechanische Belastung (Schlag) erfolgen, in seltenen Fällen auch durch [[Litze]]. Für die Zündung bestimmter [[Sekundärsprengstoff]]e ist ein mehrstufiger Aufbau vonnöten, bei dem Primär-, Sekundär- und Tertiärladungen nacheinander zur [[Detonation]] gebracht werden, um besonders unempfindliche Sprengstoffe zu zünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zündung einer Sprengkapsel entsteht eine lokal begrenzte, aber dennoch sehr kräftige gerichtete Schockwelle, sowie je nach Typ eine mehr oder minder heftige Hitzeentwicklung, die unmittelbar auf den [[Sekundärsprengstoff]] einwirkt. Die von der sich umsetzenden Primärladung der Kapsel ausgehende [[Detonationsfront]] setzt in der Folge die Detonation des [[Sekundärsprengstoff]]s in Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprengkapseln gibt es in verschiedenen Stärken und Konfigurationen, die auf den jeweils zu zündenden [[Sekundärsprengstoff]] abgestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Initialsprengstoff]]e kommen in Sprengkapseln u. a. [[Bleiazid]], [[Silberfulminat]] oder HMTD zum Einsatz. Bei der Herstellung wird der Sprengstoff maschinell möglichst dicht in die Hülsen gepreßt, was immer mit Explosionsgefahr verbunden ist. Aus diesem Grund werden die Pressen in kommerziellen Unternehmen unbemannt betrieben und die Umgebung durch aufwendige Abschirmungen geschützt. Ohne das Verpressen ist selbst der brisanteste [[Initialsprengstoff]] nicht in der Lage, einen [[Sekundärsprengstoff]] zu zünden, da sich ansonsten aufgrund fehlender Dichte keine [[Detonationsfront]] bilden kann, die eine unbedingte Voraussetzung für die Zündung des Sprengsatzes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Streichholz&amp;diff=6597</id>
		<title>Streichholz</title>
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				<updated>2009-05-31T23:24:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; '''Streichholz''' :(Zündholz, ''match'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Streichholz wird zum Anzünden brennbarer Materialien verwendet. Gewöhnlich besteht es aus einem dünnen, mit [[Paraffin]] getränken Stäbchen aus Holz oder Papier, das mit einem Zündkopf versehen ist. Durch Reiben des Zündkopfes an einer [[Reibfläche]] entzündet sich dieser und steckt das Hölzchen in Brand. Um ein Nachglimmen des Stäbchens nach dem Erlöschen der Flamm zu vermeiden, ist das Stäbchen mit [[Flammschutzmittel]]n wie [[Ammoniumsulfat]] oder [[Ammoniumhydrogenphosphat]] imprägniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitsstreichhölzer''' sind die in Deutschland gängigste Variante. Der Zündkopf von Sicherheitsstreichhölzern besteht in der Regel aus einer Mischung aus [[Antimonsulfid|Antimon(III)sulfid]], [[Kaliumchlorat]] und [[Schwefel]], sowie [[Bindemittel|Binde-]] und Färbemitteln. Streichhölzer mit solchen Zündköpfen können nur an einer speziellen, mit fein geriebenem Glas und rotem [[Phosphor]] beschichteten [[Reibfläche]] enzündet werden, nicht aber durch Reiben an rauhen Oberflächen oder ähnliche mechanische Belastung. Deshalb gelten sie in der Anwendung und Lagerung als sicherer als Überall-Streichhölzer.&lt;br /&gt;
Augrund der Toxizität von [[Antimon]]verbindungen basieren moderne Sicherheitsstreichhölzer vorrangig auf antimonfreien Sätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überall-Streichhölzer''' können, wie der Name andeutet, durch Reiben an fast jeder rauhen oder festen Oberfläche entzündet werden, daher muß der für die Reibzündung notwendige Phosphor im Gegensatz zum Sicherheitsstreichholz im Zündkopf vorhanden sein. Beim schnellen Reiben über eine rauhe Oberfläche entsteht Reibungswärme, die den Phosphor zündet und damit die chemische Reaktion einleitet, eine spezielle, chemisch behandelte [[Reibfläche]] ist zur Zündung nicht notwendig. Der dabei verwendete Satz ist eine Form der [[Armstrong|Armstrongschen Mischung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sturmstreichhölzer''' sind eine Abart der normalen Zündhölzer, die für spezielle Zwecke zum Einsatz kommen. Der Zündkopf von Sturmstreichhölzern ist meist deutlich größer als bei normalen Haushaltsstreichhölzern und brennt nach dem Anreiben daher lebhafter und mit längerer Brenndauer ab. Während des Abbrands ist es nahezu unmöglich, die Flamme durch starken Wind zu löschen, weshalb diese Variante häufig beim Camping, Trekking oder Überlebenstraining verwendet wird. Zusätzlich werden die Zündköpfe von einigen für den Allwettereinsatz gedachten Sturmstreichhölzern mit Wachs oder einer anderen wasserabweisenden Schutzschicht umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bengalstreichhölzer''' haben im Abbrand eine ähnliche Charakteristik wie Sturmstreichhölzer, der Zündmasse wird jedoch ein zusätzlicher chemischer Farbgeber beigefügt, der die Flamme in der gewünschten Farbe (z. B. rot, grün, blau) einfärbt. Obwohl sie durch ihre im Vergleich zu normalen Streichhölzern längere Brenndauer und starke Wärmeentwicklung auch für das sichere Zünden brennbarer Stoffe eingesetzt werden können, ist ihre Bedeutung als Zündquelle jedoch gering. Bengalstreichhölzer werden hauptsächlich zu Vergnügungszwecken verwendet und sind daher in Deutschland der [[Klasse]] I ([[Kleinstfeuerwerk]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Funken&amp;diff=6568</id>
		<title>Funken</title>
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				<updated>2009-04-14T17:48:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Funken&lt;br /&gt;
:(''sparks'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funken sind glühende Partikel, die beim [[Abbrand]] von pyrotechnischen Sätzen, insbesondere den sogenannten [[Funkensatz|Funkensätzen]], entstehen. Sie entstehen, wenn große Partikel aus Metallen (insbesondere [[Eisen]], [[Aluminium]], [[Titan]], [[Ferroaluminium]]) oder [[Kohle]] (eventuell getränkt mit [[Kaliumnitrat]]-Lösung) zum Glühen gebracht werden. Die Funkenfarbe hängt von der Art des für die Funken verwendeten Stoffes ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kohle --&amp;gt; dunkles Gold&lt;br /&gt;
* Eisen --&amp;gt; helles Gold&lt;br /&gt;
* Ferroaluminium --&amp;gt; Gold-Silber&lt;br /&gt;
* Aluminium --&amp;gt; Silber&lt;br /&gt;
* Titan --&amp;gt; gleißendes Silber-Weiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funkenfarbe entsteht durch die Verbrennungstemperatur des glühenden Partikels (aufgrund der sogenannten Festkörperstrahlung). Niedrige Temperaturen führen zu eher rötlichen Funken, goldene Farbtöne entstehen bei etwa 1500 °C, und die silbernen oder weißen Funken haben Temperaturen über 3000 °C (Angaben aus Conkling 1990). Die glühenden Partikel können im Gegensatz zu Gasflammen bzw. brennenden pyrotechnischen Sätzen nicht direkt anders gefärbt werden (s.a. Diskussion im Forum unter Weblinks).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funken werden als Effekte von vielen pyrotechnischen Gegenständen freigesetzt, z.B. von [[Wasserfall|Wasserfällen]], [[Vulkan|Vulkanen]] / [[Fontäne|Fontänen]], [[Wasserfallbombe|Wasserfallbomben]], [[Schweifkomet|Schweifkometen]], etc. Sie entstehen aber auch als Nebeneffekt beim Abschuß vom [[Pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenständen]] mittels [[Ausstoßladung|Ausstoßladungen]] oder als [[Schweif]] von [[Rakete|Raketen]], deren [[Raketenmotor]] aus gepresstem [[Schwarzpulver]]satz besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach der chemischen Zusammensetzung der glühenden Teilchen können Funken im Flug nochmals zerplatzen; unter dem Stichwort [[Wunderkerze]] sind dazu einige Details ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
CONKLING, J.A. (1990): Feuerwerk. - In: Spektrum der Wissenschaft: 9/1990, Seiten 142-149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links auf Feuerwerk.net ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=18571 Diskussion über die Möglichkeiten zur Erzeugung farbiger Funken]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Wunderkerze&amp;diff=6567</id>
		<title>Wunderkerze</title>
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				<updated>2009-04-13T19:15:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: Änderungen von Benutzer:T.k.sch.ich. rückgängig gemacht und letzte Version von Benutzer:Gecko wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wunderkerzen.jpg|thumb|Zwei brennende Wunderkerzen]]&lt;br /&gt;
;Wunderkerze :(''sparkler'', ''electric sparkler'') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wunderkerze besteht aus einem ca. 30 cm langen Metalldraht, der mit einem dicken Überzug (ca. 18 cm Länge und 4 mm Dicke) eines getrockneten Pulverbreis bedeckt ist (meist [[Bariumnitrat]] (Oxidationsmittel), [[Eisen]]- und [[Aluminium]]pulver, [[Bindemittel]] z.B. [[Dextrin]]). Bei der Entzündung von Wunderkerzen reagiert Bariumnitrat (Ba(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) mit Aluminium (Al) exotherm im wesentlichen zu Barium- und Aluminiumoxid (BaO bzw. Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;; verbleibt in der Schlacke) und Stickstoff (N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Ba(NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 10 Al ———&amp;gt; 3 BaO + 5 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 3 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Reaktion]] erzeugt genügend Hitze, um die im Gemisch enthaltende Eisenspäne zum Glühen zu bringen. Der gebildete Stickstoff übt einen leichten Gasdruck in der glühenden Wunderkerzenmasse aus, so dass u.a. glühende Eisenspäne nach außen weggeschleudert werden. Das glühende Eisen reagiert mit dem Luftsauerstoff, wobei die Temperatur der Eisenfunken während der [[Oxidation]] zu Eisenoxid (Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) erhöht wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Fe + 3 O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ———&amp;gt; 2 Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstehen die weißgolden zerplatzenden [[Funke]]n. Die Zerlegung der Funken basiert auf der &amp;quot;explosiven&amp;quot; Umsetzung des im Eisen enthaltenen [[Kohlenstoff]]s. Der Kohlenstoffanteil des Eisens muss zwischen 0,2% und 0,8% liegen, damit sich deutlich zerlegende Funken bilden. Eine Wunderkerze hat eine Brenndauer von ungefähr 40 Sekunden. Die bei der Abbrennreaktion entstehenden Gase bzw. Stäube sollten nicht in größeren Mengen eingeatmet werden, da sie u.a. aus Stickoxiden, Kohlenmonoxid, Metalloxiden und anderen Schlacketeilchen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Links auf Feuerwerk.net ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=11505 Die Welt der Wunderkerzen]&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=11349 Diskussion über die Funken einer Wunderkerze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Schwarzpulver&amp;diff=6535</id>
		<title>Diskussion:Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Schwarzpulver&amp;diff=6535"/>
				<updated>2008-11-02T01:18:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nachfolgenden Teil habe ich erstmal gelöscht, da aus 1kg Schwarzpulver unmöglich 1130 L CO2 entstehen können (2.2kg CO2 aus 1kg SP...). Die im Originaltext angegebenen &amp;gt;2000 L Gas aus 1kg SP hab ich durch die tatsächliche im Holleman-Wiberg angegebene Zahl 350 L ersetzt, was sich recht gut mit dem Schwadenvolumen deckt. Der Rest muss wieder korrigiert ergänzt werden, hab gerade leider nur einen älteren HoWi zur Hand.&lt;br /&gt;
Danke an Vesuvio für den Hinweis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| 750 g KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;--&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |710 l N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |290 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 150 g Holzkohle&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1130 l CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 110 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 g Schwefel&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 280 l CO&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 125 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |60 l CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40 l H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g KSCN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |80 l H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15 g (NH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: Während in der 100. Auflage vom Howi noch das korrekte Schwadenvolumen angegeben ist, stammt die o.g. Reaktionsgleichung mit den falschen Volumenangaben direkt aus der 101. Auflage. Auch in der 102. Auflage wurde das nicht korrigiert. Die Daten im Wiki jetzt sollten aber definitiv stimmen.&lt;br /&gt;
Danke an zzzZZZzzz für die Howi-Auflagen-Vergleiche ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ivhp 02:18, 2. Nov. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6534</id>
		<title>Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6534"/>
				<updated>2008-10-31T00:13:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
;Schwarzpulver :(''Blackpowder'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_01.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_02.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ChinaPulvermuehle.jpg|thumb|Historische chinesische Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_03.jpg|thumb|Feuchte Pulvermasse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_04.jpg|thumb|Rüttelsieb nach Granulierem]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver stellt eine Mischung aus [[Salpeter]] ([[Kaliumnitrat]]), [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] dar. Der Mischungsgehalt variiert  zwischen 60-85% Kaliumnitrat, 10-25% Kohle und 0-20% Schwefel, wobei sich je nach Mischungsverhältnis ein unterschiedliches [[Abbrand]]verhalten ergibt. Ein erhöhter Anteil an Kaliumnitrat führt zu einem heftigeren Abbrand, ein erhöhter Kohlenstoffanteil führt zu einem langsameren und gleichmäßigeren Abbrand, wie z.B. in [[Rakete|Raketen]]-[[Treibsatz|Treibsätzen]] erforderlich.&lt;br /&gt;
Neben Gemischen aus allen drei Komponeten werden für bestimmte Zwecke auch 2-Komponentengemische aus Kaliumnitrat und Kohle mit einem Mischungsverhältnis von ca. 80:20 Gewichtsprozent eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Qualität der einzelnen Zutaten, vor allem der Holzkohle, ist entscheidend für das Abbrandverhalten und die Treibkraft des Schwarzpulvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaliumnitrat in der Mischung dient als [[Oxidationsmittel]] (Sauerstofflieferant), der Schwefel als [[Brennstoff]] und der Senkung der [[Zündtemperatur]] ([[Sensibilierung]]), die Kohle als Brennstoff.&lt;br /&gt;
Die Zündtemperatur von Schwarzpulver liegt um 300-400°C, also um den Schmelzpunktes von Kaliumnitrat (334°C). Wichtig für die Abbrandeigenschaften des Pulvers ist auch die Wahl der richtigen Kohle. Lindenholz- oder Faulbaumkohle liefern die schnellsten Pulver ([[Schießpulver|Schieß-]], [[Ausstoßladung|Ausstoß-]] &amp;amp; [[Zerlegerladung|Zerlegerpulver]]). In südlichen Ländern Europas wird hierfür die Kohle aus Weinrebenholz hergestellt. Für andere Zwecke, z.B. Goldregenpulver für [[Sterne]], wird auch Kohle aus anderen Holzarten verwendet. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Qualität der Kohle möglichst gleich bleibt. Wichtig hierbei sind vor allem der Grad der Verkohlung des Holzes und der Aschegehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver als Schießpulver/Ausstoßladung wird durch mehrere Stunden dauerndes Mahlen der drei (leicht angefeuchteten) Bestandteile in Kollergang- oder Kugelmühlen hergestellt, die man anschließend unter hohem Druck zwischen Leder (als Trennschicht) im Stapel zu Platten presst. Nach Granulieren dieser Platten werden die Körner nach Größen gesiebt und oft mit [[Graphit]] (zum Schutz vor Feuchtigkeit und Reibung) poliert. Die Politur geht auf englische Pulvermühlen zurück. Poliertes Pulver wurde in den afrikanischen Kolonien Englands bevorzugt gekauft weil die Schwarzafrikaner einem Schießpulver mehr zutrauten, wenn es einen ähnlichen Glanz hatte wie ihre eigene Haut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbrandgeschwindigkeit und damit die [[Brisanz]] wird entscheidend vom [[Körnungsgrad]] und der Dichte bestimmt. Vereinfacht gesagt: Feinkörniges Schwarzpulver brennt rascher ab als grob gekörntes. Tatsächlich ist es aber so, daß sich sehr feines Mehlpulver in Reinform relativ langsam umsetzt. Mit steigender Korngröße steigt die Abbrandgeschwindigkeit zunächst, um dann, mit weiter steigender Korngröße zu sinken. Dieses eigentümliche Verhalten wird auf die sogenannten internen Feuerleitwege zurückgeführt: ist das Pulver gekörnt, befinden sich sehr viele Hohlräume darin, durch die sich bei einer Umsetzung die heißen Gase sehr schnell ausbreiten. Ähnlich wie in gedeckter [[Stoppine]]. Dabei setzen sie immer mehr S. in Brand und wie bei einer Kettenreaktion, entstehen immer mehr heiße Gase und die Abbrandgeschwindigkeit wird sehr hoch. In sehr feinem Mehlpulver fehlen diese Feuerleitwege oder sind sehr klein. Damit verhält sich dieses S. fast wie ein gepresstes Pulver bzw. brennt schwer kalkulierbar ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest gepresst (z.B. in Hülsen als Verzögerer, [[Spoletta]]  oder Raketen[[treiber]])  wird ein gleichmässiger und langsamerer Abbrand erzielt. Als Richtwert kann man hier 1 cm/sec annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Brisanz]] erreicht man, indem man die große Oberfläche des feinen Pulver mit den günstigen Feuerlaufwegen eines groben Korns verbindet. Der Trick dabei ist, feines Pulver auf ein Trägersubstrat aufzubringen. Diese Substrat kann aus natürlichem Material wie z.B. Reisspelzen oder auch aus Styroporkügelchen bestehen. Diese Mischung ist gut als [[Zerlegerladung]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Weiterhin kann Schwarzpulver mit einem Bindemittel ([[Dextrin]], [[Gummi arabicum]]) zu einem dünnflüssigen Brei angerührt und auf Baumwollfäden oder Jutegewebe aufgetragen werden ([[Stoppine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver kann auch mit verschiedenen anderen Bestandteilen versehen werden, wie [[Microstern]]e oder [[Metallpulver]], die z.B. in [[Fontäne]]n oder um beim Abbrand eines Treibsatzes einen Schweif zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Ersatz für S. zur Verwendung in hochwertigen [[Raketentreiber]]n ist [[Pyrodex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reaktion und Reaktionsprodukte ===&lt;br /&gt;
Für die Reaktion von Schwarzpulver bei der Verbrennung läßt sich keine einfache Reakionsgleichung angeben, da eine Vielzahl von Reaktionen nahezu gleichzeitig unter extremen Bedingungen ablaufen. Eine Annäherung kann durch folgende Reaktionsgleichung für ein Gemisch aus 75,7% Kaliumnitrat, 11,7% Kohlepulver, 9,7% Schwefel und 2,9% Feuchtigkeit angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 96 C + 30 S + 16 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O →&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 56 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 14 CO + 3 CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 2 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 4 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 19 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 7 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 2 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 2 KSCN + (NH4)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + C + S &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: M. S. Russel, The Chemistry of fireworks, 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung von 1 kg Schwarzpulver der (für Schießpulver typischen) Zusammensetzung Salpeter:Holzkohle:Schwefel 75:15:10 bilden sich etwa 350 Liter Gase (Volumen bei 25°C, siehe [[Schwadenvolumen]]) und Rauch (feste Bestandteile). Diese erhebliche Volumenzunahme und der verglichen mit anderen Explosivstoffen langsame Abbrand ist ein Grund für die schiebende Wirkung von Schwarzpulverladungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 100. Auflage, 1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Versuche mit Zweistoffgemischen (Kaliumnitrat+Holzkohle bzw. Kaliumnitrat+Schwefel) kennt man einige Vorgänge, die beim Aufheizen des Schwarzpulvers ablaufen: &lt;br /&gt;
Das vor der Entzündung des Schwarzpulvers schmelzende KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; wird von der porösen Holzkohle aufgesogen und setzt sich  mit der Kohle unter anderem zu CO (Kohlenmonoxid) und NO (Stickstoffmonoxid) um; das ebenfalls entstehende Nitrit bildet bei der Reaktion mit Schwefel unter anderem N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (Lachgas). Die so entstehenden Gase CO,NO und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden hierbei ein explosives Gemisch, das unter Ablauf der Reaktionen N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + CO --&amp;gt; N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und NO + CO --&amp;gt; 1/2 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; eine Explosion auslösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Der Erwerb von Schwarzpulver ist in Deutschland nur mit einem [[Erlaubnisschein]] nach [[§7]] oder [[§27]] gemäß [[Sprengstoffgesetz]] oder einem Böller- bzw. Vorderladerschein nach §32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die Verwendung mit einem Befähigungsschein nach [[§20]] oder §27 gemäß SprengG oder einer ''Umgangserlaubnis nach §27 SprengG zum Umgang mit Böllerpulver / Schwarzpulver im privaten Bereich'' möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Herstellung von Schwarzpulver ist nach dem deutschen Recht Privatpersonen verboten. Ausnahmen bilden z.B. an Schulen und Hochschulen die Freimengen für Forschung und Lehre definiert im Sprengstoffgesetz §2 Absatz 1 sowie §5 Absatz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Schweiz und Österreich kann jede Privatperson Schwarzpulver frei erwerben. Der Verkauf an Kinder ist teilweise beschränkt bis komplett verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwarzpulver war der erste bekannte [[Explosivstoff]] und gehört wohl zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Obwohl es anfänglich hauptsächlich für Waffen verwendet wurde und damit meist der Zerstörung diente, hatte sein Einsatz in der Industrie, z.B. seit dem 19. Jahrhundert zur Erschließung von Rohstoffen, weitreichende Auswirkungen. In der militärischen Pyrotechnik wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch rauchloses [[Nitrocellulose]]-Schießpulver verdrängt. In der zivilen Feuerwerkerei hat es auch heute noch eine dominierende Stellung und wird in den meisten [[Feuerwerkskörper]]n verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BertholdSchwarz.jpg|thumb|NIGER BERCHTHOLDUS]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wurde höchstwahrscheinlich vor mehr als tausend Jahren durch Zufall im fernen Osten entdeckt - vermutlich in Indien früher als in China. Aus dieser Zeit existieren keine Dokumente, deshalb kommen auch Araber und Griechen/Byzantiner als Erfinder in Frage. Letzteren soll schon um 670 n.C. das &amp;quot;[[Griechisches Feuer]]&amp;quot; (&amp;quot;''Greek Fire''&amp;quot;) bekannt gewesen sein - ein Gemisch aus Salpeter, Ölen und Schwefel, das ausschließlich für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde und als Vorläufer des Schwarzpulvers gilt. (s.a. [[Sprengpulver]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals soll Marcus Graecus in seinem Buch &amp;quot;Liber ignium ad comburendos hostes&amp;quot; das Greek Fire und ein dem Schwarzpulver ähnliches Gemisch im 8. Jahrhundert erwähnt haben. Gesichert sind die Aufzeichnungen des englischen Mönches Roger Bacon &amp;quot;Opus Majus&amp;quot; (ca. 1267), in denen er ein Gemisch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel und dessen Verwendung für [[Knallkörper]] beschreibt. Die Legende um den Franziskaner-Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg reicht ungefähr in das Jahr 1380 zurück: Constantin Anklitzen nahm beim Eintritt in das Kloster den Namen Berchthold an, den Beinamen Schwarz erhielt er aufgrund seines Interesses an Alchemie und Schwarzer Magie (er galt als &amp;quot;Nigromantikus&amp;quot;). Auch er soll zufällig das Schwarzpulver erfunden und anschließend mit Feuerwaffen experimentiert haben. Die Existenz von &amp;quot;Niger Berchtholdus&amp;quot; ist nicht zu beweisen, weil alle Aufzeichnungen des freiburgischen Klosters kurz vor der Reformation zerstört wurden. Sicher ist, dass Freiburg im 14. und 15. Jahrhundert ein Zentrum in der Entwicklung von Feuerwaffen und Ausbildung von Kanonieren war (Deutsches Feuerwerksbuch, 1420). Zuvor jedoch sollen schon unter König Alphonsus XI. von Spanien aus Mörsern verschossene Eisenkugeln mit explosivem Inhalt bei der Belagerung Castilliens durch die Mauren im Jahr 1331 (1348?) eingesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1650 schwankten die Anteile der drei Komponenten erheblich. Holzkohle und Schwefel waren weit stärker vertreten, oft zu je einem Viertel oder sogar einem Drittel der Gesamtmenge. Seit 1650 hat sich das grobe Mischungsverhältnis 75:15:10 (Kaliumnitrat:Kohle:Schwefel) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wird in Europa heute nur noch von wenigen, darauf spezialisierten Fabriken hergestellt. Diese Pulvermühlen liefern standartisierte Pulver von gleichbleibend hoher Qualität. Nur wenige Feuerwerksfabriken stellen heute noch ihr eigenes Pulver her.  Insbesondere in Südeuropa werden noch Spezialpulver (z.B. als sehr sanfte [[Ausstoßladung]] für schwere [[Zylinderbombe]]n) von den Feuerwerkern selbst erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China dürfen die Feuerwerksfabriken nur noch für [[Böller]] selbst fabriziertes Schwarzpulver verwenden. Für alle anderen Feuerwerkskörper, und ganz speziell für Ausstoßladungen darf nur noch Qualitätspulver aus wenigen, lizensierten Pulvermühlen verwendet werden.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Schwarzpulver war bis zur Erfindung von modernen Sprengstoffen wie C4 und ANFO das einzige Treib- und Sprengmittel für Artillerie- und Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6533</id>
		<title>Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6533"/>
				<updated>2008-10-31T00:06:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
;Schwarzpulver :(''Blackpowder'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_01.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_02.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ChinaPulvermuehle.jpg|thumb|Historische chinesische Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_03.jpg|thumb|Feuchte Pulvermasse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_04.jpg|thumb|Rüttelsieb nach Granulierem]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver stellt eine Mischung aus [[Salpeter]] ([[Kaliumnitrat]]), [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] dar. Der Mischungsgehalt variiert  zwischen 60-85% Kaliumnitrat, 10-25% Kohle und 0-20% Schwefel, wobei sich je nach Mischungsverhältnis ein unterschiedliches [[Abbrand]]verhalten ergibt. Ein erhöhter Anteil an Kaliumnitrat führt zu einem heftigeren Abbrand, ein erhöhter Kohlenstoffanteil führt zu einem langsameren und gleichmäßigeren Abbrand, wie z.B. in [[Rakete|Raketen]]-[[Treibsatz|Treibsätzen]] erforderlich.&lt;br /&gt;
Neben Gemischen aus allen drei Komponeten werden für bestimmte Zwecke auch 2-Komponentengemische aus Kaliumnitrat und Kohle mit einem Mischungsverhältnis von ca. 80:20 Gewichtsprozent eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Qualität der einzelnen Zutaten, vor allem der Holzkohle, ist entscheidend für das Abbrandverhalten und die Treibkraft des Schwarzpulvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaliumnitrat in der Mischung dient als [[Oxidationsmittel]] (Sauerstofflieferant), der Schwefel als [[Brennstoff]] und der Senkung der [[Zündtemperatur]] ([[Sensibilierung]]), die Kohle als Brennstoff.&lt;br /&gt;
Die Zündtemperatur von Schwarzpulver liegt um 300-400°C, also um den Schmelzpunktes von Kaliumnitrat (334°C). Wichtig für die Abbrandeigenschaften des Pulvers ist auch die Wahl der richtigen Kohle. Lindenholz- oder Faulbaumkohle liefern die schnellsten Pulver ([[Schießpulver|Schieß-]], [[Ausstoßladung|Ausstoß-]] &amp;amp; [[Zerlegerladung|Zerlegerpulver]]). In südlichen Ländern Europas wird hierfür die Kohle aus Weinrebenholz hergestellt. Für andere Zwecke, z.B. Goldregenpulver für [[Sterne]], wird auch Kohle aus anderen Holzarten verwendet. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Qualität der Kohle möglichst gleich bleibt. Wichtig hierbei sind vor allem der Grad der Verkohlung des Holzes und der Aschegehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver als Schießpulver/Ausstoßladung wird durch mehrere Stunden dauerndes Mahlen der drei (leicht angefeuchteten) Bestandteile in Kollergang- oder Kugelmühlen hergestellt, die man anschließend unter hohem Druck zwischen Leder (als Trennschicht) im Stapel zu Platten presst. Nach Granulieren dieser Platten werden die Körner nach Größen gesiebt und oft mit [[Graphit]] (zum Schutz vor Feuchtigkeit und Reibung) poliert. Die Politur geht auf englische Pulvermühlen zurück. Poliertes Pulver wurde in den afrikanischen Kolonien Englands bevorzugt gekauft weil die Schwarzafrikaner einem Schießpulver mehr zutrauten, wenn es einen ähnlichen Glanz hatte wie ihre eigene Haut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbrandgeschwindigkeit und damit die [[Brisanz]] wird entscheidend vom [[Körnungsgrad]] und der Dichte bestimmt. Vereinfacht gesagt: Feinkörniges Schwarzpulver brennt rascher ab als grob gekörntes. Tatsächlich ist es aber so, daß sich sehr feines Mehlpulver in Reinform relativ langsam umsetzt. Mit steigender Korngröße steigt die Abbrandgeschwindigkeit zunächst, um dann, mit weiter steigender Korngröße zu sinken. Dieses eigentümliche Verhalten wird auf die sogenannten internen Feuerleitwege zurückgeführt: ist das Pulver gekörnt, befinden sich sehr viele Hohlräume darin, durch die sich bei einer Umsetzung die heißen Gase sehr schnell ausbreiten. Ähnlich wie in gedeckter [[Stoppine]]. Dabei setzen sie immer mehr S. in Brand und wie bei einer Kettenreaktion, entstehen immer mehr heiße Gase und die Abbrandgeschwindigkeit wird sehr hoch. In sehr feinem Mehlpulver fehlen diese Feuerleitwege oder sind sehr klein. Damit verhält sich dieses S. fast wie ein gepresstes Pulver bzw. brennt schwer kalkulierbar ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest gepresst (z.B. in Hülsen als Verzögerer, [[Spoletta]]  oder Raketen[[treiber]])  wird ein gleichmässiger und langsamerer Abbrand erzielt. Als Richtwert kann man hier 1 cm/sec annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Brisanz]] erreicht man, indem man die große Oberfläche des feinen Pulver mit den günstigen Feuerlaufwegen eines groben Korns verbindet. Der Trick dabei ist, feines Pulver auf ein Trägersubstrat aufzubringen. Diese Substrat kann aus natürlichem Material wie z.B. Reisspelzen oder auch aus Styroporkügelchen bestehen. Diese Mischung ist gut als [[Zerlegerladung]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Weiterhin kann Schwarzpulver mit einem Bindemittel ([[Dextrin]], [[Gummi arabicum]]) zu einem dünnflüssigen Brei angerührt und auf Baumwollfäden oder Jutegewebe aufgetragen werden ([[Stoppine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver kann auch mit verschiedenen anderen Bestandteilen versehen werden, wie [[Microstern]]e oder [[Metallpulver]], die z.B. in [[Fontäne]]n oder um beim Abbrand eines Treibsatzes einen Schweif zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Ersatz für S. zur Verwendung in hochwertigen [[Raketentreiber]]n ist [[Pyrodex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reaktion und Reaktionsprodukte ===&lt;br /&gt;
Für die Reaktion von Schwarzpulver bei der Verbrennung läßt sich keine einfache Reakionsgleichung angeben, da eine Vielzahl von Reaktionen nahezu gleichzeitig unter extremen Bedingungen ablaufen. Eine Annäherung kann durch folgende Reaktionsgleichung für ein Gemisch aus 75,7% Kaliumnitrat, 11,7% Kohlepulver, 9,7% Schwefel und 2,9% Feuchtigkeit angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 96 C + 30 S + 16 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O →&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 56 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 14 CO + 3 CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 2 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 4 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 19 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 7 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 2 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 2 KSCN + (NH4)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + C + S &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: M. S. Russel, The Chemistry of fireworks, 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung von 1 kg Schwarzpulver der (für Schießpulver typischen) Zusammensetzung Salpeter:Holzkohle:Schwefel 75:15:10 bilden sich etwa 350 Liter Gase (Volumen bei 25°C) und Rauch (feste Bestandteile). Diese erhebliche Volumenzunahme und der verglichen mit anderen Explosivstoffen langsame Abbrand ist ein Grund für die schiebende Wirkung von Schwarzpulverladungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 100. Auflage, 1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Versuche mit Zweistoffgemischen (Kaliumnitrat+Holzkohle bzw. Kaliumnitrat+Schwefel) kennt man einige Vorgänge, die beim Aufheizen des Schwarzpulvers ablaufen: &lt;br /&gt;
Das vor der Entzündung des Schwarzpulvers schmelzende KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; wird von der porösen Holzkohle aufgesogen und setzt sich  mit der Kohle unter anderem zu CO (Kohlenmonoxid) und NO (Stickstoffmonoxid) um; das ebenfalls entstehende Nitrit bildet bei der Reaktion mit Schwefel unter anderem N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (Lachgas). Die so entstehenden Gase CO,NO und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden hierbei ein explosives Gemisch, das unter Ablauf der Reaktionen N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + CO --&amp;gt; N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und NO + CO --&amp;gt; 1/2 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; eine Explosion auslösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Der Erwerb von Schwarzpulver ist in Deutschland nur mit einem [[Erlaubnisschein]] nach [[§7]] oder [[§27]] gemäß [[Sprengstoffgesetz]] oder einem Böller- bzw. Vorderladerschein nach §32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die Verwendung mit einem Befähigungsschein nach [[§20]] oder §27 gemäß SprengG oder einer ''Umgangserlaubnis nach §27 SprengG zum Umgang mit Böllerpulver / Schwarzpulver im privaten Bereich'' möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Herstellung von Schwarzpulver ist nach dem deutschen Recht Privatpersonen verboten. Ausnahmen bilden z.B. an Schulen und Hochschulen die Freimengen für Forschung und Lehre definiert im Sprengstoffgesetz §2 Absatz 1 sowie §5 Absatz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Schweiz und Österreich kann jede Privatperson Schwarzpulver frei erwerben. Der Verkauf an Kinder ist teilweise beschränkt bis komplett verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwarzpulver war der erste bekannte [[Explosivstoff]] und gehört wohl zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Obwohl es anfänglich hauptsächlich für Waffen verwendet wurde und damit meist der Zerstörung diente, hatte sein Einsatz in der Industrie, z.B. seit dem 19. Jahrhundert zur Erschließung von Rohstoffen, weitreichende Auswirkungen. In der militärischen Pyrotechnik wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch rauchloses [[Nitrocellulose]]-Schießpulver verdrängt. In der zivilen Feuerwerkerei hat es auch heute noch eine dominierende Stellung und wird in den meisten [[Feuerwerkskörper]]n verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BertholdSchwarz.jpg|thumb|NIGER BERCHTHOLDUS]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wurde höchstwahrscheinlich vor mehr als tausend Jahren durch Zufall im fernen Osten entdeckt - vermutlich in Indien früher als in China. Aus dieser Zeit existieren keine Dokumente, deshalb kommen auch Araber und Griechen/Byzantiner als Erfinder in Frage. Letzteren soll schon um 670 n.C. das &amp;quot;[[Griechisches Feuer]]&amp;quot; (&amp;quot;''Greek Fire''&amp;quot;) bekannt gewesen sein - ein Gemisch aus Salpeter, Ölen und Schwefel, das ausschließlich für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde und als Vorläufer des Schwarzpulvers gilt. (s.a. [[Sprengpulver]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals soll Marcus Graecus in seinem Buch &amp;quot;Liber ignium ad comburendos hostes&amp;quot; das Greek Fire und ein dem Schwarzpulver ähnliches Gemisch im 8. Jahrhundert erwähnt haben. Gesichert sind die Aufzeichnungen des englischen Mönches Roger Bacon &amp;quot;Opus Majus&amp;quot; (ca. 1267), in denen er ein Gemisch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel und dessen Verwendung für [[Knallkörper]] beschreibt. Die Legende um den Franziskaner-Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg reicht ungefähr in das Jahr 1380 zurück: Constantin Anklitzen nahm beim Eintritt in das Kloster den Namen Berchthold an, den Beinamen Schwarz erhielt er aufgrund seines Interesses an Alchemie und Schwarzer Magie (er galt als &amp;quot;Nigromantikus&amp;quot;). Auch er soll zufällig das Schwarzpulver erfunden und anschließend mit Feuerwaffen experimentiert haben. Die Existenz von &amp;quot;Niger Berchtholdus&amp;quot; ist nicht zu beweisen, weil alle Aufzeichnungen des freiburgischen Klosters kurz vor der Reformation zerstört wurden. Sicher ist, dass Freiburg im 14. und 15. Jahrhundert ein Zentrum in der Entwicklung von Feuerwaffen und Ausbildung von Kanonieren war (Deutsches Feuerwerksbuch, 1420). Zuvor jedoch sollen schon unter König Alphonsus XI. von Spanien aus Mörsern verschossene Eisenkugeln mit explosivem Inhalt bei der Belagerung Castilliens durch die Mauren im Jahr 1331 (1348?) eingesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1650 schwankten die Anteile der drei Komponenten erheblich. Holzkohle und Schwefel waren weit stärker vertreten, oft zu je einem Viertel oder sogar einem Drittel der Gesamtmenge. Seit 1650 hat sich das grobe Mischungsverhältnis 75:15:10 (Kaliumnitrat:Kohle:Schwefel) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wird in Europa heute nur noch von wenigen, darauf spezialisierten Fabriken hergestellt. Diese Pulvermühlen liefern standartisierte Pulver von gleichbleibend hoher Qualität. Nur wenige Feuerwerksfabriken stellen heute noch ihr eigenes Pulver her.  Insbesondere in Südeuropa werden noch Spezialpulver (z.B. als sehr sanfte [[Ausstoßladung]] für schwere [[Zylinderbombe]]n) von den Feuerwerkern selbst erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China dürfen die Feuerwerksfabriken nur noch für [[Böller]] selbst fabriziertes Schwarzpulver verwenden. Für alle anderen Feuerwerkskörper, und ganz speziell für Ausstoßladungen darf nur noch Qualitätspulver aus wenigen, lizensierten Pulvermühlen verwendet werden.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Schwarzpulver war bis zur Erfindung von modernen Sprengstoffen wie C4 und ANFO das einzige Treib- und Sprengmittel für Artillerie- und Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

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		<title>Schwarzpulver</title>
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				<updated>2008-10-31T00:02:04Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
;Schwarzpulver :(''Blackpowder'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_01.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_02.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ChinaPulvermuehle.jpg|thumb|Historische chinesische Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_03.jpg|thumb|Feuchte Pulvermasse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_04.jpg|thumb|Rüttelsieb nach Granulierem]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver stellt eine Mischung aus [[Salpeter]] ([[Kaliumnitrat]]), [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] dar. Der Mischungsgehalt variiert  zwischen 60-85% Kaliumnitrat, 10-25% Kohle und 0-20% Schwefel, wobei sich je nach Mischungsverhältnis ein unterschiedliches [[Abbrand]]verhalten ergibt. Ein erhöhter Anteil an Kaliumnitrat führt zu einem heftigeren Abbrand, ein erhöhter Kohlenstoffanteil führt zu einem langsameren und gleichmäßigeren Abbrand, wie z.B. in [[Rakete|Raketen]]-[[Treibsatz|Treibsätzen]] erforderlich.&lt;br /&gt;
Neben Gemischen aus allen drei Komponeten werden für bestimmte Zwecke auch 2-Komponentengemische aus Kaliumnitrat und Kohle mit einem Mischungsverhältnis von ca. 80:20 Gewichtsprozent eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Qualität der einzelnen Zutaten, vor allem der Holzkohle, ist entscheidend für das Abbrandverhalten und die Treibkraft des Schwarzpulvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaliumnitrat in der Mischung dient als [[Oxidationsmittel]] (Sauerstofflieferant), der Schwefel als [[Brennstoff]] und der Senkung der [[Zündtemperatur]] ([[Sensibilierung]]), die Kohle als Brennstoff.&lt;br /&gt;
Die Zündtemperatur von Schwarzpulver liegt um 300-400°C, also um den Schmelzpunktes von Kaliumnitrat (334°C). Wichtig für die Abbrandeigenschaften des Pulvers ist auch die Wahl der richtigen Kohle. Lindenholz- oder Faulbaumkohle liefern die schnellsten Pulver ([[Schießpulver|Schieß-]], [[Ausstoßladung|Ausstoß-]] &amp;amp; [[Zerlegerladung|Zerlegerpulver]]). In südlichen Ländern Europas wird hierfür die Kohle aus Weinrebenholz hergestellt. Für andere Zwecke, z.B. Goldregenpulver für [[Sterne]], wird auch Kohle aus anderen Holzarten verwendet. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Qualität der Kohle möglichst gleich bleibt. Wichtig hierbei sind vor allem der Grad der Verkohlung des Holzes und der Aschegehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver als Schießpulver/Ausstoßladung wird durch mehrere Stunden dauerndes Mahlen der drei (leicht angefeuchteten) Bestandteile in Kollergang- oder Kugelmühlen hergestellt, die man anschließend unter hohem Druck zwischen Leder (als Trennschicht) im Stapel zu Platten presst. Nach Granulieren dieser Platten werden die Körner nach Größen gesiebt und oft mit [[Graphit]] (zum Schutz vor Feuchtigkeit und Reibung) poliert. Die Politur geht auf englische Pulvermühlen zurück. Poliertes Pulver wurde in den afrikanischen Kolonien Englands bevorzugt gekauft weil die Schwarzafrikaner einem Schießpulver mehr zutrauten, wenn es einen ähnlichen Glanz hatte wie ihre eigene Haut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbrandgeschwindigkeit und damit die [[Brisanz]] wird entscheidend vom [[Körnungsgrad]] und der Dichte bestimmt. Vereinfacht gesagt: Feinkörniges Schwarzpulver brennt rascher ab als grob gekörntes. Tatsächlich ist es aber so, daß sich sehr feines Mehlpulver in Reinform relativ langsam umsetzt. Mit steigender Korngröße steigt die Abbrandgeschwindigkeit zunächst, um dann, mit weiter steigender Korngröße zu sinken. Dieses eigentümliche Verhalten wird auf die sogenannten internen Feuerleitwege zurückgeführt: ist das Pulver gekörnt, befinden sich sehr viele Hohlräume darin, durch die sich bei einer Umsetzung die heißen Gase sehr schnell ausbreiten. Ähnlich wie in gedeckter [[Stoppine]]. Dabei setzen sie immer mehr S. in Brand und wie bei einer Kettenreaktion, entstehen immer mehr heiße Gase und die Abbrandgeschwindigkeit wird sehr hoch. In sehr feinem Mehlpulver fehlen diese Feuerleitwege oder sind sehr klein. Damit verhält sich dieses S. fast wie ein gepresstes Pulver bzw. brennt schwer kalkulierbar ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest gepresst (z.B. in Hülsen als Verzögerer, [[Spoletta]]  oder Raketen[[treiber]])  wird ein gleichmässiger und langsamerer Abbrand erzielt. Als Richtwert kann man hier 1 cm/sec annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Brisanz]] erreicht man, indem man die große Oberfläche des feinen Pulver mit den günstigen Feuerlaufwegen eines groben Korns verbindet. Der Trick dabei ist, feines Pulver auf ein Trägersubstrat aufzubringen. Diese Substrat kann aus natürlichem Material wie z.B. Reisspelzen oder auch aus Styroporkügelchen bestehen. Diese Mischung ist gut als [[Zerlegerladung]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Weiterhin kann Schwarzpulver mit einem Bindemittel ([[Dextrin]], [[Gummi arabicum]]) zu einem dünnflüssigen Brei angerührt und auf Baumwollfäden oder Jutegewebe aufgetragen werden ([[Stoppine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver kann auch mit verschiedenen anderen Bestandteilen versehen werden, wie [[Microstern]]e oder [[Metallpulver]], die z.B. in [[Fontäne]]n oder um beim Abbrand eines Treibsatzes einen Schweif zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Ersatz für S. zur Verwendung in hochwertigen [[Raketentreiber]]n ist [[Pyrodex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reaktion und Reaktionsprodukte ===&lt;br /&gt;
Für die Reaktion von Schwarzpulver bei der Verbrennung läßt sich keine einfache Reakionsgleichung angeben, da eine Vielzahl von Reaktionen nahezu gleichzeitig unter extremen Bedingungen ablaufen. Eine Annäherung kann durch folgende Reaktionsgleichung für ein Gemisch aus 75,7% Kaliumnitrat, 11,7% Kohlepulver, 9,7% Schwefel und 2,9% Feuchtigkeit angegeben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74 KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 96 C + 30 S + 16 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O →&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 56 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 14 CO + 3 CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 2 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 4 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + 19 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 7 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 2 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S + 2 KSCN + (NH4)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + C + S &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: M. S. Russel, The Chemistry of fireworks, 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung von 1 kg Schwarzpulver der (für Schießpulver typischen) Zusammensetzung Salpeter:Holzkohle:Schwefel 75:15:10 bilden sich etwa 350 Liter Gase (Volumen bei 25°C) und Rauch (feste Bestandteile). Diese erhebliche Volumenzunahme und der verglichen mit anderen Explosivstoffen langsame Abbrand ist ein Grund für die schiebende Wirkung von Schwarzpulverladungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 100. Auflage, 1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Versuche mit Zweistoffgemischen (Kaliumnitrat+Holzkohle bzw. Kaliumnitrat+Schwefel) kennt man einige Vorgänge, die beim Aufheizen des Schwarzpulvers ablaufen: &lt;br /&gt;
Das vor der Entzündung des Schwarzpulvers schmelzende KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; wird von der porösen Holzkohle aufgesogen und setzt sich  mit der Kohle unter anderem zu CO (Kohlenmonoxid) und NO (Stickstoffmonoxid) um; das ebenfalls entstehende Nitrit bildet bei der Reaktion mit Schwefel unter anderem N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (Lachgas). Die so entstehenden Gase CO,NO und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden hierbei ein explosives Gemisch, das unter Ablauf der Reaktionen N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + CO --&amp;gt; N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und NO + CO --&amp;gt; 1/2 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; die eigentliche Explosion auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Der Erwerb von Schwarzpulver ist in Deutschland nur mit einem [[Erlaubnisschein]] nach [[§7]] oder [[§27]] gemäß [[Sprengstoffgesetz]] oder einem Böller- bzw. Vorderladerschein nach §32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die Verwendung mit einem Befähigungsschein nach [[§20]] oder §27 gemäß SprengG oder einer ''Umgangserlaubnis nach §27 SprengG zum Umgang mit Böllerpulver / Schwarzpulver im privaten Bereich'' möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Herstellung von Schwarzpulver ist nach dem deutschen Recht Privatpersonen verboten. Ausnahmen bilden z.B. an Schulen und Hochschulen die Freimengen für Forschung und Lehre definiert im Sprengstoffgesetz §2 Absatz 1 sowie §5 Absatz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Schweiz und Österreich kann jede Privatperson Schwarzpulver frei erwerben. Der Verkauf an Kinder ist teilweise beschränkt bis komplett verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwarzpulver war der erste bekannte [[Explosivstoff]] und gehört wohl zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Obwohl es anfänglich hauptsächlich für Waffen verwendet wurde und damit meist der Zerstörung diente, hatte sein Einsatz in der Industrie, z.B. seit dem 19. Jahrhundert zur Erschließung von Rohstoffen, weitreichende Auswirkungen. In der militärischen Pyrotechnik wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch rauchloses [[Nitrocellulose]]-Schießpulver verdrängt. In der zivilen Feuerwerkerei hat es auch heute noch eine dominierende Stellung und wird in den meisten [[Feuerwerkskörper]]n verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BertholdSchwarz.jpg|thumb|NIGER BERCHTHOLDUS]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wurde höchstwahrscheinlich vor mehr als tausend Jahren durch Zufall im fernen Osten entdeckt - vermutlich in Indien früher als in China. Aus dieser Zeit existieren keine Dokumente, deshalb kommen auch Araber und Griechen/Byzantiner als Erfinder in Frage. Letzteren soll schon um 670 n.C. das &amp;quot;[[Griechisches Feuer]]&amp;quot; (&amp;quot;''Greek Fire''&amp;quot;) bekannt gewesen sein - ein Gemisch aus Salpeter, Ölen und Schwefel, das ausschließlich für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde und als Vorläufer des Schwarzpulvers gilt. (s.a. [[Sprengpulver]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals soll Marcus Graecus in seinem Buch &amp;quot;Liber ignium ad comburendos hostes&amp;quot; das Greek Fire und ein dem Schwarzpulver ähnliches Gemisch im 8. Jahrhundert erwähnt haben. Gesichert sind die Aufzeichnungen des englischen Mönches Roger Bacon &amp;quot;Opus Majus&amp;quot; (ca. 1267), in denen er ein Gemisch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel und dessen Verwendung für [[Knallkörper]] beschreibt. Die Legende um den Franziskaner-Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg reicht ungefähr in das Jahr 1380 zurück: Constantin Anklitzen nahm beim Eintritt in das Kloster den Namen Berchthold an, den Beinamen Schwarz erhielt er aufgrund seines Interesses an Alchemie und Schwarzer Magie (er galt als &amp;quot;Nigromantikus&amp;quot;). Auch er soll zufällig das Schwarzpulver erfunden und anschließend mit Feuerwaffen experimentiert haben. Die Existenz von &amp;quot;Niger Berchtholdus&amp;quot; ist nicht zu beweisen, weil alle Aufzeichnungen des freiburgischen Klosters kurz vor der Reformation zerstört wurden. Sicher ist, dass Freiburg im 14. und 15. Jahrhundert ein Zentrum in der Entwicklung von Feuerwaffen und Ausbildung von Kanonieren war (Deutsches Feuerwerksbuch, 1420). Zuvor jedoch sollen schon unter König Alphonsus XI. von Spanien aus Mörsern verschossene Eisenkugeln mit explosivem Inhalt bei der Belagerung Castilliens durch die Mauren im Jahr 1331 (1348?) eingesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1650 schwankten die Anteile der drei Komponenten erheblich. Holzkohle und Schwefel waren weit stärker vertreten, oft zu je einem Viertel oder sogar einem Drittel der Gesamtmenge. Seit 1650 hat sich das grobe Mischungsverhältnis 75:15:10 (Kaliumnitrat:Kohle:Schwefel) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wird in Europa heute nur noch von wenigen, darauf spezialisierten Fabriken hergestellt. Diese Pulvermühlen liefern standartisierte Pulver von gleichbleibend hoher Qualität. Nur wenige Feuerwerksfabriken stellen heute noch ihr eigenes Pulver her.  Insbesondere in Südeuropa werden noch Spezialpulver (z.B. als sehr sanfte [[Ausstoßladung]] für schwere [[Zylinderbombe]]n) von den Feuerwerkern selbst erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China dürfen die Feuerwerksfabriken nur noch für [[Böller]] selbst fabriziertes Schwarzpulver verwenden. Für alle anderen Feuerwerkskörper, und ganz speziell für Ausstoßladungen darf nur noch Qualitätspulver aus wenigen, lizensierten Pulvermühlen verwendet werden.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Schwarzpulver war bis zur Erfindung von modernen Sprengstoffen wie C4 und ANFO das einzige Treib- und Sprengmittel für Artillerie- und Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Schwarzpulver&amp;diff=6531</id>
		<title>Diskussion:Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Diskussion:Schwarzpulver&amp;diff=6531"/>
				<updated>2008-10-30T23:37:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nachfolgenden Teil habe ich erstmal gelöscht, da aus 1kg Schwarzpulver unmöglich 1130 L CO2 entstehen können (2.2kg CO2 aus 1kg SP...). Die im Originaltext angegebenen &amp;gt;2000 L Gas aus 1kg SP hab ich durch die tatsächliche im Holleman-Wiberg angegebene Zahl 350 L ersetzt, was sich recht gut mit dem Schwadenvolumen deckt. Der Rest muss wieder korrigiert ergänzt werden, hab gerade leider nur einen älteren HoWi zur Hand.&lt;br /&gt;
Danke an Vesuvio für den Hinweis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| 750 g KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;--&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |710 l N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |290 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 150 g Holzkohle&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1130 l CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 110 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 g Schwefel&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 280 l CO&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; | 125 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30 g K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15 g (NH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6530</id>
		<title>Schwarzpulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Schwarzpulver&amp;diff=6530"/>
				<updated>2008-10-30T23:31:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: unsinnige Reaktionsgleichung entfernt, Danke an Vesuvio für den Hinweis. Ausführliche Version folgt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
;Schwarzpulver :(''Blackpowder'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_01.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_02.jpg|thumb|Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ChinaPulvermuehle.jpg|thumb|Historische chinesische Schwarzpulvermühle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_03.jpg|thumb|Feuchte Pulvermasse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzpulverMuehle_Parente_04.jpg|thumb|Rüttelsieb nach Granulierem]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver stellt eine Mischung aus [[Salpeter]] ([[Kaliumnitrat]]), [[Schwefel]] und [[Holzkohle]] dar. Der Mischungsgehalt variiert  zwischen 60-85% Kaliumnitrat, 10-25% Kohle und 0-20% Schwefel, wobei sich je nach Mischungsverhältnis ein unterschiedliches [[Abbrand]]verhalten ergibt. Ein erhöhter Anteil an Kaliumnitrat führt zu einem heftigeren Abbrand, ein erhöhter Kohlenstoffanteil führt zu einem langsameren und gleichmäßigeren Abbrand, wie z.B. in [[Rakete|Raketen]]-[[Treibsatz|Treibsätzen]] erforderlich.&lt;br /&gt;
Neben Gemischen aus allen drei Komponeten werden für bestimmte Zwecke auch 2-Komponentengemische aus Kaliumnitrat und Kohle mit einem Mischungsverhältnis von ca. 80:20 Gewichtsprozent eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Qualität der einzelnen Zutaten, vor allem der Holzkohle, ist entscheidend für das Abbrandverhalten und die Treibkraft des Schwarzpulvers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kaliumnitrat in der Mischung dient als [[Oxidationsmittel]] (Sauerstofflieferant), der Schwefel als [[Brennstoff]] und der Senkung der [[Zündtemperatur]] ([[Sensibilierung]]), die Kohle als Brennstoff.&lt;br /&gt;
Die Zündtemperatur von Schwarzpulver liegt um 300-400°C, also um den Schmelzpunktes von Kaliumnitrat (334°C). Wichtig für die Abbrandeigenschaften des Pulvers ist auch die Wahl der richtigen Kohle. Lindenholz- oder Faulbaumkohle liefern die schnellsten Pulver ([[Schießpulver|Schieß-]], [[Ausstoßladung|Ausstoß-]] &amp;amp; [[Zerlegerladung|Zerlegerpulver]]). In südlichen Ländern Europas wird hierfür die Kohle aus Weinrebenholz hergestellt. Für andere Zwecke, z.B. Goldregenpulver für [[Sterne]], wird auch Kohle aus anderen Holzarten verwendet. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass die Qualität der Kohle möglichst gleich bleibt. Wichtig hierbei sind vor allem der Grad der Verkohlung des Holzes und der Aschegehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver als Schießpulver/Ausstoßladung wird durch mehrere Stunden dauerndes Mahlen der drei (leicht angefeuchteten) Bestandteile in Kollergang- oder Kugelmühlen hergestellt, die man anschließend unter hohem Druck zwischen Leder (als Trennschicht) im Stapel zu Platten presst. Nach Granulieren dieser Platten werden die Körner nach Größen gesiebt und oft mit [[Graphit]] (zum Schutz vor Feuchtigkeit und Reibung) poliert. Die Politur geht auf englische Pulvermühlen zurück. Poliertes Pulver wurde in den afrikanischen Kolonien Englands bevorzugt gekauft weil die Schwarzafrikaner einem Schießpulver mehr zutrauten, wenn es einen ähnlichen Glanz hatte wie ihre eigene Haut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbrandgeschwindigkeit und damit die [[Brisanz]] wird entscheidend vom [[Körnungsgrad]] und der Dichte bestimmt. Vereinfacht gesagt: Feinkörniges Schwarzpulver brennt rascher ab als grob gekörntes. Tatsächlich ist es aber so, daß sich sehr feines Mehlpulver in Reinform relativ langsam umsetzt. Mit steigender Korngröße steigt die Abbrandgeschwindigkeit zunächst, um dann, mit weiter steigender Korngröße zu sinken. Dieses eigentümliche Verhalten wird auf die sogenannten internen Feuerleitwege zurückgeführt: ist das Pulver gekörnt, befinden sich sehr viele Hohlräume darin, durch die sich bei einer Umsetzung die heißen Gase sehr schnell ausbreiten. Ähnlich wie in gedeckter [[Stoppine]]. Dabei setzen sie immer mehr S. in Brand und wie bei einer Kettenreaktion, entstehen immer mehr heiße Gase und die Abbrandgeschwindigkeit wird sehr hoch. In sehr feinem Mehlpulver fehlen diese Feuerleitwege oder sind sehr klein. Damit verhält sich dieses S. fast wie ein gepresstes Pulver bzw. brennt schwer kalkulierbar ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest gepresst (z.B. in Hülsen als Verzögerer, [[Spoletta]]  oder Raketen[[treiber]])  wird ein gleichmässiger und langsamerer Abbrand erzielt. Als Richtwert kann man hier 1 cm/sec annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste [[Brisanz]] erreicht man, indem man die große Oberfläche des feinen Pulver mit den günstigen Feuerlaufwegen eines groben Korns verbindet. Der Trick dabei ist, feines Pulver auf ein Trägersubstrat aufzubringen. Diese Substrat kann aus natürlichem Material wie z.B. Reisspelzen oder auch aus Styroporkügelchen bestehen. Diese Mischung ist gut als [[Zerlegerladung]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Weiterhin kann Schwarzpulver mit einem Bindemittel ([[Dextrin]], [[Gummi arabicum]]) zu einem dünnflüssigen Brei angerührt und auf Baumwollfäden oder Jutegewebe aufgetragen werden ([[Stoppine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver kann auch mit verschiedenen anderen Bestandteilen versehen werden, wie [[Microstern]]e oder [[Metallpulver]], die z.B. in [[Fontäne]]n oder um beim Abbrand eines Treibsatzes einen Schweif zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Ersatz für S. zur Verwendung in hochwertigen [[Raketentreiber]]n ist [[Pyrodex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reaktion und Reaktionsprodukte ===&lt;br /&gt;
Für die Reaktion von Schwarzpulver bei der Verbrennung läßt sich keine einfache Reakionsgleichung angeben, da eine Vielzahl von Reaktionen nahezu gleichzeitig unter extremen Bedingungen ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Versuche mit Zweistoffgemischen (Kaliumnitrat+Holzkohle bzw. Kaliumnitrat+Schwefel) kennt man einige Vorgänge, die beim Aufheizen des Schwarzpulvers ablaufen: &lt;br /&gt;
Das vor der Entzündung des Schwarzpulvers schmelzende KNO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; wird von der porösen Holzkohle aufgesogen und setzt sich  mit der Kohle unter anderem zu CO (Kohlenmonoxid) und NO (Stickstoffmonoxid) um; das ebenfalls entstehende Nitrit bildet bei der Reaktion mit Schwefel unter anderem N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (Lachgas). Die so entstehenden Gase CO,NO und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden hierbei ein explosives Gemisch, das unter Ablauf der Reaktionen N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + CO --&amp;gt; N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und NO + CO --&amp;gt; 1/2 N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; die eigentliche Explosion auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung von 1 kg Schwarzpulver der (für Schießpulver typischen) Zusammensetzung Salpeter:Holzkohle:Schwefel 75:15:10 bilden sich etwa 350 Liter Gase (Volumen bei 25°C) und Rauch (feste Bestandteile) mit den folgenden Haupt-Inhaltsstoffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(alle Angaben aus: Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 100. Auflage, 1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Der Erwerb von Schwarzpulver ist in Deutschland nur mit einem [[Erlaubnisschein]] nach [[§7]] oder [[§27]] gemäß [[Sprengstoffgesetz]] oder einem Böller- bzw. Vorderladerschein nach §32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die Verwendung mit einem Befähigungsschein nach [[§20]] oder §27 gemäß SprengG oder einer ''Umgangserlaubnis nach §27 SprengG zum Umgang mit Böllerpulver / Schwarzpulver im privaten Bereich'' möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Herstellung von Schwarzpulver ist nach dem deutschen Recht Privatpersonen verboten. Ausnahmen bilden z.B. an Schulen und Hochschulen die Freimengen für Forschung und Lehre definiert im Sprengstoffgesetz §2 Absatz 1 sowie §5 Absatz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Schweiz und Österreich kann jede Privatperson Schwarzpulver frei erwerben. Der Verkauf an Kinder ist teilweise beschränkt bis komplett verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwarzpulver war der erste bekannte [[Explosivstoff]] und gehört wohl zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Obwohl es anfänglich hauptsächlich für Waffen verwendet wurde und damit meist der Zerstörung diente, hatte sein Einsatz in der Industrie, z.B. seit dem 19. Jahrhundert zur Erschließung von Rohstoffen, weitreichende Auswirkungen. In der militärischen Pyrotechnik wurde es gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch rauchloses [[Nitrocellulose]]-Schießpulver verdrängt. In der zivilen Feuerwerkerei hat es auch heute noch eine dominierende Stellung und wird in den meisten [[Feuerwerkskörper]]n verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BertholdSchwarz.jpg|thumb|NIGER BERCHTHOLDUS]]&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wurde höchstwahrscheinlich vor mehr als tausend Jahren durch Zufall im fernen Osten entdeckt - vermutlich in Indien früher als in China. Aus dieser Zeit existieren keine Dokumente, deshalb kommen auch Araber und Griechen/Byzantiner als Erfinder in Frage. Letzteren soll schon um 670 n.C. das &amp;quot;[[Griechisches Feuer]]&amp;quot; (&amp;quot;''Greek Fire''&amp;quot;) bekannt gewesen sein - ein Gemisch aus Salpeter, Ölen und Schwefel, das ausschließlich für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde und als Vorläufer des Schwarzpulvers gilt. (s.a. [[Sprengpulver]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals soll Marcus Graecus in seinem Buch &amp;quot;Liber ignium ad comburendos hostes&amp;quot; das Greek Fire und ein dem Schwarzpulver ähnliches Gemisch im 8. Jahrhundert erwähnt haben. Gesichert sind die Aufzeichnungen des englischen Mönches Roger Bacon &amp;quot;Opus Majus&amp;quot; (ca. 1267), in denen er ein Gemisch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel und dessen Verwendung für [[Knallkörper]] beschreibt. Die Legende um den Franziskaner-Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg reicht ungefähr in das Jahr 1380 zurück: Constantin Anklitzen nahm beim Eintritt in das Kloster den Namen Berchthold an, den Beinamen Schwarz erhielt er aufgrund seines Interesses an Alchemie und Schwarzer Magie (er galt als &amp;quot;Nigromantikus&amp;quot;). Auch er soll zufällig das Schwarzpulver erfunden und anschließend mit Feuerwaffen experimentiert haben. Die Existenz von &amp;quot;Niger Berchtholdus&amp;quot; ist nicht zu beweisen, weil alle Aufzeichnungen des freiburgischen Klosters kurz vor der Reformation zerstört wurden. Sicher ist, dass Freiburg im 14. und 15. Jahrhundert ein Zentrum in der Entwicklung von Feuerwaffen und Ausbildung von Kanonieren war (Deutsches Feuerwerksbuch, 1420). Zuvor jedoch sollen schon unter König Alphonsus XI. von Spanien aus Mörsern verschossene Eisenkugeln mit explosivem Inhalt bei der Belagerung Castilliens durch die Mauren im Jahr 1331 (1348?) eingesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1650 schwankten die Anteile der drei Komponenten erheblich. Holzkohle und Schwefel waren weit stärker vertreten, oft zu je einem Viertel oder sogar einem Drittel der Gesamtmenge. Seit 1650 hat sich das grobe Mischungsverhältnis 75:15:10 (Kaliumnitrat:Kohle:Schwefel) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulver wird in Europa heute nur noch von wenigen, darauf spezialisierten Fabriken hergestellt. Diese Pulvermühlen liefern standartisierte Pulver von gleichbleibend hoher Qualität. Nur wenige Feuerwerksfabriken stellen heute noch ihr eigenes Pulver her.  Insbesondere in Südeuropa werden noch Spezialpulver (z.B. als sehr sanfte [[Ausstoßladung]] für schwere [[Zylinderbombe]]n) von den Feuerwerkern selbst erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China dürfen die Feuerwerksfabriken nur noch für [[Böller]] selbst fabriziertes Schwarzpulver verwenden. Für alle anderen Feuerwerkskörper, und ganz speziell für Ausstoßladungen darf nur noch Qualitätspulver aus wenigen, lizensierten Pulvermühlen verwendet werden.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Schwarzpulver war bis zur Erfindung von modernen Sprengstoffen wie C4 und ANFO das einzige Treib- und Sprengmittel für Artillerie- und Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Blitzknall&amp;diff=6370</id>
		<title>Blitzknall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Blitzknall&amp;diff=6370"/>
				<updated>2008-06-04T19:15:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Blitzknall :(''Flash'', ''Flash Report'', ''Thunderflash'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen [[Knall]] zu erzeugen, ist in vielen [[Feuerwerkskörper|Feuerwerkskörpern]] ein [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischer Satz]] aus [[Kaliumperchlorat]] und sehr feinem [[Aluminium|Aluminiumpulver]] als [[Effekt]]- oder [[Zerlegerladung]] enthalten. Dieser sog. [[Blitzknallsatz]] (Blitz-Satz) verbrennt mit hohen Temperaturen und sehr hoher [[Reaktionsgeschwindigkeit]]. Während z.B. [[Schwarzpulver]] für eine [[Knall|Knallwirkung]] stark [[Verdämmung|verdämmt]] werden muß, wird schon eine nur einseitig verschlossene [[Papphülse]] trotz der geringen [[Verdämmung]] von der [[Perchlorat]]-[[Aluminium]]-Mischung mit hellem [[Blitz]] und lautem [[Knall]] zerrissen. Das macht auch die extreme Gefährlichkeit dieses [[Gemisch|Gemisches]] deutlich: schon bei [[Knallpatronen]] (&amp;quot;Staren-, [[Vogelschreck]]&amp;quot;, [[Pyrotechnische Munition]], [[Kaliber]] 15mm), die nur ein bis zwei Gramm Blitzknall-Satz enthalten, kann es bei unsachgemäßer Handhabung zu schwersten Verletzungen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kaliumperchlorat als [[Oxidationsmittel]] und Aluminium als [[Brennstoff]] liegen die Mischungsgrenzen des für eine Knallerzeugung nutzbaren Satzes bei ca. 66-88% Kaliumperchlorat. Höhere Anteile an Kaliumperchlorat verhindern den Abbrand, geringere führen zu einer langsamen Umsetzung. Das stöchiometrische Gemisch aus Aluminium und Kaliumperchlorat, was zu einer vollständigen Umsetzung des im Kaliumperchlorat gebundenen Sauerstoffes zu [[Aluminiumoxid]] führt, enthält 66% Kaliumperchlorat und ist mit dem hohen Aluminiumgehalt schon an der Grenze eines knallerzeugendenen Satzes, wird von Lancaster jedoch als Blitzknallsatz angegeben. [[Shimizu]] führt einen Blitzknallsatz ausschließlich auf der Basis von Kaliumperchlorat und Aluminium mit einem Anteil von 72% Kaliumperchlorat auf. Dies stimmt gut mit einem rel. häufig anzutreffendem Mischungsverhältnis von 70% Kaliumperchlorat und 30% Aluminium überein.&lt;br /&gt;
Der hohe Anteil an Kaliumperchlorat in den knallerzeugenden Sätzen führt zu einem Sauerstoffüberschuß der Reaktion. Der überschüßige Sauerstoff kann mit anderen [[Reduktionsmittel]]n wie [[Schwefel]] umgesetzt werden und führt zu einer noch heftigeren Umsetzung. Hinsichtlich der erzielbaren Lautstärke ergibt ein Satz mit 64% Kaliumperchlorat, 23% Aluminium und dem Rest Schwefel bessere Ergebnisse als ein Satz nur auf Basis von Aluminium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung für die stöchiometrische Umsetzung kann unter Vernachlässigung von bei der hohen Temperatur mit Sicherheit ablaufenden Nebenreaktion mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 Al → 3 KCl + 4 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im verwendeten Gemisch mit 72% Kaliumperchlorat liegt ein Molverhältnis von 1:2 (Kaliumperchlorat : Aluminium) vor. Dementsprechend kann die tatsächliche Reaktionsgleichung mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 4 Al → 2 KCl + 2 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angenähert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oxidationsmittel wird Kaliumperchlorat manchmal durch [[Bariumnitrat]] ersetzt. Dagegen werden [[Chlorate]] (Kalium-, Bariumchlorat) niemals zusammen mit Aluminium- oder anderen [[Metallpulver|Metallpulvern]] verwendet, da sich solche Gemische schon unter dem Einfluss von [[Luftfeuchtigkeit]] oder bei sehr geringem [[Druck]] entzünden und heftigst [[Explosion|explodieren]] können. Aus dem gleichen Grund ist auch [[Magnesium|Magnesiumpulver]] in Perchlorat- und Nitrat-Knallsätzen nur selten enthalten (s.a. [[Salut]]). In der DDR wiederum war ein Magnesium-Bariumnitrat-Blitzknallsatz handelsüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Blitzknall eine andere Tonhöhe zu geben und ihn zündwilliger zu machen, setzt man auch einen geringen Prozentsatz [[Antimontrisulfid]] oder Schwefel zu; vor allem bei den südländischen Herstellern und auf Malta ist dies weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Outdoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Brisanz&amp;diff=6369</id>
		<title>Brisanz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Brisanz&amp;diff=6369"/>
				<updated>2008-06-03T05:39:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(von lateinisch ''brisare'' &amp;quot;zerquetschen der Weintraube beim Keltern&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brisanz ist das Arbeitsvermögen eines [[Explosivstoff|Explosivstoffes]] als Produkt aus Dichte, spezifischem Explosionsdruck und Detonationsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Energiegehalt des Stoffes spielt dabei fast keine Rolle. Buchenholz hat eine etwa dreimal so hohe Energiedichte wie beispielsweise TNT. Die Geschwindigkeit der Energieumsetzung ist also entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brisanz wird im Vergleichsverfahren ermittelt. In der Pyrotechnik wird die Brisanz häufig mit dem ''Wagner'schen Pendel'' bestimmt. Eine definierte Menge des zu prüfenden Explosivstoffes wird verwendet, um ein schweres Pendel durch die Explosion auszulenken. Mittels Schleppzeiger wird der erreichte Ausschlagswinkel ermittelt und als Vergleichswert für die Brisanz genommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine andere gebräuchliche Messmethode ist die ''Bleiblockausbauchung'' nach Isidor Trauzel. Dabei wird ein Loch in einem definierten Bleiblock mit einer definierten Menge Sprengstoff &amp;quot;ausgebaucht&amp;quot; und die Volumenvergrößerung des Hohlraums mittels Wasser gemessen. Das Ergebnis wird hier in Kubikzentimeter pro Gramm angegeben.&lt;br /&gt;
Ähnlich funktioniert der ''Kast'sche Apparat'', in dem ein Kupferzylinder gestaucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Maßeinheit für die Brisanz ist das ''TNT-Äquivalent'', bei dem die Wirkung des meist verwendeten militärischen Sprengstoffs '''T'''ri'''n'''itro'''t'''oluol (eigentlich 1-Methyl-2,4,6-Trinitrobenzol) als Vergleichsgröße herangezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Kleinfeuerwerk]] selbst im dicksten [[Böller]] regelmäßig weit unter dem TNT-Äquivalent von einem Gramm liegt, ist diese Maßeinheit für die Pyrotechnik zu grob und somit nicht wirklich von Bedeutung. Selbst 1 kg bestes [[Schwarzpulver]] entspricht bestenfalls 350 g TNT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Heuler&amp;diff=6368</id>
		<title>Heuler</title>
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				<updated>2008-06-02T20:25:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Verschiedene_Luftheuler.jpg|thumb|Verschiedene Luftheuler]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Luftheuler_mit_Plastikkappe.jpg|thumb|Verschiedene Luftheuler mit Kunststoffhülse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Pfeifpatronen.jpg|thumb|Gebündelte Pfeifpatronen zum Abschuss aus Mörsern bei einem Großfeuerwerk]]&lt;br /&gt;
;Heuler:(Pfeife, Pfeifer, Luftheuler, Luftpfeifer, Pfeifpatrone, ''Whistle'', teilweise ''Ratter-''/''Knatter-''Patrone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einseitig verschlossene Papier- oder Kunststoffhülse, in die zu etwa 1/3 der Hülsenlänge ein [[pyrotechnischer Satz]] eingepresst ist. Dieser ist meist ein Zweikomponenten-Gemisch aus [[Kaliumperchlorat]] und dem [[Natrium|Natrium-]] oder [[Kalium]]salz einer aromatischen Säure ([[Benzoesäure]], [[Salicylsäure]]). Der Pfeifton wird durch das oszillierende Abbrennen des Satzes und die dadurch in Schwingungen versetzte Gassäule in der Hülse erzeugt. Das Pfeifgeräusch ist also auf das Abbrandverhalten des Satzes zurückzuführen, und nicht auf spezielle mechanische Vorrichtungen. Dieses Verhalten lässt sich z.B. an Verbindungen wie dem [[Brisanz|brisantem]] [[Kaliumpikrat]], dem Kaliumsalz der Pikrinsäure, demonstrieren, welches bereits lose entzündet unter gelegentlichem Pfeifen verbrennt. &lt;br /&gt;
Über das Satz-Mischungsverhältnis und die Länge der Hülse kann die Frequenz des Pfeiftones eingestellt werden. Ein typischer Pfeifsatz enthält 70 % Kaliumperchlorat und 30 % Kaliumbenzoat (Shimizu) oder 75 % Kaliumperchlorat und 25 % Natriumsalicylat (Conkling). Dieses Verhältnis entspricht genau dem stöchiometrischen Verhältnis von Oxidationsmittel zu Reduktionsmittel, wenn von einer vollständigen Oxidation der organischen Verbindung zu Kohlenstoffdioxid und Wasser ausgegangen wird. Die formalen Reaktionsgleichungen dafür lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Benzoat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 KC&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; × 3 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 15 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; → 2 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 15 KCl + 22 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 28 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Salicylat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 NaC&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 7 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; → Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 7 KCl + 5 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 14 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des oszillierenden Abbrands kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Reaktion nicht streng nach der Reaktionsgleichung verläuft, sondern z.B. teilweise auch nur partielle Oxidation (zu Kohlenstoffmonoxid) stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeifsätze ähneln in ihrer Zusammensetzung stark einem [[Blitzknallsatz]], nur mit einer organischen Verbindung anstelle eines [[Metallpulver]]s als Reduktionsmittel. Bilden sich in einem Pfeifsatz Risse oder liegt er als loses Pulver vor, kann es daher zu schlagartiger Umsetzung und Zerlegung des [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenstands]] mit einem lauten [[Knall]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem ''Pfeifen'' und einem ''Rattern'' entsteht durch eine unterschiedliche Pressung des Treibsatzes. Wird in den Satz eine [[Seele]], also ein dornförmiger Hohlraum in der Satzsäule, eingepresst, entsteht durch die vergrößerte Abbrandoberfläche und damit verbundenen starken Satzabbrand ein sehr lauter und schriller, vibrierend unterbrochener Ton (''Knattern'', ''Rattern'', ''Screeching'', ''Croaking''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuler und insbesondere auch Ratterpatronen erzeugen Schub und können bedingt als [[Treibsatz|Treibsätze]] verwendet werden. Dem pyrotechnischen Satz kann zudem ca. 5 Gewichts-&amp;amp;#037; [[Titan]]pulver beigemischt werden - der Heuler besitzt dann einen [[Silberperlen]]-[[Schweif]] (''Titanium Whistle''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/bombette_heuler.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Links auf FEUERWERK.net===&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-homepage.de/technik_4/_mainor_technik_4c1.htm Animation des Funktionsprinzips eines Heulers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Heuler&amp;diff=6367</id>
		<title>Heuler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Heuler&amp;diff=6367"/>
				<updated>2008-06-02T20:23:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Verschiedene_Luftheuler.jpg|thumb|Verschiedene Luftheuler]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Luftheuler_mit_Plastikkappe.jpg|thumb|Verschiedene Luftheuler mit Kunststoffhülse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Pfeifpatronen.jpg|thumb|Gebündelte Pfeifpatronen zum Abschuss aus Mörsern bei einem Großfeuerwerk]]&lt;br /&gt;
;Heuler:(Pfeife, Pfeifer, Luftheuler, Luftpfeifer, Pfeifpatrone, ''Whistle'', teilweise ''Ratter-''/''Knatter-''Patrone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einseitig verschlossene Papier- oder Kunststoffhülse, in die zu etwa 1/3 der Hülsenlänge ein [[pyrotechnischer Satz]] eingepresst ist. Dieser ist meist ein Zweikomponenten-Gemisch aus [[Kaliumperchlorat]] und dem [[Natrium|Natrium-]] oder [[Kalium]]salz einer aromatischen Säure ([[Benzoesäure]], [[Salicylsäure]]). Der Pfeifton wird durch das oszillierende Abbrennen des Satzes und die dadurch in Schwingungen versetzte Gassäule in der Hülse erzeugt. Das Pfeifgeräusch ist also auf das Abbrandverhalten des Satzes zurückzuführen, und nicht auf spezielle mechanische Vorrichtungen. Dieses Verhalten lässt sich z.B. an Verbindungen wie dem [[Brisanz|brisantem]] [[Kaliumpikrat]], dem Kaliumsalz der Pikrinsäure, demonstrieren, welches bereits lose entzündet unter gelegentlichem Pfeifen verbrennt. &lt;br /&gt;
Über das Satz-Mischungsverhältnis und die Länge der Hülse kann die Frequenz des Pfeiftones eingestellt werden. Ein typischer Pfeifsatz enthält 70 % Kaliumperchlorat und 30 % Kaliumbenzoat (Shimizu) oder 75 % Kaliumperchlorat und 25% Natriumsalicylat (Conkling). Dieses Verhältnis entspricht genau dem stöchiometrischen Verhältnis von Oxidationsmittel zu Reduktionsmittel, wenn von einer vollständigen Oxidation der organischen Verbindung zu Kohlenstoffdioxid und Wasser ausgegangen wird. Die formalen Reaktionsgleichungen dafür lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Benzoat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 KC&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; × 3 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 15 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; → 2 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 15 KCl + 22 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 28 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Salicylat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 NaC&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 7 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; → Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 7 KCl + 5 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 14 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des oszillierenden Abbrands kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Reaktion nicht streng nach der Reaktionsgleichung verläuft, sondern z.B. teilweise auch nur partielle Oxidation (zu Kohlenstoffmonoxid) stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeifsätze ähneln in ihrer Zusammensetzung stark einem [[Blitzknallsatz]], nur mit einer organischen Verbindung anstelle eines [[Metallpulver]]s als Reduktionsmittel. Bilden sich in einem Pfeifsatz Risse oder liegt er als loses Pulver vor, kann es daher zu schlagartiger Umsetzung und Zerlegung des [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenstands]] mit einem lauten [[Knall]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem ''Pfeifen'' und einem ''Rattern'' entsteht durch eine unterschiedliche Pressung des Treibsatzes. Wird in den Satz eine [[Seele]], also ein dornförmiger Hohlraum in der Satzsäule, eingepresst, entsteht durch die vergrößerte Abbrandoberfläche und damit verbundenen starken Satzabbrand ein sehr lauter und schriller, vibrierend unterbrochener Ton (''Knattern'', ''Rattern'', ''Screeching'', ''Croaking''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuler und insbesondere auch Ratterpatronen erzeugen Schub und können bedingt als [[Treibsatz|Treibsätze]] verwendet werden. Dem pyrotechnischen Satz kann zudem ca. 5 Gewichts-&amp;amp;#037; [[Titan]]pulver beigemischt werden - der Heuler besitzt dann einen [[Silberperlen]]-[[Schweif]] (''Titanium Whistle''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/bombette_heuler.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Links auf FEUERWERK.net===&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-homepage.de/technik_4/_mainor_technik_4c1.htm Animation des Funktionsprinzips eines Heulers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Heuler&amp;diff=6366</id>
		<title>Heuler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Heuler&amp;diff=6366"/>
				<updated>2008-06-02T20:20:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Verschiedene_Luftheuler.jpg|thumb|Verschiedene Luftheuler]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Luftheuler_mit_Plastikkappe.jpg|thumb|Verschiedene Luftheuler mit Kunststoffhülse]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Pfeifpatronen.jpg|thumb|Gebündelte Pfeifpatronen zum Abschuss aus Mörsern bei einem Großfeuerwerk]]&lt;br /&gt;
;Heuler:(Pfeife, Pfeifer, Luftheuler, Luftpfeifer, Pfeifpatrone, ''Whistle'', teilweise ''Ratter-''/''Knatter-''Patrone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einseitig verschlossene Papier- oder Kunststoffhülse, in die zu etwa 1/3 der Hülsenlänge ein [[pyrotechnischer Satz]] eingepresst ist. Dieser ist meist ein Zweikomponenten-Gemisch aus [[Kaliumperchlorat]] und dem [[Natrium|Natrium-]] oder [[Kalium]]salz einer aromatischen Säure ([[Benzoesäure]], [[Salicylsäure]]). Der Pfeifton wird durch das oszillierende Abbrennen des Satzes und die dadurch in Schwingungen versetzte Gassäule in der Hülse erzeugt. Das Pfeifgeräusch ist also auf das Abbrandverhalten des Satzes zurückzuführen, und nicht auf spezielle mechanische Vorrichtungen. Dieses Verhalten lässt sich z.B. an Verbindungen wie dem [[Brisanz|brisantem]] [[Kaliumpikrat]], dem Kaliumsalz der Pikrinsäure, demonstrieren, welches bereits lose entzündet unter gelegentlichem Pfeifen verbrennt. &lt;br /&gt;
Über das Satz-Mischungsverhältnis und die Länge der Hülse kann die Frequenz des Pfeiftones eingestellt werden. Ein typischer Pfeifsatz enthält 70 % Kaliumperchlorat und 30 % Kaliumbenzoat (Shimizu) oder 75 % Kaliumperchlorat und 25% Natriumsalicylat (Conkling). Dieses Verhältnis entspricht genau dem stöchiometrischen Verhältnis von Oxidationsmittel zu Reduktionsmittel, wenn von einer vollständigen Oxidation der organischen Verbindung zu Kohlenstoffdioxid und Wasser ausgegangen wird. Die formalen Reaktionsgleichungen dafür lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Benzoesäure:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 KC&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; × 3 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 15 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; → 2 K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 15 KCl + 22 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 28 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Salicylsäure:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 KC&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + 7 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; → K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 7 KCl + 5 H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + 14 CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des oszillierenden Abbrands kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Reaktion nicht streng nach der Reaktionsgleichung verläuft, sondern z.B. teilweise auch nur partielle Oxidation (zu Kohlenstoffmonoxid) stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeifsätze ähneln in ihrer Zusammensetzung stark einem [[Blitzknallsatz]], nur mit einer organischen Verbindung anstelle eines [[Metallpulver]]s als Reduktionsmittel. Bilden sich in einem Pfeifsatz Risse oder liegt er als loses Pulver vor, kann es daher zu schlagartiger Umsetzung und Zerlegung des [[pyrotechnischer Gegenstand|pyrotechnischen Gegenstands]] mit einem lauten [[Knall]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem ''Pfeifen'' und einem ''Rattern'' entsteht durch eine unterschiedliche Pressung des Treibsatzes. Wird in den Satz eine [[Seele]], also ein dornförmiger Hohlraum in der Satzsäule, eingepresst, entsteht durch die vergrößerte Abbrandoberfläche und damit verbundenen starken Satzabbrand ein sehr lauter und schriller, vibrierend unterbrochener Ton (''Knattern'', ''Rattern'', ''Screeching'', ''Croaking''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuler und insbesondere auch Ratterpatronen erzeugen Schub und können bedingt als [[Treibsatz|Treibsätze]] verwendet werden. Dem pyrotechnischen Satz kann zudem ca. 5 Gewichts-&amp;amp;#037; [[Titan]]pulver beigemischt werden - der Heuler besitzt dann einen [[Silberperlen]]-[[Schweif]] (''Titanium Whistle''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;http://www.feuerwerk.net/technik_4/bombette_heuler.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Links auf FEUERWERK.net===&lt;br /&gt;
*[http://www.feuerwerk-homepage.de/technik_4/_mainor_technik_4c1.htm Animation des Funktionsprinzips eines Heulers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnische Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.feuerwerk.net/wiki/index.php?title=Blitzknall&amp;diff=6362</id>
		<title>Blitzknall</title>
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				<updated>2008-05-31T13:16:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivhp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Blitzknall :(''Flash'', ''Flash Report'', ''Thunderflash'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen [[Knall]] zu erzeugen, ist in vielen [[Feuerwerkskörper|Feuerwerkskörpern]] ein [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischer Satz]] aus [[Kaliumperchlorat]] und sehr feinem [[Aluminium|Aluminiumpulver]] als [[Effekt]]- oder [[Zerlegerladung]] enthalten. Dieser sog. [[Blitzknallsatz]] (Blitz-Satz) verbrennt mit hohen Temperaturen und sehr hoher [[Reaktionsgeschwindigkeit]]. Während z.B. [[Schwarzpulver]] für eine [[Knall|Knallwirkung]] stark [[Verdämmung|verdämmt]] werden muß, wird schon eine nur einseitig verschlossene [[Papphülse]] trotz der geringen [[Verdämmung]] von der [[Perchlorat]]-[[Aluminium]]-Mischung mit hellem [[Blitz]] und lautem [[Knall]] zerrissen. Das macht auch die extreme Gefährlichkeit dieses [[Gemisch|Gemisches]] deutlich: schon bei [[Knallpatronen]] (&amp;quot;Staren-, [[Vogelschreck]]&amp;quot;, [[Pyrotechnische Munition]], [[Kaliber]] 15mm), die nur ein bis zwei Gramm Blitzknall-Satz enthalten, kann es bei unsachgemäßer Handhabung zu schwersten Verletzungen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kaliumperchlorat als [[Oxidationsmittel]] und Aluminium als [[Brennstoff]] liegen die Mischungsgrenzen des für eine Knallerzeugung nutzbaren Satzes bei ca. 66-88% Kaliumperchlorat. Höhere Anteile an Kaliumperchlorat verhindern den Abbrand, geringere führen zu einer langsamen Umsetzung. Das stöchiometrische Gemisch aus Aluminium und Kaliumperchlorat, was zu einer vollständigen Umsetzung des im Kaliumperchlorat gebundenen Sauerstoffes zu [[Aluminiumoxid]] führt, enthält 66% Kaliumperchlorat und ist mit dem hohen Aluminiumgehalt schon an der Grenze eines knallerzeugendenen Satzes. [[Shimizu]] führt einen Blitzknallsatz ausschließlich auf der Basis von Kaliumperchlorat und Aluminium mit einem Anteil von 72% Kaliumperchlorat auf. Dies stimmt gut mit einem rel. häufig anzutreffendem Mischungsverhältnis von 70% Kaliumperchlorat und 30% Aluminium überein.&lt;br /&gt;
Der hohe Anteil an Kaliumperchlorat in den knallerzeugenden Sätzen führt zu einem Sauerstoffüberschuß der Reaktion. Der überschüßige Sauerstoff kann mit anderen [[Reduktionsmittel]]n wie [[Schwefel]] umgesetzt werden und führt zu einer noch heftigeren Umsetzung. Hinsichtlich der erzielbaren Lautstärke ergibt ein Satz mit 64% Kaliumperchlorat, 23% Aluminium und dem Rest Schwefel bessere Ergebnisse als ein Satz nur auf Basis von Aluminium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung für die stöchiometrische Umsetzung kann unter Vernachlässigung von bei der hohen Temperatur mit Sicherheit ablaufenden Nebenreaktion mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 8 Al → 3 KCl + 4 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im verwendeten Gemisch mit 72% Kaliumperchlorat liegt ein Molverhältnis von 1:2 (Kaliumperchlorat : Aluminium) vor. Dementsprechend kann die tatsächliche Reaktionsgleichung mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 KClO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; + 4 Al → 2 KCl + 2 Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angenähert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oxidationsmittel wird Kaliumperchlorat manchmal durch [[Bariumnitrat]] ersetzt. Dagegen werden [[Chlorate]] (Kalium-, Bariumchlorat) niemals zusammen mit Aluminium- oder anderen [[Metallpulver|Metallpulvern]] verwendet, da sich solche Gemische schon unter dem Einfluss von [[Luftfeuchtigkeit]] oder bei sehr geringem [[Druck]] entzünden und heftigst [[Explosion|explodieren]] können. Aus dem gleichen Grund ist auch [[Magnesium|Magnesiumpulver]] in Perchlorat- und Nitrat-Knallsätzen nur selten enthalten (s.a. [[Salut]]). In der DDR wiederum war ein Magnesium-Bariumnitrat-Blitzknallsatz handelsüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Blitzknall eine andere Tonhöhe zu geben und ihn zündwilliger zu machen, setzt man auch einen geringen Prozentsatz [[Antimontrisulfid]] oder Schwefel zu; vor allem bei den südländischen Herstellern und auf Malta ist dies weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Outdoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivhp</name></author>	</entry>

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