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Kryolith

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Chemische Daten

Name: Kryolith, Natriumhexafluoroaluminat

Formel: Na3AlF6

CAS-Nummer: 15096-52-3


Verwendung in der Pyrotechnik: Farbgeber


Gefahrensymbol(e):
GesundheitsgefÀhrdende Substanz GefÀhrliche Substanz UmweltgefÀhrdende Substanz


Gefahren:

H332 GesundheitsschÀdlich bei Einatmen.

H372 SchÀdigt die Organe bei lÀngerer oder wiederholter Exposition.

H411 Giftig fĂŒr Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.


Weitere Daten:

Schmelzpunkt: 1000 °C

Kryolith

Kryolith (Aluminiumtrinatriumhexafluorid, Natriumhexafluoroaluminat(III)) ist ein Halogenid mit der vereinfachten chemischen Zusammensetzung Na3[AlF6]. Als Mineral wurde es zuerst in Grönland entdeckt und bekam seinen Namen (Eisstein), weil es wie Eis aussieht. Heute wird es synthetisch erzeugt.

Eine großtechnische Anwendung von Kryolith ist die Schmelzflusselektrolyse zur Gewinnung von Aluminium (Hall-HĂ©roult-Prozess). Es ist daher reichlich und billig verfĂŒgbar.

In der Pyrotechnik hat es das frĂŒher ĂŒbliche Ultramarin als Natrium-gelber Farbgeber abgelöst. Es ist genausowenig hygroskopisch und billiger.

Wie die meisten Fluorverbindungen wird Kryolith als gesundheitsgefĂ€hrdend und umweltgefĂ€hrlich eingestuft. GesundheitsschĂ€dlich ist vor allem das Einatmen und Verschlucken von Kryolithteilchen, die akut zu Beschwerden im Atemtrakt mit funktioneller Dyspnoe (erschwerte AtemtĂ€tigkeit) und schließlich Lungenemphysem (ÜberblĂ€hung der LungenblĂ€schen) fĂŒhren können. Des Weiteren sind Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung die Folge. LĂ€ngerfristig hat Kryolith eine toxische Wirkung auf Knochen, ZĂ€hne und Nieren.