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Kaliumcarbonat

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-Kaliumcarbonat (K<sub>2</sub>CO<sub>3</sub>) ist eines der festen Reaktionsprodukte (VerbrennungsrĂŒckstĂ€nde), welche beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung fĂŒr den [[Abbrand]] von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der [[Reaktion]] ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel fĂŒr eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver, die parallel ablaufen.+Kaliumcarbonat (K<sub>2</sub>CO<sub>3</sub>) ist eines der festen Reaktionsprodukte (VerbrennungsrĂŒckstĂ€nde bzw. Abbrandprodukte), welche beim Abbrand von [[Schwarzpulver]] entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung fĂŒr den [[Abbrand]] von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der [[Reaktion]] ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel fĂŒr eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver, die parallel ablaufen.
20 KNO<sub>3</sub> + 32 C + 5 S --> 10 N<sub>2</sub> + 11 CO<sub>2</sub> + 16 CO + 3 K<sub>2</sub>S + 5 K<sub>2</sub>CO<sub>3</sub> + K<sub>2</sub>SO<sub>4</sub> + K<sub>2</sub>SO<sub>3</sub> 20 KNO<sub>3</sub> + 32 C + 5 S --> 10 N<sub>2</sub> + 11 CO<sub>2</sub> + 16 CO + 3 K<sub>2</sub>S + 5 K<sub>2</sub>CO<sub>3</sub> + K<sub>2</sub>SO<sub>4</sub> + K<sub>2</sub>SO<sub>3</sub>

Version vom 17:08, 28. Jan. 2008

Chemische Daten

Name: Kaliumcarbonat

Formel: K2CO3

CAS-Nr.: 6381-79-9 (Sesquihydrat) weitere Namen: Pottasche, kohlensaures Kalium


Verwendung in der Pyrotechnik: entsteht beim Abbrand


Gefahrensymbol(e):
Reizend Xi


Gefahren:

R 36/37/38 Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut


Weitere Daten:

Kaliumcarbonat

(Potassium Carbonate)

Kaliumcarbonat (K2CO3) ist eines der festen Reaktionsprodukte (VerbrennungsrĂŒckstĂ€nde bzw. Abbrandprodukte), welche beim Abbrand von Schwarzpulver entstehen. Die folgende stöchiometrische Reaktionsgleichung fĂŒr den Abbrand von Schwarzpulver zeigt, dass Kaliumcarbonat eines der festen Hauptprodukte der Reaktion ist. Die Reaktionsgleichung ist nur ein Beispiel fĂŒr eine Vielzahl möglicher Umsetzungen von Schwarzpulver, die parallel ablaufen.

20 KNO3 + 32 C + 5 S --> 10 N2 + 11 CO2 + 16 CO + 3 K2S + 5 K2CO3 + K2SO4 + K2SO3

In der o.g. Reaktionsgleichung fehlen einige (insbesondere gasförmige) Reaktionsprodukte, die beim Abbrand von Schwarzpulver nachweislich entstehen, u.a. Schwefelwasserstoff, Methan und Wasserstoff.

Literatur

  • Wisniak, J. 2000. The History of Salpeter Production with a Bit of Pyrotechnics and Lavoisier. Chemical Educator 2000, Nr. 5, Seiten 205-209.
  • Herrchen, M., Keller, D. 1996. Analyse der ökologischen Auswirkungen des Silvesterfeuerwerks - ökologische Bilanzierung. Fraunhofer-Institut fĂŒr Umweltchemie und Oekotoxikologie (unveröffentlichte Studie). Schmallenberg.
  • Menke, K. 1978. Die Chemie der Feuerwerkskörper. In: Chemie in unserer Zeit, Jahrgang 1978, Nr.1.