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Ghostmine

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Ghostmine

Als Ghostmines werden Flammenprojektoren bezeichnet, die auf dem Ausstoß von Brandflüssigkeit durch eine Ausstoßladung beruhen. Als Effekt wird dadurch eine große, aufwärts rollende Stichflamme erzielt. Bei den verwendeten Brandflüssigkeiten handelt es sich meist um Alkohole (Methanol, Ethanol, Isopropylalkohol) oder Mineralölkohlenwasserstoffe wie Benzin. Die Bezeichnung Ghostmine rührt vermutlich daher, dass sich die ausgestoßene Brandflüssigkeit meist rollend von unten nach oben entzündet und dabei an Animationen von "Flaschengeistern" erinnert.

Die mit Alkoholen realisierten Ghostmines lassen sich durch den Zusatz von Farbgebern wie Strontiumsalze (rot), Bor in Form von Borsäure (grün) oder Natriumsalze (gelb) färben. Eine blaue Flammenfärbung von Ghostmines ist bei Verwendung von Kupfersalzen und leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen wie Dichlormethan als Farbverbesserer zwar grundsätzlich möglich, sollte aus Gründen des Gesundheits- und Umweltschutzes aber unbedingt unterlassen werden. Bereits sehr geringe Mengen dieser chlorierten Kohlenwasserstoffe können zu einer nachhaltigen Kontamination von Boden und Grundwasser führen. Außerdem tragen sie zur Zerstörung der Ozonschicht bei und sind auch aus toxikologischer Sicht bedenklich. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes sollte außerdem auf die Verwendung von Methanol verzichtet werden.

Ghostmines auf Basis von Benzin resultieren in einer natriumgelben Flamme, die unter starker Rußentwicklung entsteht. Aus Gründen des Umweltschutzes sollte auf die Verwendung von Mineralölkohlenwasserstoffen gänzlich verzichtet werden, weil es bei Ghostmines nie zu einer Verbrennung der gesamten ausgestoßenen Flüssigkeit kommt und daher ein erheblicher Teil auf den Boden gelangt.