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Feistel

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Im Mannheimer Werk der "Standard-Pyrotechnik" war auch Sohn Fritz Feistel beschĂ€ftigt. Unter Mitnahme einiger Mitarbeiter und Teile des Produktionsprogramms grĂŒndete er dann, wie oben schon erwĂ€hnt, 1960 eine eigene Firma - die Firma Feistel war geboren. Kommanditisten waren seine Mutter und der Fabrikant Haug aus Solingen. Dr. Fritz Feistel verstarb 1959 und erlebte die GrĂŒndung einer eigenen Firma unter dem Namen Feistel nicht mehr. Im Mannheimer Werk der "Standard-Pyrotechnik" war auch Sohn Fritz Feistel beschĂ€ftigt. Unter Mitnahme einiger Mitarbeiter und Teile des Produktionsprogramms grĂŒndete er dann, wie oben schon erwĂ€hnt, 1960 eine eigene Firma - die Firma Feistel war geboren. Kommanditisten waren seine Mutter und der Fabrikant Haug aus Solingen. Dr. Fritz Feistel verstarb 1959 und erlebte die GrĂŒndung einer eigenen Firma unter dem Namen Feistel nicht mehr.
Zuerst produzierte die Firma, wie die Standard-Pyrotechnik, Produkte fĂŒr das MilitĂ€r. 1965 bereits erweiterte man das BetrriebsgelĂ€nde auf 20ha und nahm Kleinfeuerwerk in das Fertigungsprogramm mit auf. 1974 wurde das GelĂ€nde der Standard-Pyrotechnik in Schwegenheim angepachtet, das anfang der 70er Jahre von Meissner stillgelegt wurde. An beiden Standorten wurde nun mit ĂŒber 300 Personen produziert. Zuerst produzierte die Firma, wie die Standard-Pyrotechnik, Produkte fĂŒr das MilitĂ€r. 1965 bereits erweiterte man das BetrriebsgelĂ€nde auf 20ha und nahm Kleinfeuerwerk in das Fertigungsprogramm mit auf. 1974 wurde das GelĂ€nde der Standard-Pyrotechnik in Schwegenheim angepachtet, das anfang der 70er Jahre von Meissner stillgelegt wurde. An beiden Standorten wurde nun mit ĂŒber 300 Personen produziert.
-1979 starb Fritz Feistel. Im Jahr 1981 dann wurde die Firma von der Piepenbrock Unternehmensgruppe aus OsnabrĂŒck ĂŒbernommen, die fĂŒr diesen Bereich eine Unterfirma grĂŒndete - die "Piepenbrock Pyrotechnik". Da der Pachtvertrag fĂŒr Schwegenheim inzwischen ausgelaufen war, wurden die Anlagen in Göllheim nochmals erweitert. Die Firma Piepenbrock, zu der im Laufe der Zeit nun auch Moog in Wuppertal und Hamberger in der Schweiz gehörten, zog sich Ende der 90er Jahre wieder aus dem Pyrotechnikmarkt zurĂŒck. Zum 1. Juni 1999 verpachtete sie das Werk in Göllheim an die Comet Pyrotechnik aus Bremerhaven, die den Standort als Zweigwerk fĂŒr die Produktionsspitze zum Jahrtausendwechsel fortfĂŒhrten.+1979 starb Fritz Feistel. Im Jahr 1981 dann wurde die Firma von der Piepenbrock Unternehmensgruppe aus OsnabrĂŒck ĂŒbernommen, die fĂŒr diesen Bereich eine Unterfirma grĂŒndete - die "Piepenbrock Pyrotechnik". Da der Pachtvertrag fĂŒr Schwegenheim inzwischen ausgelaufen war, wurden die Anlagen in Göllheim nochmals erweitert. Dennoch konnte fĂŒr Auftragsspitzen immer wieder das Werk in Schwegenheim, das inzwischen von der DAG (Dynamit Nobel und Depyfag) gepachtet worden war genutzt werden. Die Firma Piepenbrock, zu der im Laufe der Zeit nun auch Moog in Wuppertal und Hamberger in der Schweiz gehörten, zog sich Ende der 90er Jahre wieder aus dem Pyrotechnikmarkt zurĂŒck. Zum 1. Juni 1999 verpachtete sie das Werk in Göllheim an die Comet Pyrotechnik aus Bremerhaven, die den Standort als Zweigwerk fĂŒr die Produktionsspitze zum Jahrtausendwechsel fortfĂŒhrten.
Am 30.12. 2001 kam dann offiziell das Ende, das Werk Göllheim wurde geschlossen und stillgelegt. FĂŒr den Moment ist noch ein Auslieferungslager der Comet GmbH in Göllheim verblieben, alle Fertigungseinrichtungen wurden jedoch demontiert und GebĂ€ude untervermietet. Die Zukunft des Werkes ist ungewiss. Nach dem Ablauf der Genehmigung spĂ€testens 2009 bleibt abzuwarten, was dort geschieht. Man spricht von Abriss... Am 30.12. 2001 kam dann offiziell das Ende, das Werk Göllheim wurde geschlossen und stillgelegt. FĂŒr den Moment ist noch ein Auslieferungslager der Comet GmbH in Göllheim verblieben, alle Fertigungseinrichtungen wurden jedoch demontiert und GebĂ€ude untervermietet. Die Zukunft des Werkes ist ungewiss. Nach dem Ablauf der Genehmigung spĂ€testens 2009 bleibt abzuwarten, was dort geschieht. Man spricht von Abriss...

Version vom 11:57, 9. Jan. 2007

Der Chemiker Fritz Feistel grĂŒndete 1960 in der NĂ€he der pfĂ€lzischen Stadt Göllheim eine eigene Firma, die "Pyrotechnische Fabrik F.Feistel KG". Feistels Vater, Dr. Fritz Feistel war in der Zeit vor und wĂ€hrend des zweiten Weltkrieges Leiter der Forschungsabteilung bei seinem Halbbruder Hans Moog und ging dann ins Zentrallabor der Depyfag nach Berlin. Dort betrieb er auch das "Deutsche Leucht- und Signalmittelwerk" als Unterfirma der Depyfag. Nach dem Krieg, wo er erst einige Zeit in Wuppertal bei Moog war, grĂŒndete er 1957 zusammen mit der Firma Josef Meissner aus Köln eine neue pyrotechnische Fabrik zur Herstellung von technischer und militĂ€rischer Pyrotechnik. Diese hatte ihr Werk zuerst in Mannheim und zog 1965 dann in eine neugebaute Fabrik bei Schwegenheim um. Im Mannheimer Werk der "Standard-Pyrotechnik" war auch Sohn Fritz Feistel beschĂ€ftigt. Unter Mitnahme einiger Mitarbeiter und Teile des Produktionsprogramms grĂŒndete er dann, wie oben schon erwĂ€hnt, 1960 eine eigene Firma - die Firma Feistel war geboren. Kommanditisten waren seine Mutter und der Fabrikant Haug aus Solingen. Dr. Fritz Feistel verstarb 1959 und erlebte die GrĂŒndung einer eigenen Firma unter dem Namen Feistel nicht mehr. Zuerst produzierte die Firma, wie die Standard-Pyrotechnik, Produkte fĂŒr das MilitĂ€r. 1965 bereits erweiterte man das BetrriebsgelĂ€nde auf 20ha und nahm Kleinfeuerwerk in das Fertigungsprogramm mit auf. 1974 wurde das GelĂ€nde der Standard-Pyrotechnik in Schwegenheim angepachtet, das anfang der 70er Jahre von Meissner stillgelegt wurde. An beiden Standorten wurde nun mit ĂŒber 300 Personen produziert. 1979 starb Fritz Feistel. Im Jahr 1981 dann wurde die Firma von der Piepenbrock Unternehmensgruppe aus OsnabrĂŒck ĂŒbernommen, die fĂŒr diesen Bereich eine Unterfirma grĂŒndete - die "Piepenbrock Pyrotechnik". Da der Pachtvertrag fĂŒr Schwegenheim inzwischen ausgelaufen war, wurden die Anlagen in Göllheim nochmals erweitert. Dennoch konnte fĂŒr Auftragsspitzen immer wieder das Werk in Schwegenheim, das inzwischen von der DAG (Dynamit Nobel und Depyfag) gepachtet worden war genutzt werden. Die Firma Piepenbrock, zu der im Laufe der Zeit nun auch Moog in Wuppertal und Hamberger in der Schweiz gehörten, zog sich Ende der 90er Jahre wieder aus dem Pyrotechnikmarkt zurĂŒck. Zum 1. Juni 1999 verpachtete sie das Werk in Göllheim an die Comet Pyrotechnik aus Bremerhaven, die den Standort als Zweigwerk fĂŒr die Produktionsspitze zum Jahrtausendwechsel fortfĂŒhrten. Am 30.12. 2001 kam dann offiziell das Ende, das Werk Göllheim wurde geschlossen und stillgelegt. FĂŒr den Moment ist noch ein Auslieferungslager der Comet GmbH in Göllheim verblieben, alle Fertigungseinrichtungen wurden jedoch demontiert und GebĂ€ude untervermietet. Die Zukunft des Werkes ist ungewiss. Nach dem Ablauf der Genehmigung spĂ€testens 2009 bleibt abzuwarten, was dort geschieht. Man spricht von Abriss...