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Farbgeber

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Silber, weiß und gold in ihren Schattierungen werden in pyrotechnischen SĂ€tzen nicht durch Farbgeber erzeugt, sondern beruhen auf der Emission von Strahlung durch sehr heiße, glĂŒhende, feste oder flĂŒssige Metallpartikel (siehe [[Funkensatz]]). Silber, weiß und gold in ihren Schattierungen werden in pyrotechnischen SĂ€tzen nicht durch Farbgeber erzeugt, sondern beruhen auf der Emission von Strahlung durch sehr heiße, glĂŒhende, feste oder flĂŒssige Metallpartikel (siehe [[Funkensatz]]).
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 +In modernen Feuerwerkskörpern am hĂ€ufigsten genutzte Emissionsspektren von Atomen:
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 +In modernen Feuerwerkskörpern am hĂ€ufigsten genutzte Emissionsspektren von MolekĂŒlen:
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 +|BaCl
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 +weniger intensive BĂ€nder:<br />
 +zwischen 460 nm und 530 nm<br />
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 +== Weblinks ==
 +* [http://about-fireworks.net/lights.html Basic principles of pyrotechnic light production]
Siehe auch [[Flammentemperatur]], [[Farbverbesserer]], [[Leuchtsatz]]. Siehe auch [[Flammentemperatur]], [[Farbverbesserer]], [[Leuchtsatz]].
[[Kategorie: Lexikon]] [[Kategorie: Lexikon]]

Version vom 20:40, 21. Okt. 2007

Farbgeber
(Color Agent)

Als Farbgeber werden in der Pyrotechnik chemische Verbindungen (i.d.R. Salze) bezeichnet, die in pyrotechnischen SĂ€tzen, insbesondere LeuchtsĂ€tzen eine FĂ€rbung der Flamme herbeifĂŒhren. Die FlammenfĂ€rbung beruht dabei auf der Anregung von Valenzelektronen von Atomen und MolekĂŒlen der eingesetzten Farbgeber. Bei der RĂŒckkehr vom energiereichen, angeregten Zustand in ihren energieĂ€rmeren Ausgangszustand emittieren diese angeregten Valenzelektronen elektromagnetische Strahlung (Licht) in einem bestimmten WellenlĂ€ngenbereich. Dieses Licht stellt jeweils nur einen fĂŒr das emittierende Element charakteristischen Teil des sichtbaren Lichts dar und wird deshalb als farbiges Licht wahrgenommen. Die Anregung der Valenzelektronen erfolgt durch die Zufuhr von thermischer Energie, die beim Abbrand des pyrotechnischen Satzes durch Reaktion des Oxidationsmittels mit dem Reduktionsmittel entsteht.

Typische Farbgeber in pyrotechnischen SĂ€tzen sind Salze der folgenden Alkali-, Erdalkali- und Übergangsmetalle:

Neben den vorgenannten Farbgebern, die in pyrotechnischen SĂ€tzen fĂŒr Feuerwerkskörper fĂŒr VergnĂŒgungszwecke weit verbreitet sind, gibt es weitere Farbgeber, die vereinzelt, insbesondere in der militĂ€rischen Pyrotechnik und fĂŒr spezielle Anwendungen (z.B. FlammenfĂ€rbung von Alkoholflammen) Anwendung finden:

Insbesondere finden folgende Salze der o.g. Elemente als Farbgeber in pyrotechnischen SĂ€tzen Verwendung:

Durch Kombination mehrerer Farbgeber in einem pyrotechnischen Satz können die Flammenfarben spektral "gemischt" werden. Eine Intensivierung der Farbtiefe wird hÀufig durch den Einsatz von Farbverbesserern erreicht. Die Helligkeit der farbigen Flamme hÀngt wesentlich von der Flammentemperatur ab.

Silber, weiß und gold in ihren Schattierungen werden in pyrotechnischen SĂ€tzen nicht durch Farbgeber erzeugt, sondern beruhen auf der Emission von Strahlung durch sehr heiße, glĂŒhende, feste oder flĂŒssige Metallpartikel (siehe Funkensatz).

In modernen Feuerwerkskörpern am hÀufigsten genutzte Emissionsspektren von Atomen:

Atom Farbe WellenlÀngenbereich
Natrium gelb D-Linie: 589 nm

In modernen Feuerwerkskörpern am hĂ€ufigsten genutzte Emissionsspektren von MolekĂŒlen:

MolekĂŒl Farbe WellenlĂ€ngenbereich
CaCl orange verschiedene BĂ€nder, am intensivsten:

591-599 nm
603-608 nm

SrCl rot a: 617-623 nm

b: 627-635 nm
c: 640-646 nm

SrOH(?) rot 600-613 nm
BaCl grĂŒn a: 511-515 nm

b: 524-528 nm
d: 530-533 nm

CuCl blau mehrere starke BĂ€nder:

403-456 nm
weniger intensive BĂ€nder:
zwischen 460 nm und 530 nm


Weblinks

Siehe auch Flammentemperatur, Farbverbesserer, Leuchtsatz.