Sitemap | Kontakt | Disclaimer | Impressum
Das Informationsportal der FEUERWERK HomepageBilder und VideosHerstellung und FunktionsweiseWeitere InformationenLink-Datenbank: Pyrotechnik im InternetFeuerwerk-Videos, Silvesterfeuerwerk und Pyrotechnik-Bücher einkaufen, Bildschirmschoner downloaden...Der Treffpunkt von Feuerwerkern und FeuerwerksfansDie Fotogalerie von Feuerwerkern und FeuerwerkfansTermine internationaler FeuerwerkeInformationsseiten zu wichtigen Wettbewerben und FestivalsDie Fach-Enzyklopädie von Feuerwerkern und Feuerwerksfans
Die Fach-Enzyklopädie von Feuerwerkern und Feuerwerksfans

Super-Böller II

Aus FEUERWERK Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein Super-Böller II von Tiger-Head Brand, gehandelt von YL, in Deutschland vertrieben über Georg Richter
vergrößern
Ein Super-Böller II von Tiger-Head Brand, gehandelt von YL, in Deutschland vertrieben über Georg Richter

Der Super-Böller II ist ein großer Chinaknaller mit der Größenbezeichnung 510. Er ist 150 mm lang und 25 mm dick. Auf älteren Päckchen findet sich häufig die Längenangabe in Zoll (6"). In einer Packung befinden sich 4 Stück. 1 Karton Super-Böller I enthält 20 Einzelpäckchen, also 80 Knaller. Immer öfter sind jedoch auch halbe Schinken mit 40 Knallern im Umlauf. Von Keller werden sie als Super-Böller B bezeichnet. Bei ihrem Erscheinen Anfang der 1980er Jahre hatten sie einen stolzen Preis von etwa 2,50 bis 3,00 DM pro Päckchen. Importiert wurden sie zunächst nur von Keller und Georg Richter. Von Moog & Feistel gab es grundsätzlich keine Super-Böller II. Die Satzmenge betrug mehr als 6 Gramm (Die Begrenzung auf 6 g kam erst 1998), in der Knallwirkung waren die Super-Böller II ihren kleineren Brüdern jedoch eher selten noch überlegen. Mit dem Preisverfall ab Ende der 1980er fanden sie große Verbreitung, infolgedessen verringerte sich jedoch auch die Satzmenge immer weiter. Nach der Jahrtausendwende wurden Super-Böller-Schinken für teilweise weniger als 5 € verramscht, hatten qualitativ einen Tiefpunkt erreicht, mit nur noch einem Bruchteil der früheren Satzmenge und knallten oft kaum noch lauter als ein Pyro-Cracker. Infolge der großen Menge roter Tonerde, die den Körper des Böllers anstatt des Schwarzpulvers nun auffüllte, handelten sie sich einen schlechten Ruf als Dreckschleudern ein. Im Jahr 2016 überraschte der Importeur Funke mit Super-Böller II nach alter Bauweise, die wieder einen sehr kräftigen Knall aufwiesen und insgesamt das alte Flair dank Schnipselregen und grauer Lunte nahezu vollständig zurückbrachten.