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Lagerung

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Pyrotechnische Erzeugnisse sollten stets kĂŒhl und sehr trocken, möglichst in der geprĂŒften Ursprungsverpackung, gelagert werden. Bei sachgerechter Lagerung sind die allermeisten Feuerwerkskörper nahezu unbegrenzt haltbar. BAM geprĂŒfte GegenstĂ€nde mĂŒssen sich sogar einer LagerfĂ€higkeitsprĂŒfung unterziehen. Trotzdem ist bei "musealen SchĂ€tzchen" Vorsicht angeraten, insbesondere, wenn das "Vorleben" der Erzeugnisse unklar ist.

Die Lagerung von Feuerwerkskörpern unterliegt in den allermeisten LĂ€ndern strengen Regeln. GemĂ€ĂŸ internationalen Abkommen werden Explosivstoffe in verschiedene Lagergruppen, entsprechend ihres Gefahrenpotentials, eingeteilt.

FĂŒr Kleinfeuerwerk sind die Lagergruppen 1.4 S und 1.4 G von Bedeutung. Hierbei handelt es sich um die relativ harmlose Lagergruppe, bei der, laut Definition, die Auswirkungen einer Umsetzung weitgehend auf das PackstĂŒck beschrĂ€nkt bleiben. 1.4 G ist die gefĂ€hrlichere Gruppe. Das lĂ€sst sich einfach mittels einer "EselsbrĂŒcke" merken: G = GefĂ€hrlich; S = Spielzeug. Im privaten Bereich geht der Gesetzgeber in Deutschland von geringen, haushaltsĂŒblichen Mengen aus und hat bislang auf eine Reglementierung verzichtet.

Beim Gewerbe ist die erste Grenze schon bei 20 kg offener Ware im Verkaufsraum erreicht. Auch in unbewohnten LagergebĂ€uden oder Containern ist schon bei einer Tonne vorschriftsmĂ€ĂŸig verpackter Ware Schluß. GrĂ¶ĂŸere Lager bedĂŒrfen stets einer Genehmigung durch die zustĂ€ndigen Behörden. Nachzulesen in der 2. SprengV.

Alle anderen Lagergruppen von 1.1 bis 1.3 unterliegen auch im privaten Bereich einer Reglementierung, bedĂŒrfen auch im privaten Bereich einer staatlichen Genehmigung!

FĂŒr die gewerbliche Lagerung ist z.B. bei 1.3 mit 60 kg Brutto in einem ausschließlich gewerblich genutzten GebĂ€ude, das nicht dem stĂ€ndigen Aufenthalt von Menschen dient, die Höchstgrenze gesetzt. VerstĂ¶ĂŸe werden mit recht heftigen Strafen geahndet.