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Feuervogel

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Feuervogel 
(Feuerwirbel, Steigender Wirbel, wing spinner, fire bee)

Ein Feuervogel ist ein aufsteigender Wirbel und wird vornehmlich im Kleinfeuerwerksbereich eingesetzt. Er besteht aus einer beidseitig verschlossenen Papphülse, die mit Treibsatz geladen und angebohrt wird. Durch die seitliche Bohrung im vorderen Hülsenbereich, die gleichzeitig als Düse dient, wird eine Zündschnur auf den Satz geschoben und fixiert. Am Schluß wird am hinteren Ende der Hülse ein Flügelpaar aus Pappe angebracht und der Wirbel ist flugbereit.

Verschiedene Feuervögel (Klasse II)
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Verschiedene Feuervögel (Klasse II)
Detailansicht des Zündlochs/Düse eines Klasse II-Feuervogels
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Detailansicht des Zündlochs/Düse eines Klasse II-Feuervogels

Nach dem Anzünden beginnt der Treibsatz zu sprühen und versetzt den Vogel in eine horizontale Drehbewegung, die in Zusammenwirkung mit den schräg angestellten Flügeln Auftrieb erzeugt. Nach einigen Augenblicken hebt der Vogel ab und schraubt sich wie ein Hubschrauberrotor nach oben, wonach je nach Bauart der Ausstoß eines zusätzlich geladenen Funkensatzes, einer Sterngarbe oder ein Schlußschlag mit oder ohne zusätzlichen Effekt (z. B. Crackling) erfolgt.

Aufgrund gesetzlicher Änderungen existieren Feuervögel in Deutschland nur noch als Klasse II-Artikel, nachdem eine Novellierung des Sprengstoffgesetzes (SprengG) ab 1998 steigende Effekte in der Klasse I (Kleinstfeuerwerk) untersagt hatte. Markant waren bis dahin die sogenannten Feuerwespen, die mit kleinen Pappflügeln bestückt waren und einen besonders schnellen Aufstieg hatten. Wegen der geringen Abmessungen wurden diese oft schief oder verkehrt herum platziert, flogen dann entsprechend schräg und verursachten recht häufig Brandschäden und Körperverletzungen. Im Großfeuerwerksbereich spielen Feuervögel ebenfalls keine Rolle, hier werden für optisch ähnlich gelagerte, aber wesentlich voluminösere Effekte steigende Kronen eingesetzt.

Video

Start mehrerer Feuervögel bei Nacht:

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